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Hipersfera: behördliche und kommerzielle Anwendungen
Hipersfera: behördliche und kommerzielle Anwendungen (Bild: Hipersfera)

Hipersfera: Unbemanntes Luftschiff soll Grenze überwachen

Hipersfera: behördliche und kommerzielle Anwendungen
Hipersfera: behördliche und kommerzielle Anwendungen (Bild: Hipersfera)

Das kroatische Unternehmen Hipersfera will ein unbemanntes, autonomes Luftschiff bauen, das mit Kameras ausgestattet ist. Es soll lange in der Luft bleiben und Bilder in Echtzeit liefern können. Derzeit gibt es aber nur einen kleinen Prototyp.

Luftschiffe, mit Helium gefüllt und mit Kameras ausgestattet, könnten künftig über unseren Köpfen fliegen und Luftaufnahmen machen. Das unbemannte Fluggerät (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) soll autonom sein und beispielsweise Satelliten ersetzen.

Hipersfera heißt das kroatische Unternehmen, das die Luftschiffdrohnen bauen will. Ein solches Luftschiff hat in etwa die Form einer Linse. Gefüllt ist es mit Helium, so dass es leichter als Luft ist. Anders als die meisten Luftschiffe ist es kein Blimp, sondern ein Starrluftschiff; es hat also ein Traggerüst. Angetrieben wird das Luftschiff von vier schwenkbaren Propellern.

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42 Meter Durchmesser soll das Luftschiff haben und eine Höhe von 21 Metern. Bis jetzt habe Hipersfera aber erst ein verkleinertes Modell mit einem Durchmesser von 3,5 Metern gebaut, sagte Gründer Bojan Pečnik dem Wall Street Journal. Er präsentierte das Projekt kürzlich auf einer Konferenz in London.

Lange Einsätze

Unter dem Rumpf des Luftschiffs sitzt eine Kamera, die während des Fluges Bilder aufnimmt und sie in Echtzeit zur Erde funkt. Ein Luftschiff soll in 24 Stunden ein rund 230 Quadratkilometer großes Gebiet abfliegen können. Die Flughöhe soll rund 21.000 Meter betragen. Dabei kann ein Einsatz laut Hipersfera mehrere Wochen oder gar Monate dauern.

  • Das Luftschiff hat ein starres Gerüst. (Bild: Hipersfera)
  • Es soll Luftbilder in Echtzeit liefern. (Bild: Hipersfera)
Das Luftschiff hat ein starres Gerüst. (Bild: Hipersfera)

Anwendungen für das Luftschiff gebe es viele, sagte Pečnik. Gedacht sei es für behördliche Anwendungen. Rettungskräfte könnten sich mit Hilfe solcher UAVs ein Bild von einem Unfall- oder Katastrophenort machen. Die Polizei könne sie zum Verkehrsmanagement einsetzen, um beispielsweise Staus zu vermeiden. So ein Luftschiff könne aber auch für kommerzielle Zwecke eingesetzt werden, etwa für Luftbilder.

Gebirgsgrenzen überwachen

Zu den Interessenten gehöre auch der kroatische Staat, der die Luftschiffe zur Grenzüberwachung einsetzen möchte. Ab Mitte 2013 wird Kroatien zur Schengenzone gehören - die Landesgrenze wird dann zur EU-Außengrenze. Etwa 1.300 Kilometer der Landesgrenzen verlaufen durchs Gebirge - dieser Teil sei mit Menschen kaum zu überwachen. Dazu sei ein UAV wie das ihre gut geeignet, erklärt Pečnik.

Nach Datenschutz gefragt, sagte Pečnik dem Wall Street Journal, sein Unternehmen liefere nur eine technische Plattform. Wie diese eingesetzt werde, müsse durch Gesetze geregelt werden - wie bei Überwachungskameras im öffentlichen Raum. Er wolle die Luftschiffe allerdings mit Kameras ausstatten, deren Auflösung 20 Zentimeter pro Pixel beträgt - das sei zu gering, um ein Gesicht zu erkennen. Außerdem sei geplant, dass das Luftschiff einen Punkt alle zehn Minuten abtastet. Das sei zu langsam, um einen Menschen zu verfolgen.


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Jossele 20. Nov 2012

falls du keine freunde hast könnte es an der art liegen wie du andere ansprichst! in...

Jossele 20. Nov 2012

LOL noch ein paar tentakels die runterhängen & das ganze is perfekt! :-)

Surry 19. Nov 2012

"Nach Datenschutz gefragt, sagte Penik dem Wall Street Journal, sein Unternehmen...

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