HGST SSD erreicht 1,2 GByte pro Sekunde dank SAS12

HGST zeigt, dass SAS und SATA mit 6 GBit/s für moderne SSDs zu langsam sind. Mit der Ultrastar SSD800MH für Unternehmen wird daher Serial Attached SCSI mit 12 GBit/s verwendet. Damit erreicht das Topmodell Leistungswerte, die im Bereich von PCI-Express-SSDs liegen.

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HGST hat mit der Ultrastar SSD800MH eine neue SSD vorgestellt, die besonders hohe Geschwindigkeiten erreicht. Mit rund 1,2 GByte/s lesend und 750 MByte/s schreibend (PDF-Datenblatt) arbeitet sie in Geschwindigkeitsbereichen von PCI-Express-SSDs. Per einzelnem SATA-Anschluss sind solche Geschwindigkeiten nicht mehr machbar.

Die IOPS-Werte werden mit 145.000 und 100.000 für das Lesen beziehungsweise Schreiben angegeben. Ausgelegt ist die SSD für 25 komplette Schreibvorgänge pro Tag über einen Zeitraum von fünf Jahren. Die Kapazität liegt bei 800 GByte. Neben dem Modell SSD800MH wird es auch ein 800MM- und ein 1000MR-Modell geben. Das MM-Modell ist beim Schreiben etwas langsamer (700 MByte/s, 70.000 IOPS) und darf auch nur zehnmal pro Tag komplett neu beschrieben werden. Das MR-Modell bietet vor allem mehr Kapazität, nämlich 1 TByte. Dieser Speicher darf zweimal neu beschrieben werden. Während die Schreibrate mit 700 MByte/s noch im Bereich der anderen SAS-SSDs bleibt, bietet das SSD1000MR-Modell nur 20.000 IOPS.

Die SSDs bestehen aus 25-nm-Flashspeicher in MLC-Bauweise. Die Zeit zwischen zwei Ausfällen über die gesamte Produktion (MTBF) wird mit 2 Millionen Stunden angegeben. Self-Encrypting Drives soll es ebenfalls geben und auch Modelle mit weniger Speicherplatz sind vorgesehen. Die elektrische Leistungsaufnahme liegt bei 9 bis 11 Watt.

Die SSD wird derzeit bemustert und soll ab Juni 2013 im Handel verfügbar sein. Die Garantie beträgt entweder fünf Jahre oder endet, wenn die Schreibwerte, für die die SSD in fünf Jahren zugelassen wurden, erreicht wurden. Preise nennt HGST noch nicht.


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