Here Maps jetzt für Android
Here Maps jetzt für Android (Bild: Nokia/Screenshot: Golem.de)

Here Maps Nokias Kartendienst jetzt auch als Android-App

Kurz nach der Veröffentlichung der iOS-App gibt es Nokias Kartendienst Here Maps jetzt auch für Android. Praktisch ist die Nahverkehrsplanung, allerdings funktioniert die Sprachnavigation für Fußgänger nicht.

Anzeige

Über Amazon Apps können Android-Nutzer jetzt Nokias Kartendienst Here Maps als kostenlose App herunterladen. Über den offiziellen Play Store von Google ist das Programm noch nicht erhältlich. Unter dem Markennamen Here hat Nokia seine ortsbezogenen Dienste und Karten vereint.

  • Nokias Kartenprogramm Here Maps ist für Android erschienen. (Screenshot: Golem.de)
  • Praktisch ist die Routenplanung für den Nahverkehr. (Screenshot: Golem.de)
  • Die einzelnen Stationen der Route werden detailliert dargestellt. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Routenplanung fürs Auto hat leider keine Sprachausgabe. (Screenshot: Golem.de)
  • Außerdem wird die Route nur als Text angezeigt, eine Navigationsoption fehlt. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Nutzer kann zwischen verschiedenen Anzeigemodi wählen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Satellitenansicht erschient allerdings ...
  • ... deutlich unschärfer ...
  • ... als die Ansicht in Google Maps. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Programm zeigt auch Nahverkehrslinien an. (Screenshot: Golem.de)
Nokias Kartenprogramm Here Maps ist für Android erschienen. (Screenshot: Golem.de)

Die englischsprachige Android-App ähnelt weitgehend der vor kurzem erschienenen App für iPhone und iPad. Der Eindruck ist daher auch ähnlich gemischt. Der Anwender kann zwischen einer Satellitenansicht und einer auf Navteq-Material basierenden Kartenansicht umschalten. Restaurants, Theater, Sehenswürdigkeiten und Bahnstationen werden dem Nutzer in beiden Ansichten angezeigt. Zusätzliche Informationen sowie Bewertungen können einfach abgerufen werden, indem die jeweilige Sehenswürdigkeit angewählt wird.

Keine echte Navigationsfunktion fürs Auto

Wie bei der iOS-App ist die Qualität der Luftbildaufnahmen von Here Maps in den von uns getesteten Städten schlechter als bei Google Maps. So wirken die Satellitenaufnahmen bei Google Maps schärfer und kontrastreicher. Auch bei der Ladezeit der Satellitenbilder schneidet Googles Anwendung besser ab.

Die Kartenansicht kann in einigen Städten durch Zusatzinformationen wie der Verkehrsbelastung ergänzt werden. Dies kann bei der Routenplanung mit dem Auto von Vorteil sein. Leider gibt es jedoch keine Navigationsführung, wie sie beispielsweise die Navigationssoftware von Google bietet. Die berechnete Route wird lediglich als Text angezeigt, eine Sprachausgabe fehlt ebenfalls.

Fußgängernavigation fehlerhaft, gute Nahverkehrsplanung

Für Fußgänger gibt es in der iOS-App die Möglichkeit, sich per Sprachanweisungen führen zu lassen. In der Android-App gibt es zwar die Schaltfläche zum Starten der Sprachführung, jedoch startet die Funktion auf keinem unserer Smartphones. Auf der mobilen Internetseite m.here.net kann die Funktion nach der Installation eines Sprachpaketes hingegen problemlos verwendet werden.

Praktisch ist die Möglichkeit, sich von Here Maps Nahverkehrsrouten berechnen zu lassen. Solange Google Maps diese Funktion für viele Großstädte noch nicht komplett anbieten kann, stellt Nokias Kartendienst hier eine gute Alternative da. Über eine zusätzliche Informationsebene können zudem öffentliche Nahverkehrslinien angezeigt werden.

Auf dem Smartphone können mit Hilfe der App Kartenausschnitte gespeichert werden. Je nach Größe des insgesamt zu speichernden Kartenausschnittes ist der maximale Zoomfaktor begrenzt. Auch kann immer nur ein Ausschnitt gespeichert werden. Möchte der Nutzer einen neuen Kartenbereich sichern, wird der vorherige überschrieben. Die gespeicherte Karte kann nicht für die Navigation verwendet werden.

Viele Funktionen der Desktopversion fehlen

Die 3D-Darstellung der webbasierten Here-Version fehlt in der Android-App komplett. Die Einblendung der Dichte von Restaurants und Sehenswürdigkeiten als Heatmap ist ebenso nicht eingebaut.

Auch das Kartenwerkzeug Map Creator ist, wie bei der iOS-App, nicht verfügbar. Diese Funktion erlaubt es Anwendern, unvollständige Kartenbereiche zu ergänzen. Bisher bietet Nokia diese Funktion jedoch sowieso nur für einige wenige Länder außerhalb Europas an.

Nokias Here Maps kann über Amazon Apps kostenlos heruntergeladen werden. In Googles Play Store ist bisher keine offizielle Version der App verfügbar.


nicoledos 25. Nov 2012

Browser schön und gut mit meinem Nokia Handy in einem aktuellen Opera aufgerufen steht...

nicoledos 25. Nov 2012

bedeutet aber noch lange nicht, dass Karten und Navigation für Fußgänger optimiert sind.

Seitan-Sushi-Fan 25. Nov 2012

Die Daten sind jedenfalls in den mir bekannten Ecken von BRD und NL schlechter als...

Seitan-Sushi-Fan 24. Nov 2012

Via Points Of Interest, nehme ich an. Wenn man Cafés im Umkreis sucht, kann ja Starbucks...

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior Auditor IT (m/w)
    Bertelsmann SE & Co. KGaA, Gütersloh
  2. Consultant (m/w) Daten- und Prozessmanagement
    Seven2one Informationssysteme GmbH, Karlsruhe
  3. Solution Manager (m/w)
    TecAlliance GmbH, Köln
  4. Head of Customer Service (m/w)
    Nemetschek Allplan Deutschland GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Ruhemodus

    Noch ein Bug in Firmware 2.0 der Playstation 4

  2. VDSL2-Nachfolgestandard

    Telekom-Konkurrenten starten G.fast-Praxistest

  3. Ego-Shooter

    Bethesda hat Prey 2 eingestellt

  4. Keine Bußgelder

    Sicherheitslücken bleiben ohne Strafen

  5. Kinox.to

    GVU will Bitshare und Freakshare offline nehmen lassen

  6. Bungie

    Destiny und der Gesundheitsbalken

  7. Galaxy A3 und A5

    Samsungs dünne Smartphones im Metallkleid

  8. MSI GT80 Titan

    Erstes Gaming-Notebook mit mechanischer Tastatur

  9. Ministerpräsident

    Viktor Orbán zieht Internetsteuer für Ungarn zurück

  10. Spielentwickung

    Engine-Trends jenseits der Grafik



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



iPad Air 2 im Test: Toll, aber kein Muss
iPad Air 2 im Test
Toll, aber kein Muss
  1. Tablet Apple verdient am iPad Air 2 weniger als am Vorgänger
  2. iFixit iPad Air 2 - wehe, wenn es kaputtgeht
  3. iPad Air 2 Benchmark Apples A8X überrascht mit drei Prozessor-Kernen

Test Civilization Beyond Earth: Die Zukunftsrunde mit der Schuldenfalle
Test Civilization Beyond Earth
Die Zukunftsrunde mit der Schuldenfalle
  1. Civ Beyond Earth Benchmark Schneller, ohne Mikroruckler und geringere Latenz mit Mantle
  2. Take 2 34 Millionen GTA 5 ausgeliefert

Aquabook 3: Das wassergekühlte Gaming-Notebook
Aquabook 3
Das wassergekühlte Gaming-Notebook
  1. Nepton 120XL und 240M Cooler Master macht Wasserkühlungen leiser
  2. DCMM 2014 Wenn PC-Gehäuse zu Kunstwerken werden

    •  / 
    Zum Artikel