Hennigsdorf: Telekom gibt nur einen Kunden für 200-MBit/s-FTTH preis
Erster Kunde Hans-Peter Kienzle (Bild: Deutsche Telekom)

Hennigsdorf Telekom gibt nur einen Kunden für 200-MBit/s-FTTH preis

Das Glasfasernetzwerk der Telekom in Hennigsdorf nordwestlich von Berlin ist für die Allgemeinheit geöffnet. Doch die Telekom will keine Kundenzahlen nennen und nicht sagen, wie viele der 500 Testkunden dabeigeblieben sind.

Anzeige

Die Deutsche Telekom hat ihr Fibre-To-The-Home-Netzwerk (FTTH) in Hennigsdorf für die Allgemeinheit geöffnet. Das gab das Unternehmen am 7. August 2012 bekannt. Beim Empfangen kann eine Datenübertragungsrate von bis zu 200 MBit/s erreicht werden. Im Upload sollen 100 MBit/s möglich sein.

Als erster Kunde erhielt Hans-Peter Kienzle den FTTH-Anschluss. "Das Tempo ist sensationell. Ich bin begeistert", sagte er laut Angaben des Unternehmens. Weitere Kunden nannte die Telekom nicht. Das Unternehmen hat laut einem Bericht Probleme bei der Vermarktung seiner FTTH-Zugänge.

Bereits im November 2011 plante der Konzern, mit einer Postwurfsendung seine FTTH-Anschlüsse in der Stadt mit 26.000 Einwohnern breit bekanntzumachen und suchte 500 Testkunden. Sie sollten im Ausbaugebiet Nord und Mitte wohnen und den FTTH-Anschluss in den ersten drei Monaten gratis erhalten und danach einen Nachlass von 10 Euro bekommen.

Das Telekom-Produkt Entertain Premium Fiber 100 IP kostet ermäßigt 59,95 Euro im Monat. Der reduzierte Preis für Entertain Comfort Fiber 100 IP beträgt 54,95 Euro und für Call & Surf Comfort Fiber 100 IP 44,95 Euro. Mit 200 MBit/s kosten die drei Pakete jeweils 5 Euro mehr im Monat.

Auf die Frage von Golem.de, wie viele Kunden die Telekom für die 200-MBit/s-Zugänge in Hennigsdorf habe, sagte Unternehmenssprecher Jürgen Will: "Da die Glasfaseranschlüsse seit gestern geschaltet werden, habe ich noch keine Kundenzahlen. Zum Ende des Jahres werden wir sicherlich berichten, wie erfolgreich unsere Vermarktung ist. Wir hatten die Anzahl von Testkunden gefunden, die wir brauchten. Der Test ist gut gelaufen." Ob die Zahl der 500 Testkunden erreicht wurde und wie viele davon bei der Telekom geblieben sind, wollte Will nicht sagen.

Hennigsdorf war eine der ersten Städte, in denen die Telekom Glasfaseranschlüsse bis in die Häuser gebaut hat. Rund 7.000 Haushalte in Hennigsdorf können die neuen Anschlüsse buchen. Die Telekom hat 120 Kilometer Glasfaser verlegt und 18 neue Netzverteiler aufgebaut. Der Ausbau sei "komplett aus eigenen Mitteln finanziert" worden, erklärte das Unternehmen. In Zukunft würden Übertragungsgeschwindigkeiten weit über den jetzt angebotenen 200 MBit/s möglich sein.


weltraumkuh 08. Aug 2012

Nein, natürlich ist es FTTH: Fibre To The Home, bzw. Glasfaser bis in die Wohnung! Bei...

imercutio 08. Aug 2012

Stimmt. Ist ja auch absolut unnötig für Privatanwender es sei denn man möchte einen...

RcRaCk2k 08. Aug 2012

Das ist eine wirklich sehr gute Frage. Regelausbau würde ich jetzt so schnell einfach so...

Endwickler 08. Aug 2012

Falls man den Artikel liest: Die Pressefritzen wollen mehr Zahlen haben, wieviele...

Epaminaidos 08. Aug 2012

Also ich muss mich doch sehr über die Telekom wundern: Hier wird FTTH als Technologie der...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler (m/w) für Testsysteme im Bereich Mobilgeräte
    AMS Software & Elektronik GmbH, Flensburg
  2. Senior Produkt Manager (m/w)
    Sophos Technology GmbH, Karlsruhe
  3. Entwicklungsingenieur (m/w) - Hardwarenahe Software-Entwicklung
    R. STAHL HMI Systems GmbH, Köln
  4. Entwicklungsingenieur Ethernet-Kommunikation (m/w)
    MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Sindelfingen bei Stuttgart (Home-Office möglich)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Echtzeit-Überwachung

    BND prüft angeblich Einsatz von SAPs Hana-Datenbank

  2. Xiaomi

    Design des Mi4 von Apple "inspiriert"

  3. Terrorabwehr

    Kriterien für Aufnahme in US-Terrordatenbank enthüllt

  4. Open Name System

    DNS mit Namecoin-Blockchain

  5. In eigener Sache

    Computec Media veröffentlicht Spielevideo-App Games TV 24

  6. Google-Suchergebnisse

    EU-Datenschützer verlangen weltweite Löschung

  7. Dating

    Parship darf Widerruf nicht mit hoher Rechnung verhindern

  8. O2

    Neue Prepaid-Tarife erlauben Datenmitnahme in den Folgemonat

  9. Freie .Net-Implementierung

    Mono soll schneller werden

  10. Oneplus One

    Eigenes ROM mit Stock Android 4.4.4 vorgestellt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sony RX100 Mark III im Test: Klein, super, teuer
Sony RX100 Mark III im Test
Klein, super, teuer
  1. Custom ROM Sonys Bootloader einfacher zu entsperren
  2. Sony Xperia T3 kommt als Xperia Style für 350 Euro
  3. Auge als Vorbild Sony entwickelt gekrümmte Kamerasensoren

Türen geöffnet: Studenten "hacken" Tesla Model S
Türen geöffnet
Studenten "hacken" Tesla Model S
  1. Model III Tesla kündigt günstigeres Elektroauto an
  2. IMHO Kampfansage an das Patentsystem
  3. Elektroautos Tesla gibt seine Patente zur Nutzung durch andere frei

Programmcode: Ist das Kunst?
Programmcode
Ist das Kunst?
  1. Google Apps for Business Sprint steigt bei Googles App-Programm ein
  2. Suchmaschinen Deutsche IT-Branche hofft auf Ende von Googles Vorherrschaft
  3. Quartalsbericht Google steigert Umsatz um 22 Prozent

    •  / 
    Zum Artikel