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Konzept für eine Mondbasis: Relaisstation auf dem Weg zum Mars
Konzept für eine Mondbasis: Relaisstation auf dem Weg zum Mars (Bild: Nasa)

Der Fahrstuhl zur Erde

Das ist erst einmal nicht so problematisch: Die Anziehungskraft des Mondes beträgt nur etwa ein Siebtel der Erdanziehungskraft. Eine Rakete, die von dort startet, benötigt bei gleicher Nutzlast also auch nur ein Siebtel der Schubkraft. Oder sie kann bei gleicher Schubkraft sieben Mal so viel Nutzlast transportieren.

  • Das Konzept eines Weltraumaufzugs: Das 100.000 km lange Seil wird von einem Gegengewicht straff gehalten. (Bild: Skyway, en.wikipedia/CC BY-SA 1.0)
  • Die Bodenstation wird auf einer schwimmenden Plattform mitten im Pazifik errichtet. (Bild: Liftport Group)
  • Von dort aus tritt der Climber seine Reise ins All an. Er steigt bis auf 36.000 km. (Bild: Liftport Group)
  • Auch die US-Raumfahrtbehörde Nasa setzt sich mit solchen Konzepten auseinander. (Bild: Nasa)
  • So soll der Climber mit Strom versorgt werden: Ein Laser soll auf seine Solarmodule gerichtet werden. In größerer Höhe übernimmt das die Sonne. (Bild: Nasa)
  • Ein Aufzug auf der Erde ist derzeit noch nicht möglich. Aber vielleicht auf dem Mond? Nasa-Konzept für einen Mondaufzug. (Bild: Nasa)
  • Die Technik, die einen Weltraumaufzug ermöglicht? Eine Nanofaser, in der die Kohlenstoffatome angeordnet sind wie in einem Diamanten. (Bild: John Badding Lab, Penn State)
Das Konzept eines Weltraumaufzugs: Das 100.000 km lange Seil wird von einem Gegengewicht straff gehalten. (Bild: Skyway, en.wikipedia/CC BY-SA 1.0)

Ein Raumschiff, das vom Mond zur Erde fliegen soll, muss allerdings zuvor von der Erde zum Mond gelangt sein. Flüge ins All von der Erde jedoch sind teuer. Ein Pendelverkehr - und der würde benötigt, wenn die Kraftwerke auf der Erde mit Mond-Helium-3 betrieben werden sollen - erscheint also nicht realistisch.

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Fahrstuhl fährt ins All

Schätzing lässt in seinem Roman Limit einen Weltraumfahrstuhl das Helium-3 zur Erde bringen. Das ist ein 100.000 Kilometer langes Seil, dessen eines Ende auf der Erde befestigt wird und an dessen anderem Ende ein Gegengewicht angebracht ist, das aufgrund der Fliehkraft das Seil straff hält.

An dem Seil fährt eine Gondel auf und ab. Ihr Endpunkt befindet sich in 36.000 Kilometern Höhe. Das ist im geostationären Orbit (Geo): Ein Himmelskörper, der die Erde auf einer solchen Bahn umkreist, steht scheinbar über einem bestimmten Punkt still. Kommunikationssatelliten werden deshalb meist in den Geo geschossen, etwa die für die Fernsehübertragung. Auch die obere Station eines Weltraumaufzugs wäre dort gut aufgehoben.

Raumtransporter pendeln zum Mond

Raumtransporter würden das Helium-3 dorthin bringen. Von den Gondeln würde es dann auf den Erdboden gebracht. Der Abstieg würde etwa eine Woche dauern. Im Gegenzug könnten die Raumfähren beispielsweise Versorgungsgüter zum Mond bringen.

Das klingt auch erst einmal nach Science-Fiction. Grundsätzlich sei aber ein solcher Aufzug möglich, sagte Volker Schmid, Leiter Fachgruppe Internationale Raumstation beim DLR, vor einiger Zeit im Gespräch mit Golem.de. Allerdings fehle es derzeit an der Technik, um ein derart langes Seil zu bauen. Außerdem müsste ein solches Projekt auch erst einmal finanziert werden.

Ist also der Abbau von Ressourcen auf dem Mond doch nur etwas für die Fantasie von Science-Fiction-Autoren?

 Was tun mit dem Helium-3?Relaisstation im Weltall 

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theWhip 31. Aug 2015

.... vom Firmen welche dort auf dem Mond ihre Werbung plazieren..... ;)

itcomserve.net... 30. Aug 2015

Es ist vielversprechend Helium 3 als die Energiegrundlage für die Erforschung des...

gaym0r 26. Aug 2015

Pack noch Kadsen in den Post dann hast du dich komplett lächerlich gemacht.

SelfEsteem 25. Aug 2015

Machst du dir um die gefaehrdete Artenvielfalt auf dem Mond Sorgen? Menno, haben wir...

Elgareth 24. Aug 2015

Für mich die beste Stelle als Nordkorea sagt "Das ist unser Raumschiff", und keiner das...



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