Abo
  • Services:
Anzeige
Polymer PDMS wird gedehnt: Kosten für Heizung und Klimaanlage verringern
Polymer PDMS wird gedehnt: Kosten für Heizung und Klimaanlage verringern (Bild: Melanie Gonick/MIT)

Heimautomation: Einfaches Polymer macht Fenster variabel transparent

Polymer PDMS wird gedehnt: Kosten für Heizung und Klimaanlage verringern
Polymer PDMS wird gedehnt: Kosten für Heizung und Klimaanlage verringern (Bild: Melanie Gonick/MIT)

Unter Anspannung durchsichtig: Forscher in den USA können mit einer Formel errechnen, wie viel Licht ein Material durchlässt, wenn es verformt wird. Getestet haben sie das an einem Polymer, das Fenster unterschiedlich transparent werden lässt.

Wer schon einmal mit einem Luftballon gespielt hat, kennt das Phänomen: Wird der Ballon auseinandergezogen, wird der Kunststoff transparenter. Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) wollen das ausnutzen, um intelligente Fenster zu bauen, die Licht unterschiedlich durchlassen.

Anzeige

Die Forscher um Francisco López Jiménez haben eine Methode entwickelt, um zu errechnen, wie viel Licht durch ein Material gelangt - abhängig von seiner Transparenz, Dicke und dem Grad der Verformung. Ausprobiert haben sie das mit dem Polymer Polydimethylsiloxan (PDMS).

Polymer wird transparent

Sie zogen ein schwarz gefärbtes Stück PDMS auf einen Rahmen, das in der Mitte einen Hohlraum hatte. Mit Spritzen pumpten sie in diesen Luft, so dass sich das PDMS wie ein Ballon aufblähte. Im entspannten Zustand war das Polymer opak. Wurde Luft in die Hohlraum gepumpt, dehnte sich das Polymer und wurde durchsichtig.

Mit Hilfe ihrer Theorie konnten die Forscher dabei vorhersagen, wie sich die Transparenz des Kunststoffes ändert. "Wenn man mir die Ausgangseigenschaften des Materials gibt und die Intensität des ankommende Lichts misst, dann wissen wir genau, wie viel Licht unter Verformung hindurchkommt", sagte López Jiménez.

Intelligente Fenster sind teuer

Die Theorie, die die Forscher in der Fachzeitschrift Advanced Optical Materials beschreiben, soll es ermöglichen, günstige intelligente Fenster zu bauen. Diese Fenster können ihre Transparenz verändern. Solche Fenster gibt es zwar schon, sie sind aber bisher sehr teuer.

"Bei Gebäuden und Fenstern, die automatisch auf Licht reagieren, lassen sich die Kosten für Heizung und Klimaanlage verringern", sagt López Jiménez. "Das Problem ist, dass diese Materialien zu teuer sind für jedes Fenster in einem Gebäude. Unsere Idee war, nach einer einfacheren und kostengünstigeren Methode zu suchen, um mehr oder weniger Licht durchzulassen - indem ein sehr einfaches Material gestreckt wird: ein transparentes, handelsübliches Polymer."


eye home zur Startseite
Lasse Bierstrom 26. Jan 2016

Rollos welche zwischen den Glasscheiben sind? Relativ leicht zu warten, schmutzbeständig...

TheUnichi 26. Jan 2016

Welche denn, die keine Werbung schaltet? Du kommst sowieso wieder (Wenn du überhaupt...

Eheran 26. Jan 2016

Das liegt an den ausrichtungen der Moleküle. Beim Knicken wird sie durch die hohe...

Critykarl 26. Jan 2016

Nach 6 Monaten der gleichen Werbung für eine (deutsche) Bank bekomme ich jetzt bei jedem...

s.nickers 26. Jan 2016

Vor allem in Betracht auf UV-Bestrahlung... Das machen nur wenige Kunststoffe lange mit.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über PSD Group GmbH, Stuttgart
  2. MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Stuttgart, Sindelfingen, Neu-Ulm, Ulm
  3. IAV GmbH - Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr, Gifhorn
  4. Robert Bosch GmbH, Leonberg


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. The Expendables 3 Extended 7,29€, Fight Club 6,56€, Predator 1-3 Collection 24,99€)
  2. (u. a. Interstellar 8,99€, Django Unchained 8,99€, Das Leben des Brian 7,99€)
  3. 9,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Linux

    Kernel-Sicherheitsinitiative wächst "langsam aber stetig"

  2. VR-Handschuh

    Dexta Robotics' Exoskelett für Motion Capturing

  3. Dragonfly 44

    Eine Galaxie fast ganz aus dunkler Materie

  4. Gigabit-Breitband

    Google Fiber soll Alphabet zu teuer sein

  5. Google-Steuer

    EU-Kommission plädiert für europäisches Leistungsschutzrecht

  6. Code-Gründer Thomas Bachem

    "Wir wollen weg vom Frontalunterricht"

  7. Pegasus

    Ausgeklügelte Spyware attackiert gezielt iPhones

  8. Fenix Chronos

    Garmins neue Sport-Smartwatch kostet ab 1.000 Euro

  9. C-94

    Cratoni baut vernetzten Fahrradhelm mit Crash-Sensor

  10. Hybridluftschiff

    Airlander 10 streifte Überlandleitung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Lernroboter-Test: Besser Technik lernen mit drei Freunden
Lernroboter-Test
Besser Technik lernen mit drei Freunden
  1. Kinderroboter Myon Einauge lernt, Einauge hat Körper
  2. Landwirtschaft 4.0 Swagbot hütet das Vieh
  3. Künstliche Muskeln Skelettroboter klappert mit den Zähnen

Mobilfunk: Eine Woche in Deutschland im Funkloch
Mobilfunk
Eine Woche in Deutschland im Funkloch
  1. Netzwerk Mehrere regionale Mobilfunkausfälle bei Vodafone
  2. Hutchison 3 Google-Mobilfunk Project Fi soll zwanzigmal schneller werden
  3. RWTH Ericsson startet 5G-Machbarkeitsnetz in Aachen

No Man's Sky im Test: Interstellare Emotionen durch schwarze Löcher
No Man's Sky im Test
Interstellare Emotionen durch schwarze Löcher
  1. No Man's Sky für PC Läuft nicht, stottert, nervt
  2. No Man's Sky Onlinedienste wegen Überlastung offline
  3. Hello Games No Man's Sky bekommt Raumstationsbau

  1. Re: Q.E.D.

    Wallbreaker | 21:46

  2. Re: Irgendwas stimmt da aber nicht....

    large-m | 21:39

  3. Re: "aber weiterhin Probleme mit der Kultur der...

    Seismoid | 21:38

  4. Re: Hat sich eigentlich die Compression beim...

    Kleine Schildkröte | 21:32

  5. Re: Jetzt ist sie raus. Ich habe mehr erwartet.

    t3st3rst3st | 21:19


  1. 15:33

  2. 15:17

  3. 14:29

  4. 12:57

  5. 12:30

  6. 12:01

  7. 11:57

  8. 10:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel