Abo
  • Services:
Anzeige
Computerfirmen unterstützen eine neue Open-Source-Initiative mit Millionen Dollar.
Computerfirmen unterstützen eine neue Open-Source-Initiative mit Millionen Dollar. (Bild: Heartbleed.com/Screenshot: Golem.de)

Heartbleed-Bug: Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

Der Heartbleed-Bug hat die großen Internetkonzerne aufgeschreckt. Nachdem sie sich jahrelang des kostenlosen OpenSSL-Codes bedient haben, wollen sie nun die Programmierung unterstützen.

Anzeige

Ein Dutzend Computerfirmen will die Entwicklung und Pflege von kritischer Open-Source-Software mit einem Millionenbetrag unterstützen. Unter dem Dach der Linux Foundation wurde zu diesem Zweck die Core Infrastructure Initiative gegründet, wie die Foundation am Donnerstag mitteilte. Zu den beteiligten Firmen gehören bislang Amazon Web Services, Cisco, Dell, Facebook, Fujitsu, Google, IBM, Intel, Microsoft, NetApp, Qualcomm, Rackspace und VMware. Alle Firmen haben Medienberichten zufolge in den kommenden drei Jahren jeweils 100.000 US-Dollar an Unterstützung zugesagt, so dass sich der Gesamtbetrag bereits auf 3,9 Millionen US-Dollar addiert.

Als erstes Projekt soll OpenSSL unterstützt werden. Von dem Geld könnten sowohl Entwickler als auch andere Ressourcen bezahlt werden, um die Sicherheit zu verbessern und Patches schneller bereitzustellen. Obwohl quelloffene Software immer wichtiger für die Gesellschaft werde sowie immer komplexer zu programmieren und zu warten sei, hätten einige Projekte nicht die Unterstützung erhalten, die ihrer Bedeutung entspreche, heißt es in den FAQ der Initiative. Die Heartbleed-Krise habe gezeigt, dass viele wichtige Open-Source-Projekte unterfinanziert seien und über zu wenige Ressourcen verfügten. So habe OpenSSL in den vergangenen Jahren jährlich nur 2.000 US-Dollar erhalten.

Das Geld der Initiative soll von der Linux Foundation sowie einem Lenkungsausschuss verwaltet werden, der sich aus Vertretern der Unterstützer, der Industrie sowie Entwicklern zusammensetzt. Die Foundation weist darauf hin, dass trotz des katastrophalen Heartbleed-Bugs quelloffene Software historisch eine hohe Qualität besitze und sehr sicher sei. So habe die jüngste Coverity-Open-Scan-Studie gezeigt, dass Open-Source-Programme über eine höhere Code-Qualität als proprietäre Software verfügten. Da jedoch die Komplexität jeder Software zugenommen habe, sei der Bedarf an Unterstützung für die Programmierer ebenfalls gestiegen.


eye home zur Startseite
Guardian 28. Apr 2014

Du bist z.B. der lebende Beweis, dass die Duden macher auch nur eine Verschwörung...

triplekiller 28. Apr 2014

OpenSource Projekte, wie OpenSSL wurden schon immer viel bezahlt. Hier wird erwähnt, dass...

pythoneer 24. Apr 2014

Mit deinen Gedanken liegst du gar nicht mal so falsch. Oder formulieren wir es um, es...

mb (Golem.de) 24. Apr 2014

Hallo aPollO2k, danke für Ihren Hinweis, der Artikel wurde berichtigt. MfG,



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), Berlin
  2. NRW.BANK, Düsseldorf
  3. über Ratbacher GmbH, Berlin
  4. Robert Bosch GmbH, Stuttgart


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 29,99€

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Praxiseinsatz, Nutzen und Grenzen von Hadoop und Data Lakes
  2. Mehr dazu im aktuellen Whitepaper von IBM
  3. Kritische Bereiche der IT-Sicherheit in Unternehmen


  1. Raspberry Pi

    Schutz gegen Übernahme durch Hacker und Botnetze verbessert

  2. UHD-Blu-ray

    PowerDVD spielt 4K-Discs

  3. Raumfahrt

    Europa bleibt im All

  4. Nationale Sicherheit

    Obama verhindert Aixtron-Verkauf nach China

  5. Die Woche im Video

    Telekom fällt aus und HPE erfindet den Computer neu - fast

  6. Hololens

    Microsoft holoportiert Leute aus dem Auto ins Büro

  7. Star Wars

    Todesstern kostet 6,25 Quadrilliarden britische Pfund am Tag

  8. NSA-Ausschuss

    Wikileaks könnte Bundestagsquelle enttarnt haben

  9. Transparenzverordnung

    Angaben-Wirrwarr statt einer ehrlichen Datenratenangabe

  10. Urteil zu Sofortüberweisung

    OLG empfiehlt Verbrauchern Einkauf im Ladengeschäft



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nach Angriff auf Telekom: Mit dem Strafrecht Router ins Terrorcamp schicken oder so
Nach Angriff auf Telekom
Mit dem Strafrecht Router ins Terrorcamp schicken oder so
  1. 0-Day Tor und Firefox patchen ausgenutzten Javascript-Exploit
  2. Pornoseite Xhamster spricht von Fake-Leak
  3. Mitfahrgelegenheit.de 640.000 Ibans von Mitfahrzentrale-Nutzern kopiert

Digitalcharta: Operation am offenen Herzen der europäischen Demokratie
Digitalcharta
Operation am offenen Herzen der europäischen Demokratie
  1. EU-Kommission Mehrwertsteuer für digitale Medien soll sinken
  2. Vernetzte Geräte Verbraucherminister fordern Datenschutz im Haushalt
  3. Neue Richtlinie EU plant Netzsperren und Staatstrojaner

Garamantis: Vorsicht Vitrine, anfassen erwünscht!
Garamantis
Vorsicht Vitrine, anfassen erwünscht!
  1. Gentechnik Mediziner setzen einem Menschen Crispr-veränderte Zellen ein
  2. Zarm Zehn Sekunden schwerelos
  3. Mikroelektronik Wie eine Vakuumröhre - nur klein, stromsparend und schnell

  1. Re: Abfrage der Umsätze der vergangen 30 Tage...

    Bouncy | 18:39

  2. Die Neid-Keule mal wieder

    azeu | 18:37

  3. Re: Als ob die sich bisher um rechtliche...

    DerSkeptiker | 18:32

  4. Re: Alter Hut

    DerSkeptiker | 18:22

  5. Re: Angriffs Szenario

    fuzzy | 18:19


  1. 15:33

  2. 14:43

  3. 13:37

  4. 11:12

  5. 09:02

  6. 18:27

  7. 18:01

  8. 17:46


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel