Headless Webkit PhantomJS 1.8 mit Ghost Driver

PhantomJS, eine Webkitversion für die Kommandozeile, ist in der Version 1.8 erschienen und verfügt mit dem Ghost Driver nun über eine Implementierung des WebDriver Wire Protocol zur Kommunikation mit Selenium.

Anzeige

PhantomJS 1.8 bietet volle WebDriver-Unterstützung. Den dafür notwendigen Treiber hat Ivan De Marino entwickelt. Das freie Protokoll erlaubt automatisierte Tests von Web-Apps und wird von verschiedenen Test-Frameworks unterstützt, darunter Selenium.

Dank des Ghost Driver lässt sich PhantomJS mit einem Remote-Webdriver-Port starten und darüber steuern. Dabei werden durch die Selenium-Community derzeit die Sprachen Java, C#/.Net, Python und Ruby unterstützt. PHP soll folgen.

Das WebDriver-Protokoll liegt mittlerweile beim W3C zur Standardisierung vor.

Ergänzend zu PhantomJS hat Ariya Hidayat, der PhantomJS geschaffen hat, CasparJS veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine Bibliothek, die das Entwickeln von Tests und Navigations-Szenarien vereinfachen soll. CasperJS setzt auf PhantomJS auf und füllt unter anderem Formulare aus, klickt Links an, macht Screenhots von ganzen Webseiten oder Teilen davon und lädt Ressourcen herunter. Zudem lassen sich Testsuiten schreiben, die ihre Ergebnisse in JUnit-XML ausgeben. Auch das Scrapen von Webinhalten ist damit möglich.

PhantomJS 1.8 steht ab sofort unter phantomjs.org zum Download bereit. CasperJS ist unter casperjs.org zu finden.


Kommentieren




Anzeige
  1. Software Development Engineer, Testing Specialist (m/w) Enterprise Search
    Microsoft Deutschland GmbH, Munich
  2. IT Service Manager/P&I Consultant (m/w) Cash Management
    Siemens AG, München
  3. Software Integration Manager (m/w)
    AFRA GmbH, Erlangen
  4. Solution Architect Teamcenter Integration (m/w)
    Siemens Industry Software GmbH & Co. KG, Göppingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Bundesdatenschützer

    Jobcenter sollen nicht bei Facebook recherchieren

  2. Navigation

    Google Maps erhält Routenplanung per Fahrrad

  3. Test Call of Juarez Gunslinger

    Hör-Spiel im Wilden Westen

  4. Fonic All-Net Flat

    Telefon-, SMS- und Datenflatrate für 25 Euro

  5. Drosselung

    Die Mär vom teuren Traffic oder wie viel kostet ein GByte?

  6. Telekom

    Bundestagspetition gegen Drosselung erreicht 50.000

  7. E-Ink

    Das E-Paper errötet

  8. Security

    WLAN-Suche als Einfallstor bei Android und iOS

  9. Luxuskamera

    Leica Mini M als Vollformatsystemkamera?

  10. Navigations-App

    Google will Facebook bei Waze überbieten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Hacks for Sale: Chinesische Hacker werben offen auf IT-Messen
Hacks for Sale
Chinesische Hacker werben offen auf IT-Messen

Ein guter Hacker verdient in China 100.000 US-Dollar im Jahr. Die Fertigkeit, in fremde Systeme einzudringen, wird auf IT-Sicherheitsmessen ganz offen beworben und an Universitäten gelehrt.

  1. Yahoo Japan Daten von 22 Millionen Nutzern kompromittiert
  2. Security Gefährliche Lücke im Linux-Kernel
  3. Polizei Apple hat Warteliste für Umgehung der iPhone-Verschlüsselung

Xbox One: Big Brother im Wohnzimmer
Xbox One
Big Brother im Wohnzimmer

Die Xbox One beobachtet den Spieler zwingend per Kinect - und könnte die Daten zumindest zum Teil an Microsoft weiterreichen. Sie hat eine 500-GByte-Festplatte und muss zum Spielen nicht immer mit dem Internet verbunden sein.

  1. Xbox One Hauseigene Halo-Konkurrenz und neues Altes von Rage
  2. Xbox One Forza 5 und Halo-Serie von Spielberg kommen für Xbox One
  3. Microsoft Xbox One mit neuer Kinect und Blu-ray-Laufwerk

Superkondensator: Neuer Energiespeicher mit kurzer Ladezeit
Superkondensator
Neuer Energiespeicher mit kurzer Ladezeit

Ein Smartphone, das in einer halben Minute geladen ist, soll ein neuer Energiespeicher ermöglichen. Die Entwicklerin kam auf die Idee, weil sie sich über den dauernd leeren Akku ihres Mobiltelefons geärgert hat.

  1. Silverback-Gorilla Akku als Steckdosenersatz für Notebooks
  2. Akku Kleiner Akku mit großer Leistung
  3. Paul Scherrer Institut Lithium-Ionen-Akkus haben doch einen Memory-Effekt

Zum Artikel