Abo
  • Services:
Anzeige
Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter
Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter (Bild: Vodafone)

Hannes Ametsreiter: Vodafone will 250 Euro für geplatzte Technikertermine

Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter
Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter (Bild: Vodafone)

Der neue Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter verspricht in einem Interview Geldprämien, wenn ein Techniker einen vereinbarten Termin nicht einhält. Doch zahlen soll die Telekom. Laut Bundesnetzagentur ist die Telekom nicht allein schuld daran, wenn der Wechsel wochenlang dauert.

Wenn sich Kunden einen Tag Urlaub für einen Technikertermin nehmen und der Techniker erscheint nicht, will Vodafone 250 Euro Ausgleich. Das sagte der neue Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter im Interview mit dem Handelsblatt. Oftmals würden Kunden vergeblich auf Telekom-Techniker warten, sagte Ametsreiter. Das sei "Telko-Ärgernis Nummer 1 in Deutschland".

Anzeige

Vodafone will, dass die Telekom die 250 Euro zahlt, wenn deren Techniker nicht erscheint. Ist es das Verschulden Vodafones, wolle Vodafone zahlen, wenn die Branche sich auf den Betrag einige. "Wenn dies geschähe und die Politik gegebenenfalls daraus sogar eine Branchenverpflichtung im Interesse des Kunden schnitzen würde, würden wir das sehr begrüßen. Wir würden dann auch gerne mitziehen und für unsere Kabelkunden die gleichen Voraussetzungen gelten lassen. Wer dann als Kabelkunde vergeblich auf einen unserer Techniker warten würde, bekäme ebenfalls 250 Euro", sagte Vodafone-Sprecher Alexander Leinhos Golem.de auf Anfrage.

DSL-Kunden müssen weiter lange auf einen neuen Internet- und Telefonanschluss warten. Das berichtete die Stiftung Warentest im Oktober 2014, die 30 Testhaushalte überprüft hat. Im Schnitt musste mehr als rund fünf Wochen auf einen DSL-Anschluss gewartet werden, bei einigen Testern mussten mehr als zehn Wochen Wartezeit hingenommen werden.

Techniker sagen vereinbarte Termine ab

Der wichtigste Grund für die langen Wartezeiten seien Techniker, die vereinbarte Termine absagten. Von 38 geplanten Terminen blieb die Hälfte ohne Erfolg oder fand erst gar nicht statt. Bei der Deutschen Telekom kamen vier von sieben geplanten Technikerterminen nicht zustande.

Laut einem Bericht vom August 2014 verlängerte sich die Dauer der Wechsel eines Telekommunikationsanbieters in Deutschland. So gingen von Juli 2013 bis Juni 2014 bei der Bundesnetzagentur 25.361 Beschwerden von Kunden ein, weil der Anbieterwechsel nicht problemlos verlaufen sei. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die Zahl damit stark an.

Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums sind die Probleme auf mangelhafte Kommunikation und Kooperation der Anbieter zurückzuführen. Einer Umfrage des Branchenverbandes VATM zufolge gibt es in manchen Regionen bei jedem siebten Termin Probleme mit dem Telekom-Techniker.

Die Bundesnetzagentur hatte erklärt, dass die Telekom nicht allein schuld daran sei, wenn der Wechsel wochenlang dauert. Behördensprecherin Anja Klammer sagte Golem.de, dass "sämtliche am Markt tätigen Unternehmen zu der Gesamtbeschwerdezahl im Bereich des Anbieterwechsels beitragen".


eye home zur Startseite
Alf Edel 20. Feb 2016

Sagt Ovaron von der Telekom... ;)

Alf Edel 20. Feb 2016

Genau! Sieht bestimmt lustig aus, wenn Du mit der Punika-Flasche im Schritt dem Techniker...

Ovaron 20. Feb 2016

Wenn ich beim Internethändler meines geringsten Mißtrauens etwas bestelle bekomme ich...

iu3h45iuh456 19. Feb 2016

Sowas kann der Teuerfone-Onkel gut fordern, da es 'sein' Unternehmen nichts kosten würde...

ShortMuc 19. Feb 2016

Danke für den Link - der kann Nerven retten (und Urlaubstage).



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Darmstadt
  2. noris network AG, Nürnberg
  3. über Ratbacher GmbH, Berlin
  4. Imago Design GmbH, Gilching


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 17,99€ statt 29,99€
  2. beim Kauf einer GeForce GTX 1070 und GTX 108
  3. 525,01€

Folgen Sie uns
       


  1. PSX 2016

    Sony hat The Last of Us 2 angekündigt

  2. Raspberry Pi

    Schutz gegen Übernahme durch Hacker und Botnetze verbessert

  3. UHD-Blu-ray

    PowerDVD spielt 4K-Discs

  4. Raumfahrt

    Europa bleibt im All

  5. Nationale Sicherheit

    Obama verhindert Aixtron-Verkauf nach China

  6. Die Woche im Video

    Telekom fällt aus und HPE erfindet den Computer neu - fast

  7. Hololens

    Microsoft holoportiert Leute aus dem Auto ins Büro

  8. Star Wars

    Todesstern kostet 6,25 Quadrilliarden britische Pfund am Tag

  9. NSA-Ausschuss

    Wikileaks könnte Bundestagsquelle enttarnt haben

  10. Transparenzverordnung

    Angaben-Wirrwarr statt einer ehrlichen Datenratenangabe



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Final Fantasy 15 im Test: Weltenrettung mit der Boyband des Wahnsinns
Final Fantasy 15 im Test
Weltenrettung mit der Boyband des Wahnsinns
  1. Square Enix Koop-Modus von Final Fantasy 15 folgt kostenpflichtig

Udacity: Selbstfahrendes Auto selbst programmieren
Udacity
Selbstfahrendes Auto selbst programmieren
  1. Strategiepapier EU fordert europaweite Standards für vernetzte Autos
  2. Autonomes Fahren Comma One veröffentlicht Baupläne für Geohot-Nachrüstsatz
  3. Autonomes Fahren Intel baut Prozessoren für Delphi und Mobileye

Quake (1996): Urknall für Mouselook, Mods und moderne 3D-Grafik
Quake (1996)
Urknall für Mouselook, Mods und moderne 3D-Grafik
  1. Künstliche Intelligenz Doom geht in Deckung

  1. Von Windvd gibt es auch eine neue Version mit 4K...

    Markus_T_witter | 00:34

  2. Re: Port umlenken

    Apfelbrot | 00:31

  3. Re: hä? gericht wieder einmal weltfremd?

    lear | 00:30

  4. Re: Mehr Zeit mit PowerDVD als mit Filmschauen...

    trundle | 00:25

  5. Re: "ein großer Betrag"

    gast22 | 00:23


  1. 00:03

  2. 15:33

  3. 14:43

  4. 13:37

  5. 11:12

  6. 09:02

  7. 18:27

  8. 18:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel