Hands on Erstes Ultrabook mit Multitouch angefasst

In Hannover konnte Golem.de das bei Intels Pressekonferenz kurz gezeigte Referenzdesign eines Ultrabooks mit Touchscreen selbst ausprobieren. Das Konzept überzeugt, wird aber erst mit Windows 8 richtig brauchbar.

Anzeige

Genau ein einziges Exemplar seines Referenzdesigns für ein "Ultrabook with Touch", so der neue Markenname, hat Intel mit auf die Cebit gebracht. Der Rechner muss schon für viele Vorführungen vor Notebookherstellern und anderen direkten Kunden gedient haben, zahlreiche Kratzer und eine kleine Beule zeugen davon. Wer das Gerät gebaut hat, wollte der Chiphersteller nicht verraten.

Solche Prototypen sollen als "proof of concept" dienen, also den praktischen Nachweis für eine funktionierende Idee erbringen. Das gelingt dem Touch-Ultra schon jetzt, obwohl Intel nur einen E-Book-Reader unter Windows 7 installiert hat.

Die wichtigste Frage zu einem Touchscreen in einem so leichten und dünnen Notebook ließ sich damit schon beantworten: Ja, die Gewichtsverteilung lässt sich so anlegen, dass der Rechner beim Berühren des Displays nicht sofort nach hinten kippt. Sobald der Nutzer jedoch etwas fester zulangt, etwa beim Zoomen mit der bekannten Geste (Spreizen von zwei Fingern), sollte er das Notebook lieber am Rumpf festhalten. Wie viele Finger der Touchscreen erkennen kann, konnte Intel nicht beantworten.

Zur Ausstattung sagte Intel nur, dass die neue Gerätekategorie mit der kommenden Ivy-Bridge-Plattform versehen wird. Das ist beim Prototyp auch schon an den zwei Ports für USB 3.0 zu erkennen, die von den kommenden Intel-Chipsätzen bereitgestellt werden. Bisherige Ultrabooks sind höchstens mit einem der Superspeed-Ports ausgestattet, die von einem Zusatzchip angesteuert werden. In ersten Tests mit dem Desktopchipsatz Z77 erwies sich Intels erstes natives USB 3.0 als recht schnell.

Wann die Touch-Ultrabooks auf den Markt kommen, hat Intel noch nicht gesagt - bisher hat auch kein Unternehmen ein solches Gerät angekündigt. Vermutlich warten die Hersteller bis zum Marktstart von Windows 8. Dessen Multitouch-Oberfläche Metro sollte auf potenten Notebooks sogar noch deutlich flüssiger laufen als auf den von Microsoft angepeilten Tablets. Golem.de hat das auch schon mit einem älteren Convertible ausprobiert.


SpliTref 10. Mär 2012

es ist einfach lächerlich das es so hart ruckelt... fällt denen das nicht selbst auf?

Keridalspidialose 09. Mär 2012

als mein XT2. Es ist ohne Frage dünner. Das wars aber auch schon.

nie (Golem.de) 08. Mär 2012

Danke für den Tipp, dann schreibe ich in Zukunft höchstens noch halbe ;)

EisenSheng 08. Mär 2012

ist wesentlich angenehmer in der Bedienung. Ich greife hier auf Erfahrungswerte...

jack-jack-jack 08. Mär 2012

braucht kein Mensch die sollten lieber den Gloss-Quatsch abschaffen beim Laptop und an...

Kommentieren


Ultrabooks Test / 20. Mär 2012

Erster Prototyp eines Multitouch Ultrabooks



Anzeige

  1. Junior Process Consultant MES (m/w)
    Fresenius Kabi Deutschland GmbH, Oberursel
  2. Anwendungsbetreuer / Administrator (m/w) für Medizinische Informationssysteme
    Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg
  3. Entwic­kler Con­trol­ling­sys­teme (m/w)
    Bitburger Braugruppe GmbH, Bitburg
  4. IT-Projektmanager (m/w) Systemgestaltung im Arbeitsgebiet Fahrzeugeinplanung / Programmplanung
    Daimler AG, Sindelfingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. IBM Power8

    Mit 96 Threads pro Sockel gegen Intels Übermacht

  2. Printoo

    Arduino kannste jetzt knicken

  3. Cloud-Dienste

    Streem verspricht unbegrenzten Speicherplatz

  4. Streaming

    HBO-Serien für US-Kunden von Amazon Prime

  5. Theo de Raadt

    OpenSSL ist nicht reparierbar

  6. Xplore XC6 DMSR

    Blendend hell und hart im Nehmen

  7. Programmiersprache

    Go 1.3 kommt für Solaris, Plan 9 und NaCL

  8. Arin

    IPv4-Adressen in Nordamerika nähern sich dem Ende

  9. Flappy 48

    Zahlen statt Vögel

  10. Port 32764

    Netgear will angebliche Router-Lücke schließen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Windows XP ade: Linux ist nicht nur ein Lückenfüller
Windows XP ade
Linux ist nicht nur ein Lückenfüller

Wenn der Support für Windows XP ausläuft, wird es dringend Zeit, nach einer sicheren und vor allem kostenlosen Alternative zu suchen. Linux ist dafür bestens geeignet. Bleibt nur noch die Qual der Wahl.

  1. Freedesktop-Summit Desktops erarbeiten gemeinsam Wayland und KDBus
  2. Open Source Linux 3.15 startet in die Testphase
  3. Linux-Kernel LTO-Patch entfacht Diskussion

First-Person-Walker: Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?
First-Person-Walker
Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

Walking-Simulator-Spiele nennen sie die einen, experimentelle Spiele die anderen. Rainer Sigl hat einen neuen Begriff für das junge Genre der atmosphärisch dichten Indie-Games erfunden: First-Person-Walker - Spiele aus der Ich-Perspektive mit wenig Gameplay.

  1. A Maze 2014 Tanzen mit der Perfect Woman
  2. Festival A Maze Ist das noch Indie?
  3. Test Cut The Rope 2 für Android Grün, knuddlig und hungrig nach Geld

Techniktagebuch auf Tumblr: "Das Scheitern ist viel interessanter"
Techniktagebuch auf Tumblr
"Das Scheitern ist viel interessanter"

Im Techniktagebuch schreiben zwei Dutzend Autoren über den Alltag mit Computern, Handys und anderen Geräten. Im Gespräch mit Golem.de erläutert die Initiatorin Kathrin Passig, warum nicht jeder Artikel eine Pointe und nicht jeder Autor ein hohe Technikkompetenz haben muss.


    •  / 
    Zum Artikel