Handgelenk-Gadget Apple testet Smartwatch mit iOS

Sony hat sie schon lange, das Pebble-Modell kommt gerade auf den Markt, Microsoft ist daran gescheitert - jetzt soll auch Apple eine eigene Smartwatch entwickeln. Das Handgelenk-Gadget im Armbanduhrformat soll mit iOS laufen und einige Smartphone-Funktionen übernehmen.

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Noch liefen die Experimente zu einer Smartwatch bei Apple, berichtet die New York Times mit Verweis auf Personen, die über Apples laufende Forschungsarbeiten informiert sind. Das Wall Street Journal untermauert den Bericht damit, dass Apple bereits mit Foxconn Gespräche zur Fertigung einer Apple-Armbanduhr geführt habe. Derzeit wird demnach überlegt, wie eine entsprechende Produktlinie aussehen könnte. Foxconn arbeitet seit längerem daran, wie sich die Bildschirmanzeigen energieeffizienter gestalten lassen.

Bereits Ende 2012 gab es das Gerücht über eine Apple-Smartwatch. Demnach hat Apple zusammen mit Intel an dem Konzept für eine Smartwatch gearbeitet, die ein 1,5 Zoll großes OLED-Display haben soll. Die Apple-Armbanduhr soll sich dann per Bluetooth etwa mit einem iPhone verbinden, um ankommende Telefonate über die Uhr anzunehmen. Dabei wäre die Uhr eine Art Bluetooth-Headset. Voraussichtlich wird sie auch eingehende Nachrichten und Statusanzeigen anzeigen, so dass dafür der Nutzer sein Smartphone nicht jedes Mal aus der Tasche fischen muss, sondern ihm ein Blick auf die Armbanduhr genügt.

Apple wird wie bei der Einführung des iPhones neue Ansätze bieten müssen, um mit einer eigenen Armbanduhr die Konkurrenz aufscheuchen zu können. Denn ein ähnliches Konzept ist von Sony bereits seit einiger Zeit auf dem Markt, und über Kickstarter wurde kürzlich sehr erfolgreich die Smartwatch Pebble finanziert.

Sonys Smart Watch für Android-Smartphones

Sonys Smart Watch ist für die Steuerung von Android-Geräten gedacht und kam im Frühjahr 2012 auf den Markt. Ein Vorläufermodell trug noch die Bezeichnung Liveview. Ob Sony in diesem Jahr ein Nachfolgemodell der Smart Watch auf den Markt bringen wird, ist nicht bekannt.

Erste Pebble-Uhren werden ausgeliefert

Das Kickstarter-Projekt Pebble hat jüngst die ersten Armbanduhren gefertigt und dürfte bereits erste Modelle ausgeliefert haben. Die Pebble-Entwickler hatten über Kickstarter rund 10 Millionen US-Dollar sammeln können - ursprünglich wollten sie nur 100.000 US-Dollar von der Community.

Die Pebble-Uhr hat ein Display mit einer Auflösung von 168 x 144 Pixeln. Es ist gut im hellen Sonnenlicht lesbar und kann auch in dunkler Umgebung mit Hilfe einer Hintergrundbeleuchtung gut abgelesen werden, wie ein Vorabtest von Golem.de ergab. Das Display ist für Kurznachrichten groß genug, für längere E-Mails ist das Display dann aber zu klein.

Die Uhr lässt sich auch mittels Sensoren bedienen, so dass nicht immer die Hand zur Uhr gehen muss. Per Bluetooth nimmt die Uhr Kontakt zu einem iPhone oder Android-Smartphone auf - passende Apps sind vorhanden. Die Pebble-Uhr kann für 150 US-Dollar gekauft werden.

Microsofts Armbanduhr-Projekt war kein Erfolg

Bereits vor zehn Jahren hatte Microsoft sogenannte SPOT-Uhren angekündigt, die sich vor allem durch mobilen Internetzugang auszeichneten. Die Markteinführung verzögerte sich dann aber und nach vier Jahren wurde das Projekt beendet. Die Microsoft-Uhren wurden nur in den USA angeboten und verkauften sich wohl nicht so gut, dass sich eine Weiterführung der Produktlinie gelohnt hätte.

Nachtrag vom 13. Februar 2013

Etwa 100 Mitarbeiter sind bei Apple mit der Arbeit an einer Art Armbanduhr beschäftigt, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Verweis auf zwei Informanten. Die beiden Informanten gehen davon aus, dass die Gruppengröße ein Indiz dafür ist, dass es kein Experiment mehr bei Apple ist, sondern bereits die Produktentwicklung begonnen hat.


franzel 12. Feb 2013

Ich denke mal, irgendwo ist bei den meisten Menschen die Grenze des guten Geschmacks...

WolfgangS 12. Feb 2013

Müßte das S3 nicht nach Herstellerangabe auch ne Woche halten statt an einem Tag leer zu...

WolfgangS 12. Feb 2013

Sri.mt, deswegen ist Apple bei jugendlichen rückläufig ;-)

redmord 11. Feb 2013

Die Google Glasses werden eigentlich für die Pornoindustrie entwickelt. HD-Video aus der...

HerrMannelig 11. Feb 2013

Dann ich kann ich ein meine Uhr sprechen: "KITT, komm her!"

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Die Erklärung / 11. Feb 2013

Neue Gerüchte um Apples iWatch



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