Anzeige
CIA-Chef John Brennan bei einer Anhörung
CIA-Chef John Brennan bei einer Anhörung (Bild: Chip Somodevilla/Getty Images)

Hacking: US-Teenager will Zugriff auf Mails von CIA-Chef gehabt haben

CIA-Chef John Brennan bei einer Anhörung
CIA-Chef John Brennan bei einer Anhörung (Bild: Chip Somodevilla/Getty Images)

Der Chef der CIA benutzt offensichtlich auch für dienstliche Zwecke seinen AOL-Account. Jetzt wollen mehrere Teenager Zugang zu den Mails gehabt haben.

Anzeige

Ein Teenager aus den USA hat nach eigenen Angaben Zugriff auf den privaten E-Mail-Account von CIA-Chef John Brennan gehabt, berichtet die New York Post. Insgesamt sollen mehrere Leute an der Aktion beteiligt gewesen sein. Um sich Zugriff auf die Mails zu verschaffen, nutzten die Angreifer nach eigenen Angaben Social Engineering.

Der CIA-Chef soll seinen privaten Mailaccount beim Anbieter AOL, ähnlich wie die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton, auch für dienstliche Zwecke genutzt haben. Nach Angaben der unter dem Pseudonym Phphax operierenden Gruppe konnten sie E-Mails mit vertraulichen Anhängen öffnen - darunter angeblich das 47-seitige SF-86-Dokument, das in den USA benötigt wird, um eine Sicherheitsfreigabe für vertrauliche Regierungsdokumente zu bekommen.

Über den Twitter-Account @Phphax wurden zahlreiche Screenshots vertraulicher Dokumente verbreitet. Auch eine angebliche Liste mit Kontakten des CIA-Chefs und Telefonlogs aus dem Weißen Haus kursieren derzeit.

Zugriff per Social Engineering

Um Zugriff auf den Account zu bekommen, ging das Team nach eigenen Angaben wie folgt vor: Zunächst hätten sie einen Reverse-Lookup der Handynummer des CIA-Chefs gemacht und herausgefunden, dass dieser Kunde beim Mobilfunkanbieter Verizon ist. Woher sie die Handynummer haben, sagten sie nicht.

Einer der Angreifer habe dann bei Verizon angerufen und sich dort als Techniker des Unternehmens ausgegeben, sagte einer der Angreifer zu Wired. Er soll dort einige Informationen zum Account des CIA-Chefs verlangt haben, weil "unsere Tools derzeit nicht funktionieren". Verizon habe daraufhin unter anderem die letzten vier Stellen der Bankkartennummer herausgegeben. Mit diesen Informationen wiederum gelang es den Hackern nach eigenen Angaben, das Passwort des AOL-Accounts zurückzusetzen und Zugriff auf die Mails zu bekommen.

Als Motivation gaben die Angreifer in einem Chat mit Ars Technica Ungerechtigkeiten in der Welt an. Sie hätten den CIA-Chef angerufen und sich bei ihm unter anderem über die US-Politik gegenüber Palästina beschwert.


eye home zur Startseite
baldur 21. Okt 2015

Hatte mal vor > 10 Jahren mal das gebrauchte Handy meiner Schwester und musste vom...

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior Information Security Lead (m/w)
    TUI Business Services GmbH, Hannover oder Crawley (England)
  2. Trainee Requirements Engineer (m/w) Cloud Produkte
    Haufe Gruppe, Freiburg im Breisgau
  3. Automatisierungstechniker / Programmierer (m/w)
    Vogt-Plastic GmbH, Rheinfelden
  4. IT-Supporter/in
    WALDORF FROMMER, München

Detailsuche



Anzeige
Top-Angebote
  1. JETZT LIEFERBAR: PCGH-Extreme-PC GTX1080-Edition
    (Core i7-6700K + Geforce GTX 1080)
  2. JETZT LIEFERBAR: GeForce GTX 1080 bei Alternate
    (u. a. Karten von Gigabyte, Asus, Evga, Gainward, MSI und Zotac lieferbar)
  3. JETZT LIEFERBAR: GeForce GTX 1080 bei Caseking
    (u. a. Karten von Evga, Inno 3D, Gainward und Gigabyte sofort lieferbar)

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Zcryptor

    Neue Ransomware verbreitet sich auch über USB-Sticks

  2. LTE-Nachfolger

    Huawei schließt praktische Tests für Zukunftsmobilfunk ab

  3. Beam

    Neues Modul für Raumstation klemmt

  4. IT-Sicherheit

    SWIFT-Hack vermutlich größer als bislang angenommen

  5. Windows 10

    Microsoft bringt verdoppelten Virenschutz

  6. Audience Network

    Facebook trackt auch Nichtnutzer für Werbezwecke

  7. Statt Fernsehen

    Ministerrat will europaweite 700-MHz-Freigabe für Breitband

  8. Gran Turismo Sport

    Ein Bündnis mit der Realität

  9. Fensens Parksensor

    Einparken mit dem Smartphone

  10. Telefónica

    Microsoft und Facebook bauen 160-TBit/s-Seekabel nach Europa



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Hyperloop Global Challenge: Jeder will den Rohrpostzug
Hyperloop Global Challenge
Jeder will den Rohrpostzug
  1. Hyperloop HTT will seine Rohrpostzüge aus Marvel-Material bauen
  2. Hyperloop One Der Hyperloop fährt - wenn auch nur kurz
  3. Inductrack Hyperloop schwebt ohne Strom

Doom im Test: Die beste blöde Ballerorgie
Doom im Test
Die beste blöde Ballerorgie
  1. id Software Doom wird Vulkan unterstützen
  2. Id Software PC-Spieler müssen 45 GByte von Steam laden
  3. id Software Dauertod in Doom

Darknet: Die gefährlichen Anonymitätstipps der Drogenhändler
Darknet
Die gefährlichen Anonymitätstipps der Drogenhändler
  1. Privatsphäre 1 Million Menschen nutzen Facebook über Tor
  2. Security Tor-Nutzer über Mausrad identifizieren

  1. Re: Adblocker sind die besseren Antiviren

    D43 | 05:53

  2. Mittelfristig wird ein ganz anderes Rechtekonzept...

    lahmbi5678 | 05:02

  3. Re: Vertrag richtig lesen

    Moe479 | 04:25

  4. Re: MS warnt? Die Unterstützen das doch.

    errezz | 04:06

  5. Re: Gute Idee aus Verbrauchersicht

    Moe479 | 03:51


  1. 17:09

  2. 16:15

  3. 15:51

  4. 15:21

  5. 15:12

  6. 14:28

  7. 14:17

  8. 14:08


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel