Hackerangriff: Fast 2.000 Zugangsdaten von SPD-Computer entwendet
SPD-Homepage (Bild: Golem.de)

Hackerangriff Fast 2.000 Zugangsdaten von SPD-Computer entwendet

Die Server der SPD sind von einem unbekannten Hacker attackiert worden. Er soll mindestens 1.900 Zugangsdaten erbeutet haben. Die SPD hat Strafanzeige gestellt.

Anzeige

Zugangsdaten einschließlich der zugehörigen Kennwörter von mindestens 1.900 Personen hat ein unbekannter Hacker von einem Computer der SPD erbeutet, wie der Spiegel berichtet. Auszüge aus diesen Daten sollen im Internet veröffentlicht worden sein. Ein Parteisprecher bestätigte dem Magazin den Vorfall und betonte, dass die SPD Strafanzeige gestellt habe. Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittele bereits wegen des "Ausspähens von Daten".

Vor einigen Wochen soll der mutmaßliche Täter unter dem Pseudonym Zyklon B über Twitter in englischer Sprache bereits verkündet haben, die "Social Democratic Party of Germany" gehackt zu haben. Das betreffende Twitter-Konto nennt als Standort Deutschland und das Pseudonym lässt laut Spiegel auf eine rechte Gesinnung schließen. Zyklon B war ein Schädlingsbekämpfungsmittel, mit dem die Nationalsozialisten Gefangene in Konzentrationslagern umbrachten.

Angriffe auf Server der Nasa, der Esa und der US-Luftwaffe

In Deutschland sei die SPD wohl bislang das einzige Angriffsziel des Hackers, heißt es. Der gleiche Täter verkündete auf Twitter weitere Hackerangriffe auf staatliche Institutionen. So habe er die Server der US-Raumfahrtbehörde Nasa gehackt. Auch die Server der US-Luftwaffe sollen Opfer der Attacken gewesen sein. Zudem sollen die Computer der europäischen Raumfahrtbehörde Esa gehackt worden sein.

Es wird vermutet, dass der Hacker als Teil der Hackergruppe "The Unknowns" ("Die Unbekannten") agiert, die mit dem jüngsten Vorfall erstmals in Erscheinung tritt. Zu den jüngsten Attacken soll es eine Art Erklärung gegeben haben, in der behauptet wird, die Gruppe wolle mit den Angriffen vor allem auf Sicherheitslücken hinweisen.


tunnelblick 21. Mai 2012

ich dachte, die rechten wären immer so unterbemittelt und doof?

gaym0r 21. Mai 2012

?

jude 21. Mai 2012

"Es wurden mit Zyklon B in Auschwitz auch Kleider von Läusen befreit" "Es existiert bis...

LuLiLu 20. Mai 2012

Soll das heißen die ach so bösen Hacker haben etwa: - Username - Passwort im Klartext...

c3rl 20. Mai 2012

Genialer Nickname. Voll modern und so.

Kommentieren



Anzeige

  1. Projektleiter Software Standardisierung (m/w) Schwerpunkt Fördertechnik
    Dürr Systems GmbH, Bietigheim-Bissingen
  2. Manager (m/w) Softwareentwicklung
    WTS Group AG Steuerberatungsgesellschaft, Erlangen (Raum Nürnberg)
  3. Java-Anwendungsentwickler / -innen
    Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
  4. Systemadministrator (m/w) Windows
    KDO Personaldienste, Oldenburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Big Brother Awards

    Österreich prämiert die EU Kommission und Facebook

  2. iFixit

    Touch-ID-Sensor im iPad mini 3 mit Klebstoff befestigt

  3. Illegales Streaming

    Razzien gegen Betreiber von Kinox.to

  4. Android 4.4.2

    Kitkat-Update für Motorola Razr HD wird verteilt

  5. Galaxy Note 4

    4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat

  6. Archos 50 Diamond

    LTE-Smartphone mit Full-HD-Display für 200 Euro

  7. Test Dreamfall Chapters Book One

    Neue Episode von The Longest Journey

  8. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  9. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  10. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Getac S400-S3 Das Ruggedized-Notebook mit SSD-Heizung
  2. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  3. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen

Legale Streaming-Anbieter im Test: Netflix allein macht auch nicht glücklich
Legale Streaming-Anbieter im Test
Netflix allein macht auch nicht glücklich
  1. Netflix-Statistik Die Schweiz streamt am schnellsten
  2. Deutsche Telekom Entertain ab dem 14. Oktober mit Netflix
  3. HTML5-Videostreaming Netflix bietet volle Linux-Unterstützung

    •  / 
    Zum Artikel