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Christian Hergert bei seinem Vortrag auf der Guadec
Christian Hergert bei seinem Vortrag auf der Guadec (Bild: Garrett LeSage - CC-BY-SA 3.0)

Guadec15: "Beiträge zu freier Software sind zu schwer"

Christian Hergert bei seinem Vortrag auf der Guadec
Christian Hergert bei seinem Vortrag auf der Guadec (Bild: Garrett LeSage - CC-BY-SA 3.0)

Ein leichterer Einstieg könnte die Entwicklung von Projekten freier Software deutlich beschleunigen. Doch dafür müssten viele Hürden abgebaut werden. Programmierer Christian Hergert hat dafür auf der Guadec gleich eine ganze Reihe von Vorschlägen.

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Laut Christian Hergert ist es derzeit für viele Interessierte schlicht zu schwierig, eigene Beiträge zu freier Software zu leisten. Die Gründe dafür sind vielfältig, und Hergert arbeitet mit der von ihm initiierten Gnome-IDE Builder daran, einige dieser Hindernisse abzubauen. Auf der diesjährigen Guadec-Konferenz stellt der Entwickler daneben noch eine Reihe weiterer Vorschläge dazu vor.

Altbekanntes bereitet weiter Probleme

Dabei wiederholt Hergert auch viele bereits seit langem bekannte Probleme, die wohl aber nur schwer behoben werden können, darunter etwa schlechte oder nur unzureichend vorhandene Dokumentation des Quellcodes wie auch einzelner Funktionen der Software - ein Punkt, der mittlerweile immer wieder vorgebracht wird.

Er stellt auch die recht simple Rechnung auf, dass ein Projekt, das mehr Nutzer erreiche, auch eine steigende Anzahl von Beiträgen durch Neuzugänge zum Projekt erhalte. Dementsprechend müsse Gnome eben noch mehr Menschen erreichen.

Möglichkeiten aktueller Software und Hardware nutzen

Doch auch die Art, wie etwa Gnome-Software erstellt werde, müsse ein möglichst niederschwelliges Angebot darstellen. Zwar werde im Gnome-Stack sehr viel das eher schwer zu erlernende C verwendet, doch für die Oberfläche auch vergleichsweise einfachere Webtechniken wie CSS und Javascript. Dank Letzterem sei es inzwischen möglich, Fenster in nur wenigen Minuten zu erstellen und direkt das Ergebnis zu betrachten.

Zudem müssten Bereiche außerhalb des klassischen Profils erreicht werden. Viele potentielle Beitragende bastelten inzwischen sehr häufig mit Smartphones statt mit dem Desktop und seiner Software. Diese Lücke könne durch ein Ausweiten von Gnome auf mobile Geräte überwunden werden. An diesem Weg versucht sich derzeit das KDE-Projekt. Neben Qt-Anwendungen auf Android arbeitet das Team an einer Mobile-Shell und profitiert auch selbst davon.

Ein Desktop für Entwickler 

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BLi8819 12. Aug 2015

Doch natürlich. Vielleicht ist "Komplizierter" das bessere Wort. Man muss mehr machen...

luzipha 12. Aug 2015

Zwei Sätze, zwei überflüssige Umlaute. Sieht ulkig aus. In der Tat war es die Autokorrektur.

Milber 11. Aug 2015

Man kann doch den 12tauendsten Fork machen, dann hat man seine Schrift. Jeder akzeptiert...

Milber 11. Aug 2015

Drum machen die Trottel auch immer die gleichen Fehler.

BLi8819 11. Aug 2015

Ja, kommt wohl auf die Anforderungen an. Ich hatte erst Gnome drauf. Ohne X Erweiterungen...



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