Abo
  • Services:
Anzeige
O2 hat seinen Geschäftskunden einen mit Malware infizierten USB-Stift geschickt.
O2 hat seinen Geschäftskunden einen mit Malware infizierten USB-Stift geschickt. (Bild: Pearl/Herstellerfoto)

Großbritannien: O2 verschickt Malware als Werbegeschenk

O2 hat seinen Geschäftskunden einen mit Malware infizierten USB-Stift geschickt.
O2 hat seinen Geschäftskunden einen mit Malware infizierten USB-Stift geschickt. (Bild: Pearl/Herstellerfoto)

Es sollte eine nette Überraschung sein, doch die ist gründlich misslungen: Ein Werbegeschenk für Geschäftskunden von O2 enthält Malware. Das Unternehmen selbst warnt vor dem Einsatz des USB-Stiftes.

Der Mobilfunkbetreiber O2 hat seinen Firmenkunden in Großbritannien offenbar ein mit Malware infiziertes Werbegeschenk geschickt, wie The Register berichtet. In einem Paket bekamen die Kunden einen Stift mit eingebautem USB-Speicher. Per E-Mail wurde außerdem angeboten, ein kostenfreies E-Book herunterzuladen. The Register schreibt explizit von einem USB-Pen, es scheint sich also tatsächlich um einen Stift mit integriertem USB-Speicher zu handeln und nicht um einen einfachen USB-Stick.

Anzeige

Kurz darauf verschickte O2 eine weitere Mail, die vor dem Gebrauch des Werbegeschenkes warnt. Einige der Stifte seien mit einem "Windows-spezifischen Virus" infiziert. Dieses Virus werde von einigen Virenscannern möglicherweise nicht erkannt. Wer seinen Rechner als Webserver einsetze, so O2 in der Mail, könne Besucher des Servers ebenfalls infizieren.

Virus kann Remote-Zugriff ermöglichen

"Das Virus hat die Fähigkeit, weitere Programme auf ihrem System zu installieren, dazu gehören auch aktualisierte Versionen von sich selbst und Programme, die einen Remote-Zugriff auf den Rechner ermöglichen", steht nach Angaben von The Register in der Mail.

O2 verweist die Verantwortung auf einen Zulieferer. Dieser und die zuständigen Behörden seien informiert. Die Malware soll Windows 2000, Windows 95, Windows 98, Windows ME, Windows NT, Windows Server 2003, Windows Vista und Windows XP infizieren können. Gerade im Unternehmensumfeld könnten diese alten Systeme weiterhin zum Einsatz kommen.

Wer sich mit der Malware infiziert hat, kann auf Hilfe von O2 hoffen: "Für alle Kunden, die die USB-Funktion genutzt haben oder besorgt sind, haben wir ein Spezialistenteam, das Support geben kann. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten", sagte ein Sprecher des Unternehmens.


eye home zur Startseite
Pallchek 10. Aug 2016

Schlechte Antwort. Du kannst auch einen selber besorgen, dieser sollte schlicht von der...

Lemo 10. Aug 2016

Wahnsinnig peinlich für ein Telekommunikationsunternehmen, das ist das Problem daran...

DangerousD 09. Aug 2016

Wie wahr. Schon so einige Sticks in der hand gehabt die zuerst USB-Storage waren und...

ibsi 09. Aug 2016

Danke (k/t)

TC 09. Aug 2016

Laserpointer mit USB-Stecker zum Aufladen... "perfect for office"... Mh.

Kommentieren



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, Leinfelden-Echterdingen, München, Frankfurt/Main
  2. Porsche AG, Weissach
  3. SICK AG, Karlsruhe
  4. TE Connectivity Germany GmbH, Bensheim


Anzeige
Top-Angebote
  1. (alle Angebote versandkostenfrei, u. a. Xbox One Special Edition Controller je 37,00€, Game of...
  2. für je 11,99€
  3. 22,46€

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing
  2. Potenzialanalyse für eine effiziente DMS- und ECM-Strategie
  3. Mit digitalen Workflows Geschäftsprozesse agiler machen


  1. Smartphones und Tablets

    Bundestrojaner soll mehr können können

  2. Internetsicherheit

    Die CDU will Cybersouverän werden

  3. 3D-Flash-Speicher

    Micron stellt erweiterte Fab 10X fertig

  4. Occipital

    VR Dev Kit ermöglicht Roomscale-Tracking per iPhone

  5. XPG SX8000

    Adatas erste PCIe-NVMe-SSD nutzt bewährte Komponenten

  6. UBBF2016

    Telefónica will 2G-Netz in vielen Ländern abschalten

  7. Mögliche Übernahme

    Qualcomm interessiert sich für NXP Semiconductors

  8. Huawei

    Vectoring erreicht bald 250 MBit/s in Deutschland

  9. Kaufberatung

    Das richtige Solid-State-Drive

  10. Android-Smartphone

    Huawei bringt Nova Plus doch nach Deutschland



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Swift Playgrounds im Test: Apple infiziert Kinder mit Programmiertalent
Swift Playgrounds im Test
Apple infiziert Kinder mit Programmiertalent
  1. Asus PG248Q im Test 180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt

MacOS 10.12 im Test: Sierra - Schreck mit System
MacOS 10.12 im Test
Sierra - Schreck mit System
  1. MacOS 10.12 Sierra fungiert als alleiniges Sicherheitsupdate für OS X
  2. MacOS Sierra und iOS 10 Apple schmeißt unsichere Krypto raus
  3. Kaspersky Neue Malware installiert Hintertüren auf Macs

Android 7.0 im Test: Zwei Fenster für mehr Durchblick
Android 7.0 im Test
Zwei Fenster für mehr Durchblick
  1. Android-X86 Desktop-Port von Android 7.0 vorgestellt
  2. Android 7.0 Erste Nougat-Portierung für Nexus 4 verfügbar
  3. Android 7.0 Erste Nougat-Portierungen für Nexus 5 und Nexus 7 verfügbar

  1. Re: So eine Verschwendung von Steuergeldern

    Lagganmhouillin | 06:42

  2. Re: soetwas ist der grund

    bauernjunges | 06:39

  3. Re: Ist das jetzt der Tiefpunkt Golem?

    Lagganmhouillin | 06:36

  4. Re: Bei wenig RAM von SSDs abraten??

    SoniX | 05:47

  5. Re: 10Gbit erfolglos

    Crass Spektakel | 05:28


  1. 19:24

  2. 19:05

  3. 18:25

  4. 17:29

  5. 14:07

  6. 13:45

  7. 13:18

  8. 12:42


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel