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Stefan Growe (Ericsson), Helmar Rendez (Vattenfall), Iris Henseler-Unger (Bundesnetzagentur), Frank Bielka (Degewo) und Arnold Stender (QSC), v. l. n. r
Stefan Growe (Ericsson), Helmar Rendez (Vattenfall), Iris Henseler-Unger (Bundesnetzagentur), Frank Bielka (Degewo) und Arnold Stender (QSC), v. l. n. r (Bild: Vattenfall)

Gropiusstadt: Fiber-Großprojekt startet mit "zunächst 100 MBit"

Stefan Growe (Ericsson), Helmar Rendez (Vattenfall), Iris Henseler-Unger (Bundesnetzagentur), Frank Bielka (Degewo) und Arnold Stender (QSC), v. l. n. r
Stefan Growe (Ericsson), Helmar Rendez (Vattenfall), Iris Henseler-Unger (Bundesnetzagentur), Frank Bielka (Degewo) und Arnold Stender (QSC), v. l. n. r (Bild: Vattenfall)

FTTH für 4.500 Haushalte in Berlin ist fertiggestellt. Betreiber ist Ericsson, neutraler Plattformanbieter QSC.

Nach einem Jahr Bauzeit geht ein Großprojekt für Fiber-To-The-Home im Berliner Bezirk Neukölln in Betrieb. Die Glasfaserversorgung in der Gropiusstadt ist ein Gemeinschaftswerk des Energieunternehmens Vattenfall, der Wohnungsbaugesellschaft Degewo, des Telekommunikationsausrüsters Ericsson und des Plattformanbieters QSC.

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Die Vizepräsidentin der Bundesnetzagentur, Iris Henseler-Unger, gab im Einkaufszentrum Wutzky den Startschuss zur Inbetriebnahme der rund 4.500 Glasfaseranschlüsse in der Berliner Siedlung. Die Degewo-Mieter in der Gropiusstadt können nach dem Open-Access-Modell einen Telefon-, Internet- und TV-Anbieter aus dem Pool auswählen.

Geboten wird eine Datenübertragungsrate von "zunächst bis zu 100 MBit/s". Als erste Vermarktungspartner stehen die Berliner DNSnet, die Frankfurter Mygate und die Ave-Tel aus dem bayerischen Nördlingen mit Angeboten bereit. Weitere Provider seien herzlich willkommen, so die Projektpartner.

Die vier Unternehmen betreiben das zunächst auf vier Jahre angelegte Projekt gemeinsam.

Henseler-Unger sagte: "Der Ausbau hochleistungsfähiger Breitbandanschlüsse geht immer noch zu zögerlich voran. Die beteiligten Unternehmen haben bei diesem Pilotprojekt Pionierarbeit geleistet. Ich hoffe sehr, dass weitere Projekte dieser Art folgen werden."

QSC stellt den Vermarktungspartnern die Internetanschlüsse zur Verfügung und übernimmt als Dienstleister das Datenmanagement im Auftrag der anbietenden Serviceprovider.

Die Kosten des Projekts belaufen sich auf rund vier Millionen Euro, hieß es im Juni 2012. Ein Degewo-Sprecher sagte Golem.de: "Die neu verlegte Infrastruktur erlaubt darüber hinaus aber auch wesentlich größere und vor allem auch symmetrische Datenraten, die für zukünftige Multimediadienste immer wichtiger werden."


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MeinSenf 06. Nov 2012

Laufen dann alle Strippen auf einem DSL-Router mit 16Mbit-Anbindung auf?

flasherle 06. Nov 2012

ja is bei mir auch so bei meiner 100er leitung von kabelbw bekommt man gerade mal 2,5 m...

tingelchen 05. Nov 2012

Tja... das Ergebnis wenn man Infrastruktur dem Kapitalismus ausliefert ;)

ploedman 05. Nov 2012

Da stimme ich dir zu. Ist ja nicht die Hauptstadt also kann man es vernachlässigen. Ich...



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