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Manny, Hauptfigur in Grim Fandango
Manny, Hauptfigur in Grim Fandango (Bild: Lucas Arts)

Grim Fandango im Test: Neues Leben für untotes Abenteuer

Endlich Point-and-Click-Steuerung am PC, dazu eine gut angepasste Gamepad-Bedienung für die Playstation 4 plus Extras wie ein Audiokommentar: Die Remastered-Version von Grim Fandango ist für historisch interessierte Spieler genauso interessant wie für solche, die "nur" Spaß haben wollen.

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Manny Calavera hat ein Problem: Das Geschäft läuft nicht so richtig gut. Als Reiseberater auf dem Weg ins Totenreich will kaum einer seiner Kunden noch die ganz teuren Arrangements. Das führt im Klassiker Grim Fandango dazu, dass sich Manny im Reich der nicht Lebenden, aber auch noch nicht im Himmel Weilenden einer Untergrundbewegung namens ZVS (Zentralkomitee verlorener Seelen) anschließt. Außerdem kommt er einer Verschwörung auf die Schliche und begegnet der Liebe seines Lebens - oder dem, was davon übrig ist ...

Der ein oder andere Spieler wird Manny und seine bewegende Geschichte bereits kennen, schließlich ist das Programm ursprünglich 1998 von Lucas Arts veröffentlicht worden. Jetzt gibt es von Double Fine eine Remastered-Version für PC und Konsole, die neben überarbeiteter Grafik auch inhaltliche Verbesserungen bietet.

Die mit Abstand Wichtigste dürfte die Steuerung sein. Am PC gibt es endlich die Möglichkeit, alle Aktionen wie in einem Point-and-Click-Adventure mit der Maus auszuführen. Wichtige Stellen - eine Kopfbewegung von Manny macht den Spieler darauf aufmerksam - kann Calavera mithilfe von ein paar Symbolen untersuchen oder manipulieren.

Das System funktioniert bis auf gelegentliche Probleme mit der Wegfindung so gut, dass man sich schon fragen muss, weshalb Lucas Arts es nicht schon damals in die Originalfassung eingebaut hat. Auf der Playstation 4 gibt es kein Point-and-Click, aber das direkte Bewegen von Manuel Calavera funktioniert per Gamepad deutlich komfortabler als auf dem PC.

Die Grafik hat Double Fine nur leicht überarbeitet. Und wie der jederzeit mögliche Wechsel von der Remastered-Version zur Originalversion zeigt: Manchmal sieht die Ursprungsfassung sogar etwas besser aus - etwa wenn Manny in der neuen Version plötzlich kaum noch vor dem Hintergrund zu erkennen ist. Überhaupt wirken viele Texturen hässlicher als nötig. Hier hätte Double Fine noch deutlich mehr machen sollen.

Tim Schafer kommentiert 

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Sharkuu 03. Feb 2015

wozu du den satz hervorhebst kapier ich nicht. das was du da bemängelst habe ich auch in...

MrReset 30. Jan 2015

Mich schreckt einzig und allein die benötigte Spezial-Speicherkarte und den Spezial...

Anonymer Nutzer 29. Jan 2015

Ohne Digitizer wirst du dich ärgern!

Astorek 29. Jan 2015

Wobei es bei Grim Fandango noch nicht so schlimm war, weil die Wege noch einigermaßen...

urlauber 28. Jan 2015

Der größte Brocken mit 1,5GB sind in der Tat die Videos (1920x1088?, 30fps, Theora...



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