US-Hedgefonds-Manager David Einhorn
US-Hedgefonds-Manager David Einhorn (Bild: Eduardo Munoz/Reuters)

Greenlight Capital Hedgefonds zieht Klage zu Apples Milliardenreserven zurück

David Einhorn hat seine Klage in Manhattan zurückgezogen, weil Apple eine strittige Entscheidung auf der Aktionärsversammlung nicht zur Abstimmung gebracht hatte. Es geht um die Reserven des Konzerns in Höhe von 137,1 Milliarden US-Dollar.

Anzeige

Der US-Hedgefonds-Manager David Einhorn hat in Manhattan seine Klage gegen Apple im Streit um die Reserven des Konzerns in Höhe von 137,1 Milliarden US-Dollar zurückgezogen. Ein Greenlight-Capital-Sprecher sagte dem IT-Blog All Things D zur Begründung: "Apple hat den Vorschlag von der Tagesordnung der Hauptversammlung genommen und damit ist das Problem gelöst."

Eine Aktionärsabstimmung, die die Möglichkeit zur Ausgabe von Vorzugsaktien begrenzt hätte, war durch eine einstweilige Verfügung von Greenlight Capital untersagt worden. Apple hatte den strittigen Punkt nicht zur Abstimmung gebracht.

Der Hedgefonds hält Apple-Aktien im Wert von rund 610 Millionen US-Dollar und fordert, dass Apple aufhört, Bargeld anzuhäufen. Einhorn verlangt die Ausgabe von Apple-Vorzugsaktien mit einer Verzinsung von rund 4 Prozent. Gegenwärtig bringen die Aktien von Apple eine durchschnittliche Dividende von 2,3 Prozent. Einhorn nennt die speziellen Vorzugsaktien "iPrefs".

Apple-Chef Cook erklärte auf der Aktionärsversammlung, "gründlich darüber nachzudenken", wie die Anteilseigner an den enormen Finanzreserven beteiligt werden könnten.

Apple hat auf die Klage des Hedgefonds-Managers reagiert und Gespräche mit Greenlight Capital angekündigt. Cook nannte die Präsentation von Einhorn jedoch zugleich eine "alberne Slideshow".

Im März 2012 hatte Apple angekündigt, erstmals seit 1995 wieder eine Dividende an seine Aktionäre zu zahlen. Mitte 2012 sollten 2,65 US-Dollar pro Aktie ausgeschüttet werden. Die Dividendenausschüttung und ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von 10 Milliarden US-Dollar hatten zusammen ein Volumen von 45 Milliarden US-Dollar.


bofhl 04. Mär 2013

Aktien werden nun mal in der Regel gekauft um a) Dividenden zu kassieren und b) vom...

Baron Münchhausen. 04. Mär 2013

Teuflisch :-7

Hösch 03. Mär 2013

Made my day....

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Support-Spezialisten (m/w)
    Thinking Objects GmbH, Korntal-Münchingen (bei Stuttgart)
  2. Facharchitektin / Facharchitekt
    Landeshauptstadt München, München
  3. Spezialist (m/w) Entwicklung Systemsoftware
    Torqeedo GmbH, Gilching (Großraum München) / Fürstenfeldbruck
  4. Webentwickler (m/w) für mobile Anwendungen
    ibau GmbH, Münster

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Kanzlerhandy

    Bundesanwaltschaft will NSA-Ermittlungsverfahren einstellen

  2. Internetsuche

    EU-Parlamentarier erwägen Google-Aufspaltung

  3. 15 Jahre Unreal Tournament

    Spiel, Bot und Sieg

  4. Inmarsat und Alcatel Lucent

    Internetzugang im Flugzeug mit 75 MBit/s

  5. Managed Apps

    Unternehmen können App-Store von Windows 10 anpassen

  6. Elektronikdiscounter

    Wie Preisvergleichsdienste ausgehebelt werden

  7. Open Data

    Cern befreit LHC-Kollisionsdaten

  8. Multimediabibliothek

    FFmpeg dank Debian wieder in Ubuntu

  9. Valve Software

    Neue Richtlinien für Early Access

  10. US-Musiker

    Nikki Sixx kritisiert Labels für magere Streaming-Profite



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Zbox Pico im Test: Der Taschenrechner, der fast alles kann
Zbox Pico im Test
Der Taschenrechner, der fast alles kann

SE Android: In Lollipop wird das Rooten schwer
SE Android
In Lollipop wird das Rooten schwer
  1. Lollipop Android 5.0 für deutsche Nexus-Geräte ist da
  2. Android 5.0 Lollipop wird für Nexus-Geräte verteilt
  3. Android 5.0 Aktuelles Moto G ist erstes Smartphone mit Lollipop-Update

Battlefield Hardline angespielt: New Action Hero
Battlefield Hardline angespielt
New Action Hero
  1. Videostreaming Youtube startet 60-fps-Wiedergabe
  2. Electronic Arts Business-Ergebnisse und Battlefield-Termine
  3. Dreijahresplan EA will Spielervertrauen zurückgewinnen

    •  / 
    Zum Artikel