FXAA und MSAA im Direktvergleich
FXAA und MSAA im Direktvergleich (Bild: Nvidia)

Grafiktreiber Geforce 301.42 für Desktop und Notebook mit neuen Funktionen

Nvidia hat seine Grafiktreiber in der WHQL-geprüften Version 301.42 veröffentlicht. Sie bieten mehr Tempo in Spielen und neue Funktionen zur Bildverbesserung. FXAA soll schöneres Anti-Aliasing ermöglichen, Adaptive V-Sync flüssigere Bildraten.

Anzeige

Mit dem Treiber Geforce 301.42 macht Nvidia viele der neuen Funktionen, die bisher nur für die Serie GTX 600 mit Betatreibern zur Verfügung standen, auch für ältere Grafikkarten zugänglich. Nach Angaben des Unternehmens arbeiten die beiden wichtigsten Neuerungen, FXAA und Adaptive V-Sync, mit allen Geforce-Grafikkarten ab der Serie 8000 zusammen.

Adaptive V-Sync ist eine Automatik, die die Kopplung der Bildausgabe eines fertig berechneten Frames an die Wiederholungsfrequenz des Monitors automatisch ein- oder ausschaltet. Damit sollen die Vorteile beider Optionen verbunden werden: Bei geringen Bildraten, wenn die Grafikkarte überfordert ist, wird V-Sync ausgeschaltet.

Das bringt das bekannte "Tearing" mit sich, bei dem das Bild auseinanderzufallen scheint, weil zwei aufeinanderfolgende Frames in Teilen gleichzeitig dargestellt werden. Mit V-Sync tritt Tearing nicht auf, die Grafikkarte wartet immer auf ein Signal des Displays, bevor ein neues Bild übermittelt wird. Das kann jedoch gerade bei geringen Bildraten zu noch verstärktem Ruckeln führen.

FXAA schneller als MSAA

Ein neuer Ansatz ist auch FX-Anti-Aliasing, kurz FXAA. Dabei wird die Kantenglättung von Shader-Programmen am fertigen Bild durchgeführt und nicht wie bei anderen Verfahren im Framebuffer. Daher ist der Effekt auch mit Screenshotprogrammen wie Fraps nicht festzuhalten, weil diese das Bild auslesen, bevor FXAA angewandt wurde. Darauf weist Nvidia in einem ausführlichen Blogeintrag zu den neuen Treibern hin.

  • FXAA im Vergleich...
  • ... mit MSAA
  • Adaptive V-Sync kann im Treiber eingestellt werden
  • Geringe Framraten werden gemildert
  • Vier Displays nun auch bei Nvidia
  • Schneller als MSAA
FXAA im Vergleich...

Neben diesen Verbesserungen gibt es nach Tests des Chipherstellers mehr Tempo in vielen Spielen, auch mit älteren Grafikkarten. So soll beispielsweise Skyrim mit einer Geforce GTX 560 Ti 20 Prozent schneller laufen, und Just Cause 2 im SLI-Verbund noch um 15 Prozent.

Die neuen Treiber gibt es zum besonders schnellen Download für Desktop-Grafikkarten bei unseren Kollegen von PC Games Hardware. Sie stehen für Windows 7 sowie Vista und Windows XP in 32- und 64-Bit-Versionen bereit. Parallel hat Nvidia die neuen Treiber auch für Notebooks veröffentlicht, die beim Chiphersteller direkt bereitstehen. Sie lassen sich auf Mobilrechnern von Sony und Fujitsu nicht installieren, diese Hersteller wollen selbst entsprechende Pakete anbieten.


Kommentieren



Anzeige

  1. Re­quire­ments-In­ge­nieur (m/w)
    S1nn GmbH & Co. KG, Stutt­gart
  2. Spezialist (m/w) Entwicklung Systemsoftware
    Torqeedo GmbH, Gilching (Großraum München) / Fürstenfeldbruck
  3. Junior Consultant Finance Processes & Applications (m/w)
    Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg
  4. Facharchitektin / Facharchitekt
    Landeshauptstadt München, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Elektroautos

    Tesla will Akkufabrik in Deutschland bauen

  2. Studie

    Mädchen interessieren sich quasi gar nicht für IT-Berufe

  3. Taxi-Konkurrenz

    Uber will Gesetzesreform

  4. Star Citizen

    Virtuelles Raumschiff für 2.500 US-Dollar

  5. Patentstreit

    Samsung fordert Importverbot für Nvidia-GPUs

  6. Spieleklassiker

    Retrogolem spielt Star Wars X-Wing (DOS)

  7. Panasonic Lumix DMC-LX100 im Test

    Kamera zum Begeistern und zum Verzweifeln

  8. Kanzlerhandy

    Bundesanwaltschaft will NSA-Ermittlungsverfahren einstellen

  9. Internetsuche

    EU-Parlamentarier erwägen Google-Aufspaltung

  10. 15 Jahre Unreal Tournament

    Spiel, Bot und Sieg



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Yoga 3 Pro Convertible im Test: Flach, leicht, hochauflösend, kurzatmig
Yoga 3 Pro Convertible im Test
Flach, leicht, hochauflösend, kurzatmig
  1. Benchmark Apple und Nvidia schlagen manchmal Intels Core M
  2. Weniger Consumer-Notebooks Toshiba baut 900 Arbeitsplätze in der PC-Sparte ab
  3. Asus Zenbook UX305 Das flachste Ultrabook mit QHD-Display

IMHO zum Jugendmedienschutz: Altersschranke nützt nicht Kindern, sondern Erotikseiten
IMHO zum Jugendmedienschutz
Altersschranke nützt nicht Kindern, sondern Erotikseiten
  1. Pornofilter Internet Provider gegen britische Zensurkultur
  2. Internetzensur Tor und die große chinesische Firewall
  3. Kein britisches Modell Medienrat will Pornofilter ohne Voraktivierung

Lichtfeldkamera Lytro Illum: Das Spiel mit der Tiefenschärfe
Lichtfeldkamera Lytro Illum
Das Spiel mit der Tiefenschärfe
  1. Lichtfeldkamera Lytro will in neue Märkte einsteigen
  2. Augmented Reality Google investiert 542 Millionen US-Dollar in Magic Leap
  3. Lytro Lichtfeldfotografie bildet die Tiefe der Welt ab

    •  / 
    Zum Artikel