Grafiktreiber Catalyst 12.8 für sparsamere PCs unter Windows 8

Mit der aktuellen Version 12.8 seiner Catalyst-Treiber hat AMD ein einziges Paket für Windows Vista, 7 und 8 erstellt. Die Bugfixes betreffen Crossfire-Konfigurationen und den altbekannten Fehler schwarzer Ränder bei HDMI-Fernsehern.

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Der neue Catalyst 12.8 ist nach AMDs aktuellem Updaterhythmus für Desktop- und Notebook-Grafikkarten ab der Serie Radeon HD 5000 vorgesehen. Es handelt sich laut den Release Notes um den ersten Treiber, der auch mit der endgültigen RTM-Version von Windows 8 voll getestet wurde. Unter anderem soll das Aufwachen aus dem Standby-Modus unter Windows 8 schneller erfolgen und auch die Leistungsaufnahme der GPU im Betrieb sinken.

Insbesondere die in Windows 8 integrierten Grafiktreiber beherrschen das Stromsparen nicht richtig: Auf unserer Testplattform für Grafikkarten benötigte das Gesamtsystem mit der Radeon-HD-7970-GHz-Edition mit den integrierten Treibern schon für den Windows-Desktop 20 Watt mehr als mit dem Catalyst 12.8. Andere Radeon-Funktionen wie Eyefinity mit bis zu sechs Displays an einer Grafikkarte und der Videodecoder UVD werden nun auch unter Windows 8 voll unterstützt.

Keine schwarzen Ränder bei HD-Fernsehern mehr

Ein eigentlich schon behobener Bug, der sich mit den letzten Versionen wieder eingeschlichen hatte, ist in der neuen Version der Grafiktreiber erneut unschädlich gemacht. Manche Systeme vergaßen die im Catalyst Control Center vorgenommenen Einstellungen für Over- und Underscan, so dass nach einem Neustart ein schwarzer Rand um den Bildschirminhalt lag.

Bei PC-Monitoren ist eine solche Einstellung in der Regel nicht nötig, manche HD-Fernseher, die per HDMI angeschlossen sind, erfordern jedoch eine manuelle Anpassung. Bei diesen Geräten ist es bisweilen nicht möglich, die interne Skalierung abzuschalten. Ob das Gerät das doch beherrscht, sollte man aber zuvor dem Handbuch entnehmen, für scharfe Bilder ist ein Verzicht auf Over- oder Underscan stets vorzuziehen.

Leistungssteigerungen bei Spielen hat AMD bei der aktuellen Version seiner Grafiktreiber nur in geringem Umfang vorgenommen, immerhin soll Skyrim bis zu 25 Prozent schneller laufen. Dafür sind aber einige Fehler bei Verwendung mehrerer GPUs im Crossfire-Verbund behoben. Max Payne 3 funktioniert nun auch mit DirectX-11 und Crossfire, und eine Änderung der Grafikeinstellungen im Spiel führt nicht mehr zu dessen Absturz. Call of Duty: Black Ops stürzt im DirectX-9-Modus mit Crossfire nun auch nicht mehr ab.

Der neue Catalyst 12.8 ist in einem Paket für Windows Vista, 7 und 8 sowohl für die 32- als auch 64-Bit-Version der Betriebssysteme auf den Treiberseiten von AMD zum Download verfügbar. Auch für Windows XP in der 32-Bit-Version ist der neue Treiber in einem gesonderten Paket verfügbar.


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