Abo
  • Services:
Anzeige
Screenshot aus der Gnome-Horde-Demo mit Vulkan-Grafikschnittstelle
Screenshot aus der Gnome-Horde-Demo mit Vulkan-Grafikschnittstelle (Bild: Imagination Technologies)

Grafikschnittstelle: Vulkan rendert unter Android mehr als doppelt so schnell

Apple hat die Metal-Schnittstelle für iOS, Google wird für Android die Vulkan-API nutzen: Eine erste Demo, Gnome Horde genannt, zeigt eine sehr viel höhere Leistung verglichen mit OpenGL ES. Zudem sprach die Khronos Group über Feature Level, wie es sie auch bei DX12 gibt.

Google hat angekündigt, dass das Android-Betriebssystem für mobile Geräte die Vulkan-Grafikschnittstelle unterstütze und Imagination Technologies führt die passende Demo auf einem Nexus Player vor. Die als Gnome Horde bezeichnete Vorführung vergleicht die Open-GL-ES-3.0- mit der Vulkan-API und zeigt, dass letztere deutlich schneller rendert und dabei die Hardware sowie den Akku weniger belastet. Künftige Smartphonespiele könnten also länger laufen, wenn Entwickler die neue Grafikschnittstelle nutzen.

Anzeige

Die Gnome-Horde-Demo generiert Imagination Technologies zufolge bis zu 13.500 Draw-Calls, also Render-Aufrufe an die Grafikeinheit. Mit der Vulkan-Schnittstelle werden diese gebündelt, in Kacheln zerlegt und dann in einem Rutsch berechnet. Da die CPU-lastigen Command Buffer erneut verwendet und auf viele Kerne verteilt werden, laufen diese mit deutlich weniger Takt als unter Open GL ES. Dennoch erreicht der Atom-Z3560-Chip mit einer PowerVR-G6430-Grafikeinheit rund 30 fps statt zu ruckeln.

Damit die Vulkan-Grafikschnittstelle auf möglichst vielen Grafikchips und unter möglichst vielen Betriebssystem läuft, arbeitet die Khronos Group mit mehreren Feature Levels: Wie bei Microsofts DirectX 12 fragt die API die Hardwarefunktionen der GPU ab und übermittelt diese an das Spiel. Je fortschrittlicher die Grafikeinheit, desto mehr Effekte können dargestellt werden.

Bisher unterstützen die Betriebssysteme Android, Linux, SteamOS, Tizen und Windows 7 bis 10 die Vulkan-Schnittstelle. Apples iOS und Mac OS sind außen vor, hier wird stattdessen die Metal-API verwendet. Die Hardware muss mindestens zu Open GL ES 3.1 kompatibel sein, was auf die meisten aktuellen Grafikkarten und GPUs in Systems-on-a-Chip zutrifft.

  • OpenGL ES 3.2 vorgestellt (Bild: Khronos Group)
  • Details zu Vulkan (Bild: Khronos Group)
  • Details zu Vulkan (Bild: Khronos Group)
  • Details zu Vulkan (Bild: Khronos Group)
OpenGL ES 3.2 vorgestellt (Bild: Khronos Group)

Open GL ES 3.2 integriert das Android Extension Pack

Die Vulkan-Schnittstelle soll noch 2015 verfügbar sein, am 10. August 2015 stellte die Khronos Group zudem Open GL ES 3.2 vor: Die API übernimmt viele Funktionen des Android Extension Pack, einer Erweiterung von Open GL ES 3.1, die unter anderem Deferred Rendering mit Physically Based Shading ermöglicht.


eye home zur Startseite
Fibernator 14. Aug 2015

Mantle ist auch heute noch proprietär. Nicht proprietär ist Vulkan, das Teile von Mantle...

Mr. Zylinder 12. Aug 2015

Besser spät als nie ... auch von mir ein großes Dankeschön für diese wunderbare Erklärung!

Stebs 12. Aug 2015

Als Ausblick, und um sich evtl. da schon anzumelden: LunarXchange (das OpenSource Vulkan...

yl (Golem.de) 11. Aug 2015

Ab hier weiter auf dem Bolzplatz.

xmaniac 11. Aug 2015

...und sich muehe gibt, den nicht Vulkan testfall moeglichst schlecht zu programmieren...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. DRÄXLMAIER Group, Garching bei München
  2. FHE3 GmbH, Karlsruhe
  3. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  4. Allianz Private Krankenversicherungs-AG, München


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Die Unfassbaren, Ghostbusters I & II, Jurassic World, Fast & Furious 7 Extended Version)
  2. (u. a. Der Hobbit 3 für 9,99€ u. Predator für 12,49€)
  3. 18,00€ (ohne Prime bzw. unter 29€-Einkaufswert zzgl. 3€ Versand)

Folgen Sie uns
       


  1. Netzsperren

    UK-Regierung könnte Pornozensur willkürlich beschließen

  2. Kartendienst

    Google Maps soll künftig Parksituation anzeigen

  3. PowerVR Series 8XE Plus

    Imgtechs Smartphone-GPUs erhalten ein Leistungsplus

  4. Projekt Quantum

    GPU-Prozess kann Firefox schneller und sicherer machen

  5. TV-Kabelnetz

    Tele Columbus will höhere Datenrate und mobile Conversion

  6. Fingerprinting

    Nutzer lassen sich über Browser hinweg tracken

  7. Raumfahrt

    Chinas erster Raumfrachter Tianzhou 1 ist fertig

  8. Bezahlinhalte

    Bild fordert Obergrenze für Focus Online

  9. Free-to-Play

    Forum von Clash-of-Clans-Betreiber gehackt

  10. Project CSX

    ZTEs Community-Smartphone kommt nicht gut an



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Reverse Engineering: Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button
Reverse Engineering
Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button

Glasfaser: Nun hängt die Kabel doch endlich auf!
Glasfaser
Nun hängt die Kabel doch endlich auf!
  1. Fake News Für Facebook wird es hässlich
  2. Nach Angriff auf Telekom Mit dem Strafrecht Router ins Terrorcamp schicken oder so
  3. Soziales Netzwerk Facebook wird auch Instagram kaputt machen

Western Digital Pidrive im Test: Festplatte am Raspberry Pi leicht gemacht
Western Digital Pidrive im Test
Festplatte am Raspberry Pi leicht gemacht
  1. Sopine A64 Weiterer Bastelrechner im Speicherriegel-Format erscheint
  2. Raspberry Pi Compute Module 3 ist verfügbar
  3. Audio Injector Octo Raspberry Pi spielt Surround-Sound

  1. Re: warum?

    cepe | 18:05

  2. Re: Und hier mal ein Bericht aus dem echten Leben.

    Ovaron | 18:04

  3. Re: Verstehe die Admins der Installationen nicht

    Cok3.Zer0 | 18:04

  4. Re: Blizzard muss nicht ...

    quineloe | 18:03

  5. Die werde in Zukunft sicher noch weitere lustigen...

    Mopsmelder500 | 18:02


  1. 17:57

  2. 17:33

  3. 17:00

  4. 16:57

  5. 16:49

  6. 16:48

  7. 16:29

  8. 16:07


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel