Grafikkarte Nvidia zeigt GTX-680 mit GPU-Boost und Techdemos

Einige Stunden vor dem Fall der Sperrfrist ist auf Youtube ein offizielles Video von Nvidia aufgetaucht. Darin ist die Geforce GTX-680, die erste Grafikkarte mit Kepler-Architektur, ausführlich zu sehen. Auch wie der Grafik-Turbo "GPU-Boost" funktioniert wird nun klar.

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Nach einigen inoffiziellen Benchmarks gibt es nun auch ein eigenes Firmenvideo zu Nvidias nächster Grafikkarte. Das Modell Geforce GTX-680 basiert auf der Architektur Kepler, die Fermi (GTX-480, 580) nachfolgt. Als erste Nvidia-GPU mit 28 Nanometern Strukturbreite hat sich das Unternehmen nach den Angaben seines Marketingchefs Ujesh Desia auch bemüht, eine recht effiziente Karte zu bauen.

Zwar macht der Chiphersteller noch keine konkreten Angaben zur Leistungsaufnahme, das Verhältnis Performance zu Watt soll aber unter anderem durch die neue Funktion "GPU-Boost" gut ausfallen. Ganz ähnlich wie bei Intels Turbo-Boost kann die Kepler-GPU ihre Leistungsaufnahme selbst regeln. Das geht über AMDs Powertune hinaus, weil auch Spannung und Takt des Grafikprozessors nach oben geregelt werden können.

Auch AMDs Eyefinity kommt nun unter Druck, denn bisher beherrschten nur einige Eigendesigns von Grafikkartenherstellern mehr als drei Displays - Nvidias Referenzdesign sah das für die Geforce-Karten nicht vor. Die GTX-680 besitzt aber mit zwei DVI-Ports, HDMI und Displayport vier Ausgänge, die auch gleichzeitig genutzt werden können. Das Unternehmen zeigt das mit einer Konfiguration, bei der drei Monitore in Surround-Anordnung zum Spielen dienen, darüber ist ein vierter mit Webseiten angebracht.

Zwei Techdemos führt Nvidia auch vor, beide stellen vor allem höhere Leistung mit der firmeneigenen Physik-Schnittstelle PhysX heraus. In der ersten Demo werden drei Steinsäulen zerschmettert, die in viele Teile zerbrechen. Das ist offenbar keine vorberechnete Animation, sondern in Echtzeit auf der GPU errechnet. Die zweite Techdemo zeigt ein vollständig mit Fell bedecktes Monster, dessen Haare sich wie mit einem Fön bewegen lassen. Frühere Vorführungen für die Animation von Haaren konzentrierten sich vor allem auf menschliche Köpfe, weil dort weniger Haare zu bewegen sind.


elitezocker 26. Mär 2012

Das Fell des Tieres hat mich nicht gerade überzeugt. Die Fellbewegung ist ganz gut, aber...

RaM_ 26. Mär 2012

Was mich mal interessiert ist, warum bei der Demonstration von GPU-Boost an der Stelle...

iRofl 24. Mär 2012

Bitte schreib noch mehr, das interessiert uns hier alle so sehr.

nie (Golem.de) 22. Mär 2012

Es sind zwei, aber nicht 8+6 Pin.

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