Grafikgerüchte Radeon 8000 von AMD kommt erst im 2. Quartal 2013

Gleich aus zwei verschiedenen Quellen ist zu hören, dass sich AMDs nächste GPU-Generation verspäten soll. Mit den sonst üblichen Ankündigungen oder gar Tests noch im Jahr 2012 ist demnach kaum zu rechnen.

Anzeige

Kurz nachdem Fudzilla aus eigenen Quellen meldete, dass sich die Serie Radeon 8000 (Codename: Sea Islands) verspäte, kam aus Taiwan das gleiche Gerücht: Das Branchenmedium Digitimes will erfahren haben, dass Gerätehersteller für die Veröffentlichung von AMDs nächster GPU-Generation vom zweiten Quartal 2013 ausgehen.

Damit hätte AMD aber seinen üblichen Rhythmus noch immer eingehalten, denn seit der ersten DirectX-11-Karte Radeon HD 5870 erschienen die neuen Grafikkarten stets im Abstand von etwa 12 bis 15 Monaten. Dass die Serie Radeon HD 8000 nicht mehr 2012 erscheinen soll, überrascht also nur aufgrund der Jahreszahl. Eigentlich war schon die 7970 verspätet, denn sie wurde zwar gerade noch Ende 2011 angekündigt, war aber erst im Januar 2012 verfügbar. Damit erschien diese Generation schon verzögert, denn 6870 und 6970 kamen schon im Oktober und Dezember 2010 auf den Markt.

Restrukturierung sorgt für Verzögerung

Aus dieser Tradition rührt wohl die Erwartungshaltung, dass AMD in jedem Jahr eine neue Grafikgeneration vorstellen werde. Diesmal ist das aber nicht möglich: Laut Digitimes ist die Entwicklung vor allem durch die Restrukturierung von AMD ins Stocken geraten. Das defizitäre Unternehmen baut derzeit massiv Stellen ab. Bisher war aber aus dem Umfeld von AMD nicht zu hören, dass die erfolgreiche Grafiksparte davon betroffen sei.

Für das Unternehmen ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Grafiktechnik nicht nur für die prestigeträchtigen Desktop-Grafikkarten und die profitableren Workstation-Modelle wichtig. Auf Basis der Radeon- und Firepro-GPUs werden auch die Grafikkerne für die Integration in die APU genannten Prozessoren entwickelt.


NeverDefeated 08. Dez 2012

Ich habe einen Bekannten, der seit 6 Jahren in der ESL (Sollte besser ECL heissen, weil...

cuthbert 04. Dez 2012

Vllt meint er ja DirectX 10.1, welches einige DX11 Features bot und btw auch von ATI...

cuthbert 04. Dez 2012

Die aktuellen Grafikkarten verkaufen sich sicher noch hervorragend und erstmals seit der...

Mace 04. Dez 2012

Ich hingehen freue mich, da ich noch mit einer HD5850 spiele, was dem Rest meines...

Kommentieren



Anzeige

  1. Informatiker/in
    Lechwerke AG, Augsburg
  2. Trainee (m/w) für Telematik-Anwendungen im After Sales
    Daimler AG, Stuttgart
  3. Java Entwickler (m/w)
    Siemens AG, Erfurt
  4. Business Analyst / Projekt Manager (m/w)
    Parts Europe GmbH, Wasserliesch bei Trier

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Vic Gundotra

    Chef von Google Plus verlässt das Unternehmen

  2. Quartalsbericht

    Amazon weiter mit hohem Umsatz und etwas Gewinn

  3. Quartalsbericht

    Microsofts Gewinn und Umsatz fallen

  4. Element

    Schenkers Windows-Tablet ab 350 Euro - aber ohne Tastatur

  5. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  6. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  7. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  8. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  9. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  10. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Conversnitch: Die twitternde Abhörlampe
Conversnitch
Die twitternde Abhörlampe

Conversnitch ist eine kleine Lampe, die unauffällig Gesprächsfetzen aus ihrer Umgebung mitschneidet, online eine Spracherkennung durchführt und den Text auf Twitter postet. Die Kunstaktion soll das Bewusstsein für die alltägliche Überwachung wecken.

  1. Menschenrechte Schärfere Exportkontrollen für Spähprogramme gefordert
  2. NSA-Skandal "Europa ist doch keine Kolonie"
  3. Frankreich Geheimdienst greift auf alle Daten von Orange zu

Microsoft: Remote-Desktop-App für Windows Phone
Microsoft
Remote-Desktop-App für Windows Phone

Microsoft hat eine Remote-Desktop-App für Windows Phone veröffentlicht. Damit kann aus der Ferne von einem Smartphone auf einen anderen Windows-Rechner zugegriffen werden, ohne dass auf diesem eine spezielle Software installiert sein muss.

  1. Cortana im Test Gebt Windows Phone eine Stimme
  2. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  3. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone

Palcohol: Der Cocktail in Pulverform
Palcohol
Der Cocktail in Pulverform

Mit kleinem Gepäck unterwegs und trotzdem nicht auf den abendlichen Drink verzichten? Ein US-Unternehmen hat Rum und Wodka in Pulver verwandelt. Zum Trinken einfach mit Wasser aufgießen - zum Schnupfen jedoch nicht geeignet.

  1. OLED Das merkwürdige Bindungsverhalten organischer Halbleiter
  2. Max-Planck-Institut Quantencomputer werden Silizium-Chips ähnlicher
  3. Kognitionswissenschaft Computer erkennt 21 Gesichtsausdrücke

    •  / 
    Zum Artikel