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Die beiden Kameras können 4K-Videos aufnehmen - aber auch noch mehr.
Die beiden Kameras können 4K-Videos aufnehmen - aber auch noch mehr. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Schneiden und teilen

Wenn das Material im Kasten ist, beginnt der Schnitt. Diese oft mühselige Arbeit will Gopro den Anwendern möglichst leichtmachen und bietet schon in der Kamera Werkzeuge, um die Aufnahmen sofort weitergeben zu können. Die bereits erwähnte Möglichkeit, per Knopfdruck oder Sprachbefehl Highlights im Video zu markieren, kann auch nachträglich in der Galerie genutzt werden. Zusätzlich lassen sich bis zu 30-sekündige Clips aus den längeren Aufnahmen heraus separat speichern. Das ist insbesondere dann hilfreich, wenn man versehentlich nicht nur die Skiabfahrt aufgezeichnet hat, sondern auch noch die Liftstrecke zur Bergspitze.

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Der eigentliche Schnitt und das anschließende Teilen auf einem sozialen Netzwerk finden in der App statt. Die Funktionen dazu sind bei beiden Herstellern leicht zu handhaben und benötigen keinerlei Vorwissen über Videoschnitt. Auffallend ist, dass die App der Yi 4K Action Camera weitaus mehr Möglichkeiten bietet als die Gopro-Capture-App. So lassen sich auch andere Videos importieren und bearbeiten, die Länge des fertigen Clips ist frei wählbar und es gibt sieben anwendbare Farbeffekte. Selbst Schrifteinblendungen, Sticker und Musikuntermalung sind möglich.

Teilen lassen sich die so erstellten Videos bei Yi aber nicht ganz so unkompliziert wie bei der Konkurrenz. Zunächst muss ein Yi-Account angelegt werden und dann lädt die App das Material zum firmeneigenen sozialen Netzwerk hoch. Bei Facebook wird dann lediglich der Link ins Yi-Netzwerk gepostet. Das ist nicht nur vollkommen unsinnig, es funktioniert bei uns auch überhaupt nicht. Da aber die meisten Smartphones und Tablets Bilder und Videos auch aus der eigenen Galerie teilen können, ist das zum Glück kein allzu großes Problem.

Bei Gopro Capture funktioniert das Teilen wie erwartet und bereitet keine Schwierigkeiten. Zusätzlich bietet Gopro aber mit Quik und Splice sehr gute eigene Apps für die Video- und Fotobearbeitung an. Sie umfassen ebenfalls Texteinblendungen, Effekte und Musikuntermalung. Zusätzlich kann mit einer Schnittautomatik eine Videocollage verschiedener Fotos und Clips erstellt werden. Die Ergebnisse variieren je nach Qualität des Ausgangsmaterials stark, sind aber für mobile Schnittprogramme beachtlich. Quik ist zudem kostenlos auch für Windows und MacOS erhältlich.

Der Akku ist bei beiden Kameras wechselbar und hielt in unserem Testszenario mit eingeschaltetem WLAN bei laufender Full-HD-Aufnahme mit 60 fps jeweils rund 90 Minuten durch. Eine volle Akkuladung benötigt ungefähr 120 Minuten. Die Yi-4K-Kamera hat nur einen Micro-USB-Anschluss, die Hero 5 kommt mit dem moderneren USB-C-Port und einer Micro-HDMI-Buchse. Das ermöglicht Liveübertragungen und die Verwendung eines externen Mikrofons. Der Datentransfer wird dadurch aber nicht beschleunigt, da der Anschluss nur USB 2.0 unterstützt. Weil die Übertragung per MTP erfolgen muss, ist die Gopro sogar eindeutig langsamer als die Yi Kamera. Für eine 4 GByte große Videodatei braucht die Hero 5 gut 7 Minuten, die Yi 4k Action Camera schafft das in 2,5 Minuten.

Wir finden die Möglichkeit sehr praktisch, direkt in der Steuerungs-App zu schneiden und Effekte hinzuzufügen. Aber auch wenn Yi die Funktionalität des Teilens überarbeitet, ist der Abstand zu den Apps des Gopro-Ökosystems noch spürbar.

 Qualität bei beiden ActioncamsVerfügbarkeit und Fazit 

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cupra-turbo 02. Nov 2016

also ich persönlich (und auch ein paar bekannte) haben diese hier: http://www.ebay.de/itm...

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Flyns 28. Okt 2016

Grausige Bedienung fällt einem nicht vorher auf, wenn man sich mal ein HandsOn-Video bei...

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v4d3r 28. Okt 2016

Ja das ist mir auch sofort nach den ersten Sätzen schon aufgefallen.

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kabauterman 27. Okt 2016

Und selbst ohne die "wer kam eher" Argumente wurde hier einfach geschlampt. Siehe meine...

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Pixelfeuer 27. Okt 2016

4k sind mir auch nicht wichtig. 1080p mit 60 ggfs noch 1440...bzw eben 1080 mit 90 ist...

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