Google Wir haben den größten DNS-Dienst

Ende 2009 startete "Google Public DNS", heute ist Googles DNS-Dienst der größte weltweit und beantwortet täglich rund 70 Milliarden DNS-Anfragen. Die meisten Nutzer kommen von außerhalb der USA.

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Mit seinen öffentlichen DNS-Servern will Google das Netz schneller machen. Mit cleveren Caching-Mechanismen will Google die Antwortzeiten von DNS-Anfragen verkürzen. So implementiert der Google Public DNS von Beginn an beispielsweise Prefetching: Noch bevor ein DNS-Eintrag ungültig wird und seine Time-To-Live (TTL) abläuft, erneuert der DNS-Server seine Daten. So steht nach Möglichkeit immer eine aktuelle Version bereit, die direkt an den Nutzer ausgeliefert werden kann, ohne dass der DNS-Server die Daten erst während einer Nutzeranfrage heraussuchen muss.

Mit anderen Tricks will Google für mehr Sicherheit sorgen: Solange Protokolle wie DNSSEC noch nicht verfügbar sind, würfelt Google Groß- und Kleinbuchstaben in seinen DNS-Anfragen durcheinander und integriert zusätzliche Daten in seine DNS-Nachrichten, um Spoofing zumindest zu erschweren.

Anfang 2010 schlug Google dann eine Änderung für das DNS-Protokoll vor, um IP-Adressen von Nutzern bei DNS-Anfragen weiterzureichen. So sollen beispielsweise CDN-Anbieter besser in der Lage sein, einen möglichst nah am Nutzer positionierten Server zu wählen, der dann die Daten ausliefert.

Kritiker warnten schon zum Start von Google Public DNS, mit dem Dienst könne Google noch mehr Daten sammeln. Vielen Internetnutzern ist das aber offenbar egal, denn mit rund 70 Milliarden DNS-Anfragen pro Tag ist der Dienst laut Google mittlerweile der meistgenutzte DNS-Dienst im Netz. Vor allem außerhalb der USA wird der Dienst genutzt, denn rund 70 Prozent der Anfragen kommen nicht aus den USA. Google begegnet dem mit der Aufstellung lokaler DNS-Server, beispielsweise in Australien, Indien, Japan und Nigeria.

Google Public DNS steht unter den gut zu merkenden IP-Adressen 8.8.8.8 und 8.8.4.4 zur Verfügung. Seit dem IPv6-Tag im vergangenen Jahr sind die Server auch per IPv6 erreichbar. Diese Adressen sind nicht ganz so einfach: 2001:4860:4860::8888 und 2001:4860:4860::8844.


Bachsau 07. Nov 2012

Bei der Telekom kann man dieses Verhalten im Kundencenter abstellen. Dann bekommt man...

tunnelblick 16. Feb 2012

es ging doch um deine aussage, dass die root-server ja besseres zu tun hätten, als jedem...

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Antary / 15. Feb 2012

DNS-Server von Google mit IPv6



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