Anzeige
Das AEP bringt neue Rendering-Techniken für Android.
Das AEP bringt neue Rendering-Techniken für Android. (Bild: Google)

Google: Weniger Mikroruckler und schönere Spiele mit Android L

Google hat Android L nicht nur eine 64-Bit-Unterstützung spendiert, sondern das kommende Betriebssystem auch um eine effizientere Runtime und verbesserte Schnittstellen erweitert.

Anzeige

Google hat weitere Details zum kommenden Android L auf der Google I/O vorgestellt. Android L läutet die 64-Bit-Ära für Android-Smartphones ein. Hinzu kommen OpenGL ES 3.1 sowie das Android Extension Pack, beide steigern die Leistung und ermöglichen eine bessere Grafik. Das ergänzt die überarbeitete Bedienoberfläche, die verbesserten Benachrichtigungen, die neue Android Runtime sowie die verbesserten Sicherheitsfunktionen.

Android L unterstützt 64 Bit, kann also mehr Arbeitsspeicher ansprechen und Apps beispielsweise durch eine höhere Anzahl von Registern beschleunigen. Google hat zudem das Android Extension Pack (AEP) programmiert, das zusammen mit ARM, Imagination Technologies (PowerVR), Nvidia und Qualcomm entwickelt wurde.

Das AEP ist eine Erweiterung von OpenGL ES 3.1, das erstmals mit Android L verfügbar ist. Es unterstützt Tessellation, Compute- und Geometry Shader sowie Adaptive Scalable Texture Compression (ASTC). Damit ist etwa Deferred Rendering mit Physically Based Shading (PDF) möglich, beides wird auch in aktuellen Konsolen- und PC-Spielen wie Ryse genutzt.

Für ein nochmals beschleunigtes System setzt Android L nun auf die Android Runtime (Art) als Standard, die experimentell bereits in Android 4.4 alias Kitkat enthalten war. Bisher nutzte Google standardmäßig in Android die Dalvik Runtime, um die größtenteils in Java geschriebenen Android-Apps zu kompilieren. Art unterstützt nicht nur eine JIT-Kompilierung, sondern auch AOT: Der Code wird nicht dann umgewandelt, wenn er benötigt wird (just in time), sondern vorab (ahead of time).

Dadurch verlängert sich zwar der Installationsprozess einer App, und sie belegt mehr Speicher. Einmal fertig gestellt, soll diese aber weniger Arbeitsspeicher benötigen und flotter starten. Zudem sollen keine Mikroruckler mehr auftreten. Art unterstützt x86, ARM sowie Mips und ist laut Google in etwa doppelt so schnell wie Dalvik. Entwickler müssen ihre Apps anpassen, die meisten sollen aber bereits laufen.


eye home zur Startseite
Lala Satalin... 30. Jun 2014

Naja... Warum ruckelt dann selbst ein Gerät mit einem Snapdragon 801 noch rum? Alles...

Lala Satalin... 30. Jun 2014

Ja, ja. Also bei mir war es so, dass die meisten Apps keine Benachrichtigungen mehr...

fesfrank 27. Jun 2014

warum sollte das so sein ????? nur weil einige meinen massig ghz in der cpu/gpu und ram...

Lord Gamma 27. Jun 2014

Richtig. Dank Art und der dazugehörigen Kompilierung auf dem jeweiligen Gerät, bekommt...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Projektmanager (m/w)
    PwC IT Services Europe GmbH, Düsseldorf, Frankfurt am Main
  2. Junior Software-Entwickler (m/w)
    AOK Systems GmbH, München
  3. Senior IT Architect / Solution Architect (m/w) Security Application Operation
    Daimler AG, Stuttgart
  4. Inhouse IT Consultant Supply Chain Management (SCM) (m/w)
    BIOTRONIK SE & Co. KG, Berlin

Detailsuche



Anzeige

Folgen Sie uns
       


  1. Smartphone-Betriebssystem

    Microsoft verliert stark gegenüber Google und Apple

  2. Onlinehandel

    Amazon startet eigenen Paketdienst in Berlin

  3. Pastejacking im Browser

    Codeausführung per Copy and Paste

  4. Manuela Schwesig

    Familienministerin will den Jugendschutz im Netz neu regeln

  5. Intels Compute Stick im Test

    Der mit dem Lüfter streamt (2)

  6. Google Chrome für zSpace

    Augmented-Reality-Version des Browsers kommt noch 2016

  7. Medizin

    Tricorderartiger Sensor erfasst Vitaldaten

  8. TG-Tracker

    Sensorbeladene Olympus-Actionkamera mit 4K-Aufnahme

  9. Trotz Unterlassungserklärung

    Unitymedia bleibt im Streit um WLAN-Hotspots hart

  10. Auftragshersteller

    Apple soll Bestellungen für iPhone 7 stark erhöht haben



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Doom im Test: Die beste blöde Ballerorgie
Doom im Test
Die beste blöde Ballerorgie
  1. id Software Doom wird Vulkan unterstützen
  2. Id Software PC-Spieler müssen 45 GByte von Steam laden
  3. id Software Dauertod in Doom

Darknet: Die gefährlichen Anonymitätstipps der Drogenhändler
Darknet
Die gefährlichen Anonymitätstipps der Drogenhändler
  1. Privatsphäre 1 Million Menschen nutzen Facebook über Tor
  2. Security Tor-Nutzer über Mausrad identifizieren

Privacy-Boxen im Test: Trügerische Privatheit
Privacy-Boxen im Test
Trügerische Privatheit
  1. APT28 Hackergruppe soll CDU angegriffen haben
  2. Veröffentlichung privater Daten AfD sucht mit Kopfgeld nach "Datendieb"
  3. Security Roboter aus Lego knackt Gestenauthentifizierung

  1. Re: wurde sonst keiner nutzen

    nicoledos | 15:42

  2. Re: nicht aufgeben

    TarikVaineTree | 15:41

  3. Infrastruktur

    Hulk | 15:41

  4. Re: Mini PCs

    HubertHans | 15:40

  5. Re: Die Apps sind das Problem.

    yeti | 15:40


  1. 14:57

  2. 14:31

  3. 13:45

  4. 12:33

  5. 12:02

  6. 11:56

  7. 11:38

  8. 11:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel