Google Wallet Paid-Content mit Geld-zurück-Garantie

Über Googles Bezahldienst Google Wallet ist es ab sofort möglich, einzelne Artikel im Web zu Preisen ab 25 US-Cent zu verkaufen. Käufer erhalten dabei eine Geld-zurück-Garantie.

Anzeige

Google nimmt einen weiteren Anlauf in Sachen Paid-Content und ermöglicht es, den Kauf von Inhalten im Web zu Preisen zwischen 25 und 99 US-Cent über Google Wallet abzuwickeln. Die Abrechnung solch kleiner Beträge ist üblicherweise schwierig, da Anbieter neben einer geringen Provision in aller Regel eine zusätzliche Gebühr pro Transaktion erheben. So verlangt Google beispielsweise bislang eine Gebühr, die aus einer Provision zwischen 1,9 und 2,9 Prozent zuzüglich 30 US-Cent besteht.

Mit One Pass hatte Google schon einmal versucht, einen Dienst für kostenpflichtige Inhalte im Web bereitzustellen. Das einst zusammen mit deutschen Verlagen gestartete Angebot war aber wenig erfolgreich und wurde mittlerweile wieder eingestellt.

Nun folgt auf Basis von Google Wallet ein weiterer Versuch, eine Infrastruktur für den Verkauf kostenpflichtiger Webinhalte anzubieten. Es geht Google dabei um umfangreiche Texte, deren Anfang ganz normal lesbar ist. Wer den Artikel aber bis zum Ende lesen will, soll dafür zahlen, denn nur dann wird auch das Ende lesbar. Einmal gekauft, bleibt der Inhalt dann dauerhaft lesbar.

Eine wesentliche Komponente dabei ist die Geld-zurück-Garantie für Käufer: Sind diese unzufrieden mit dem gekauften Inhalt, können sie innerhalb von 30 Minuten ihr Geld zurückfordern. Das soll Hemmungen abbauen, denn es genügt ein Klick, um das gezahlte Geld zurückzuholen. Wer allerdings von dieser Möglichkeit zu oft Gebrauch macht, wird nach einer vorherigen Warnung gesperrt. Dann können zwar auch weiterhin Inhalte gekauft werden, eine Geld-zurück-Garantie gibt es für neue Einkäufe dann aber nicht mehr. Wo die Grenze hin zum Missbrauch liegt, gibt Google nicht an.

Interessierte Anbieter aus den USA können sich bei Google registrieren, denn noch steht der Dienst nicht breit zur Verfügung. Wie der Einsatz von Google Wallet für Web-Content aussieht, ist bei einigen Anbietern zu sehen, die den Dienst bereits zum Start nutzen, darunter die Töchter Peachpit und Dorling Kindersley des US-Verlages Pearson. Oxford University Press (OUP) will zudem rund 80.000 Artikel aus der Oxford Reference auf diese Art und Weise im Web anbieten.


Remy 04. Okt 2012

So verlangt Google beispielsweise bislang eine Gebühr, die aus einer Provision zwischen 1...

Kommentieren




Anzeige
  1. Software Entwickler (m/w)
    conject AG, Duisburg
  2. Software-Entwickler/in (.NET)
    neveling.net GmbH, Hamburg
  3. Web-Entwickler / Frontend-Entwickler (m/w)
    Affinitas GmbH, Berlin
  4. IT-Ausbilder (m/w) für den technischen Ausbildungsbereich
    ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Xbox One

    Forza 5 und Halo-Serie von Spielberg kommen für Xbox One

  2. Microsoft

    Xbox One mit neuer Kinect und Blu-ray-Laufwerk

  3. Datennetz

    Bundesweite Störung beim mobilen Internet der Telekom

  4. Heavy Gear Assault

    Mech-Action auf Basis der Unreal Engine 4

  5. Superkondensator

    Neuer Energiespeicher mit kurzer Ladezeit

  6. Ruckus Wireless

    Telefonzellen werden zu Gratis-Hotspots

  7. Engine

    Unity-Basis kostenlos mit Mobile-Werkzeugen

  8. Drosselung

    Ein Drittel aller Filme wird als Video-on-Demand geliehen

  9. Wikileaks

    Wau-Holland-Stiftung kann nur noch die Server bezahlen

  10. Surface Pro im Test

    Microsofts Tablet überzeugt als Notebook



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Electronic Arts: Leitender EA-Entwickler bezeichnet Wii U als "Mist"
Electronic Arts
Leitender EA-Entwickler bezeichnet Wii U als "Mist"

Erst erklärt Electronic Arts, keine Spiele mehr für die Wii U produzieren zu wollen, nun schimpft ein leitender Entwickler über die Konsole. Immerhin: Ein anderer Publisher stärkt Nintendo den Rücken.

  1. Kein Fifa EA entwickelt nicht mehr für die Wii U
  2. Nintendo Smartphone-Apps für die Wii U
  3. Nintendo Großes Update für die Wii U verfügbar

Blackberry Z10 im Langzeittest: Tausche Android gegen Blackberry
Blackberry Z10 im Langzeittest
Tausche Android gegen Blackberry

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

  1. Smartphones Blackberry Q5 im Juli, Blackberry 10.1 wird verteilt
  2. Mobilfunk Fast drei Viertel der Smartphones laufen mit Android
  3. Blackberry-Chef "In fünf Jahren gibt es keine Tablets mehr"

Flying Wild Hog: Der Shadow Warrior kämpft wieder
Flying Wild Hog
Der Shadow Warrior kämpft wieder

Das Original stammt von 3D Realms und aus dem Jahr 1997, nun kündigt das Entwicklerstudio Flying Wild Hog eine Neuinterpretation an, die für Windows-PC und später für Next-Generation-Konsolen erscheinen soll.

  1. Homosexualität in Spielen Bug oder Feature?
  2. Strategiespiel HTML5-Version von Freeciv veröffentlicht
  3. Shadow of the Eternals 1,5 Millionen US-Dollar für vier Stunden langen Auftakt

Zum Artikel