Google vs. Oracle Googles Milliardenpläne für Android offengelegt

Google hält die Android-Werbeeinnahmen geheim. Doch Gerichtsunterlagen aus dem Prozess gegen Oracle bieten jetzt einen tiefen Einblick. Sie zeigen auch, dass Google den Erfolg von Android-Tablets stark überschätzt hat.

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Google erwartet für das Jahr 2013 einen Anzeigenumsatz von 1,2 Milliarden US-Dollar mit Android. Das geht aus einer Präsentationsfolie aus dem Prozess zwischen Google und Oracle hervor. Das Material liegt dem Magazin Business Insider vor. Nach den Planungen aus dem Juli 2010 erwartete Google pro Quartal ein Wachstum um 47 Prozent.

Google-Deutschland-Sprecher Stefan Keuchel sagte Golem.de, der Konzern weise weiterhin keine gesonderten Umsatzzahlen für Android aus. Natürlich existieren Schätzungen und Prognosen: Laut der Bernstein-Marktforschung könnte Google mit Android bis 2016 jährlich ein Umsatzvolumen von 10 Milliarden US-Dollar erwirtschaften. Mobile Suchanfragen wuchsen nach den Angaben 2011 um 144 Prozent, so das Wall Street Journal.

Google steht hinter dem mobilen kostenlosen Open-Source-Betriebssystem Android, das es derzeit mit 55 Geräteherstellern auf der Welt teilt. Dafür darf Google Dienste wie Suche und Maps vorinstallieren, auf 850.000 täglich aktivierten Geräten.

Auch die Erwartungen Googles für Android-Tablets sind den Gerichtsunterlagen zu entnehmen. Das Magazin The Verge zitiert aus dem Material, dass Google für das Jahr 2011 plante, 10 Millionen Android-Tablets auf den Markt zu bringen und einen Marktanteil von 33 Prozent zu erreichen. Im Jahr 2012 sollten 10 Millionen abgesetzt werden, was 22 Prozent entspreche.

Die Erwartungen erwiesen sich als zu hoch: Im Oktober 2011 sagte Googles Andy Rubin, dass sechs Millionen Android-Tablets auf dem Markt seien. Gartner erwartet, dass Android-Tablets 2012 einen Marktanteil von 31,9 Prozent erreichen. Dazu trägt aber Amazons Kindle Fire einen Anteil bei.

Zeichnungen des unveröffentlichten ersten Android-Smartphones

Bei dem Prozess tauchten auch bis dahin unveröffentlichte Zeichnungen vom ersten Android-Smartphone auf, das noch vor dem T-Mobile G1 erscheinen sollte. Geplant waren ein QWERTY-Design mit einem 200-MHz-Prozessor, 64 MByte RAM und ROM, eine MiniSD-Karte, eine 2-Megapixel-Kamera und ein QVGA-Display ohne Touchfunktion.


Damar 03. Mai 2012

es ist ja nicht so dass es früher kein OS oder freeware gegeben hat. aber die war dann...

Trollversteher 27. Apr 2012

So sieht's aus. Man macht hier mal wieder, wie üblich, den Fehler, die eigenen...

el3ktro 27. Apr 2012

Selbst mit diesen "anderen Stores" eingerechnet gibt es für's iPad immer noch viel mehr...

BigRed 27. Apr 2012

*signed* Klar gab es die Konzepte schon viel früher aber de fakto hat sich bis zum...

Ampel 27. Apr 2012

Hätte Google vor Apple das Design herausgebracht hätte Apple heute ein ziehmlich Großes...

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