Google vs. Microsoft: Streit um mobile Version von Google Maps
Google Maps zeigt das Google-Hauptquartier. (Bild: Screenshot Golem.de)

Google vs. Microsoft Streit um mobile Version von Google Maps

Nach aktuellen Erkenntnissen hat Google in einem Zerwürfnis mit Microsoft rund um Google Maps nicht die Wahrheit gesagt. Es ging darum, ob der Dienst auf Smartphones mit Windows Phone lauffähig ist oder nicht.

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Für Nutzer eines Smartphones mit Windows Phone ist die Sache einfach nur ärgerlich: Es gibt keine App für Google Maps. Aber auch über die mobile Version des Internet Explorer 10 ließ sich der Dienst einige Tage lang nicht nutzen. Wer das versucht hatte, wurde auf die Hauptseite von Google umgeleitet. Nur über die Desktopversion des Internet Explorers ließ sich Google Maps nutzen - Spaß macht das nicht, und es stehen auch nicht alle Funktionen zur Verfügung.

Nach einer ersten Darstellung von Google gegenüber der US-Seite Gizmodo.com war die Ursache klar: "Die mobile Version von Google Maps ist für Webkit-Browser wie Chrome und Safari optimiert. Und weil Internet Explorer kein Webkit-Browser ist, sind Geräte mit Windows Phone nicht in der Lage, Google Maps über das mobile Netz zu nutzen".

Inzwischen hat sich allerdings herausgestellt, dass vor allem die bewusst eingerichteten Umleitungen von Google die Ursache waren, dass Google Maps für Windows Phone nicht verfügbar war. Zum einen hatte Google eines seiner Maps-Angebote - das in Großbritannien - schlicht vergessen, wie The Next Web.com schreibt. Wer dorthin ausgewichen ist, konnte Maps ohne größere Probleme verwenden. Zum anderen, darauf hat Microsoft hingewiesen, ist auch die Standardversion von Internet Explorer 10 kein Webkit-Browser. Sie verwendet die gleiche Rendering-Engine - aber selbstverständlich läuft Google Maps auf Desktop- und Notebookrechnern.

Mittlerweile scheint der Streit zwischen Google und Microsoft beigelegt: Laut Cnet.com hat Google gesagt, dass Maps nicht weiter auf Windows Phone blockiert wird. Angeblich habe die mobile Version des Internet Explorers bei Tests von Google kein positives Nutzererlebnis geboten, deshalb seien die Umleitungen eingerichtet worden. Angeblich hätten kürzlich durchgeführte Verbesserungen an der Mobilversion von Internet Explorer und an Google Maps nun dazu geführt, dass alles wieder gut laufe.

Der Disput um Google Maps ist nicht der einzige Streitgegenstand zwischen Google und Microsoft in Sachen Mobile Computing: Google bietet grundsätzlich keine Apps für Windows Phone an - worüber sich Microsoft insbesondere im Falle einer Youtube-App auch öffentlich beklagt hat.


morningstar 08. Jan 2013

Kaum kommt man mit Argumenten, trollen sich genau die, die anderen "keine Ahnung...

Thaodan 08. Jan 2013

Trotzdem nutzt dieser das Safari Webkit Engine.

msdong71 07. Jan 2013

Also ich habe bei Microsoft kein emailkonto automatisch obwohl ich nen man acc habe. Man...

Anonymer Nutzer 07. Jan 2013

... Das ist richtig. Die Innovationsrate beim Chrome ist sehr hoch, momentan.... Ich bin...

Maxiklin 07. Jan 2013

Hmm, auch eine Art die Fakten zu verdrehen, offenbar in Unkenntnis der Sachlage...

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