Darpa-Zeichnung des Falcon Hypersonic Technology Vehicle 2 (HTV-2) vom August 2011
Darpa-Zeichnung des Falcon Hypersonic Technology Vehicle 2 (HTV-2) vom August 2011 (Bild: Darpa/Handout/Reuters)

Google-Umbau Motorola setzt auf Super-Android und revolutionäre Hardware

Motorola Mobility wird sich auf wenige Smartphones konzentrieren und baut 4.000 Arbeitsplätze ab. Geplant ist eine spezielle, exklusive Android-Version und Hardware, entwickelt von Metallurgie-Wissenschaftlern, Akustik-Ingenieuren und Experten für künstliche Intelligenz unter Führung einer Darpa-Managerin.

Anzeige

Google wird bei Motorola Mobility 20 Prozent der Arbeitsplätze abbauen und ein Drittel der weltweit 94 Niederlassungen schließen. Das berichtet die New York Times unter Berufung auf eine Betriebsversammlung am 12. August 2012 bei dem US-Mobiltelefonhersteller. Ein Drittel der 4.000 Arbeitsplätze wird in den USA wegfallen. Motorola Mobility soll sich von schwachen Märkten zurückziehen und keine einfachen Mobiltelefone mehr herstellen, sagte Firmenchef Dennis Woodside der New York Times. Im vergangenen Jahr hatte Motorola noch 27 Geräte vorgestellt.

Ein kleines Team mit dem Namen Advanced Technology and Projects unter Führung von Regina Dugan soll neuartige Smartphones entwickeln. Dugan kommt von der Darpa (Defense Advanced Research Projects Agency), einer Behörde des US-Verteidigungsministeriums, die Weltraum- und andere Forschungsprojekte durchführt. Sie engagiert für die Gruppe Metallurgie-Wissenschaftler, Akustik-Ingenieure und Experten für künstliche Intelligenz.

Firmenchef Woodside will Technik, die Personen im Raum an ihrer Stimme erkennt, Hochleistungskameramodule und Akkus, die mehrere Tag durchhalten sollen. Laut Unternehmenskreisen sei auch die Entwicklung einer speziellen Android-Version möglich, die anderen Smartphone-Herstellern nicht zur Verfügung steht.

Google hatte im August 2011 die Übernahme von Motorola Mobility für 12,5 Milliarden US-Dollar Motorola Mobility angekündigt. Nach eingehenden regulatorischen Prüfungen wurde der Kauf im Mai 2012 abgeschlossen.

Bei der Vorlage der Quartalsergebnisse am 19. Juli 2012 berichtete Google, dass die neue Google-Sparte Motorola Mobility im zweiten Quartal 2012 einen Umsatz von 1,25 Milliarden US-Dollar und einen operativen Verlust von 233 Millionen US-Dollar erwirtschaftet habe. Auf die Fragen der Analysten nach Googles Plänen für Motorola sagte Finanzchef Patrick Pichette: "Ich bitte um ein wenig Geduld mit uns, damit wir unsere Hausaufgaben beenden können", da das Unternehmen Motorola erst seit wenigen Wochen besitze. "Es ist logisch, dass jeder auf Änderungen bei Motorola wartet, aber wir haben gegenwärtig wirklich gar nichts bekanntzugeben", gab Pichette zu.

Google-Aufsichtsratschef Eric Schmidt hatte erklärt, dass der Internetkonzern Motorola nicht nur wegen der Patente gekauft habe. Schmidt sagte auf der Dreamforce Conference 2011 von Salesforce: "Wir wollen mindestens einen Bereich haben, wo wir integrierte Hardware und Software entwickeln können."


tilmank 14. Aug 2012

Gebraucht ist sowieso oft günstiger :p

tilmank 14. Aug 2012

Tasten !

c0der 14. Aug 2012

*prust* der war gut, Nokia hat 50 Milliarden US-Dollar in Forschung & Entwicklung...

illuminant777 14. Aug 2012

Dazu kann ich nur sagen das Sie ziemlich beknackt sein müssen um den Sinn dahinter nicht...

El_Zorro_Loco 14. Aug 2012

... Metallurgie-Wissenschaftlern, Akustik-Ingenieuren und Experten für künstliche...

Kommentieren



Anzeige

  1. Verantwortliche/r für Prozesse und deren Dokumentation im Bereich SAP ERP
    Joseph Vögele AG, Ludwigshafen
  2. Teamleiter E/E (m/w)
    MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Mannheim
  3. Mitarbeiter IT-Support (m/w)
    Isar Kliniken GmbH, München
  4. Projekt­inge­nieur (m/w)
    inspectomation GmbH, Mannheim

 

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. PCGH-Professional-PC GTX970-Edition
    (Core i7-4790K + Geforce GTX 970)
  2. GeForce GTX 960
    ab 199,90€ bei Alternate lieferbar
  3. Samsung Ultra-HD-Monitor U28D590D
    339,00€ inkl. Versand über Redcoon

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Privatsphäre im Netz

    Open-Source-Projekte sollen 1984 verhindern

  2. The Witcher 3 angespielt

    Geralt und die "Mission Bratpfanne"

  3. Onlinehandel

    Welche Versand-Flatrates sich nicht lohnen

  4. Jessie

    Erster Release Candidate für neuen Debian-Installer

  5. Biicode

    Abhängigkeitsverwaltung für C/C++ soll Open Source werden

  6. Mobilfunk

    O2 schaltet LTE-Nutzung für alle Blue-Tarife frei

  7. Broadwell-Mini-PC

    Gigabytes Brix ist noch kompakter als Intels NUC

  8. Cyanogen Inc.

    "Wir versuchen, Google Android wegzunehmen"

  9. Dobrindt

    A9 soll Teststrecke für selbstfahrende Autos werden

  10. Spionage oder Imageaufwertung?

    Deutsche Behörden nennen es Social Media Intelligence



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



IMHO: Sichert Firmware endlich nachprüfbar ab!
IMHO
Sichert Firmware endlich nachprüfbar ab!
  1. Zu viele Krisen Unions-Obmann im NSA-Ausschuss hört auf
  2. Snowden-Unterlagen NSA entwickelt Bios-Trojaner und Netzwerk-Killswitch
  3. Exdatenschützer Schaar Telekom könnte sich strafbar gemacht haben

Asus Eeebook X205TA im Test: Die gelungene Rückkehr des Netbooks
Asus Eeebook X205TA im Test
Die gelungene Rückkehr des Netbooks

IMHO: Juhu, DirectX 12 gibt's auch für Windows-7-Besitzer
IMHO
Juhu, DirectX 12 gibt's auch für Windows-7-Besitzer
  1. Benchmark-Beta DirectX 12 und Mantle gleich schnell in 3DMark
  2. Grafikschnittstelle AMD zieht Aussage zu DirectX 12 zurück
  3. Grafikschnittstelle Kein DirectX 12 für Windows 7

    •  / 
    Zum Artikel