Google-Umbau Motorola setzt auf Super-Android und revolutionäre Hardware

Motorola Mobility wird sich auf wenige Smartphones konzentrieren und baut 4.000 Arbeitsplätze ab. Geplant ist eine spezielle, exklusive Android-Version und Hardware, entwickelt von Metallurgie-Wissenschaftlern, Akustik-Ingenieuren und Experten für künstliche Intelligenz unter Führung einer Darpa-Managerin.

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Google wird bei Motorola Mobility 20 Prozent der Arbeitsplätze abbauen und ein Drittel der weltweit 94 Niederlassungen schließen. Das berichtet die New York Times unter Berufung auf eine Betriebsversammlung am 12. August 2012 bei dem US-Mobiltelefonhersteller. Ein Drittel der 4.000 Arbeitsplätze wird in den USA wegfallen. Motorola Mobility soll sich von schwachen Märkten zurückziehen und keine einfachen Mobiltelefone mehr herstellen, sagte Firmenchef Dennis Woodside der New York Times. Im vergangenen Jahr hatte Motorola noch 27 Geräte vorgestellt.

Ein kleines Team mit dem Namen Advanced Technology and Projects unter Führung von Regina Dugan soll neuartige Smartphones entwickeln. Dugan kommt von der Darpa (Defense Advanced Research Projects Agency), einer Behörde des US-Verteidigungsministeriums, die Weltraum- und andere Forschungsprojekte durchführt. Sie engagiert für die Gruppe Metallurgie-Wissenschaftler, Akustik-Ingenieure und Experten für künstliche Intelligenz.

Firmenchef Woodside will Technik, die Personen im Raum an ihrer Stimme erkennt, Hochleistungskameramodule und Akkus, die mehrere Tag durchhalten sollen. Laut Unternehmenskreisen sei auch die Entwicklung einer speziellen Android-Version möglich, die anderen Smartphone-Herstellern nicht zur Verfügung steht.

Google hatte im August 2011 die Übernahme von Motorola Mobility für 12,5 Milliarden US-Dollar Motorola Mobility angekündigt. Nach eingehenden regulatorischen Prüfungen wurde der Kauf im Mai 2012 abgeschlossen.

Bei der Vorlage der Quartalsergebnisse am 19. Juli 2012 berichtete Google, dass die neue Google-Sparte Motorola Mobility im zweiten Quartal 2012 einen Umsatz von 1,25 Milliarden US-Dollar und einen operativen Verlust von 233 Millionen US-Dollar erwirtschaftet habe. Auf die Fragen der Analysten nach Googles Plänen für Motorola sagte Finanzchef Patrick Pichette: "Ich bitte um ein wenig Geduld mit uns, damit wir unsere Hausaufgaben beenden können", da das Unternehmen Motorola erst seit wenigen Wochen besitze. "Es ist logisch, dass jeder auf Änderungen bei Motorola wartet, aber wir haben gegenwärtig wirklich gar nichts bekanntzugeben", gab Pichette zu.

Google-Aufsichtsratschef Eric Schmidt hatte erklärt, dass der Internetkonzern Motorola nicht nur wegen der Patente gekauft habe. Schmidt sagte auf der Dreamforce Conference 2011 von Salesforce: "Wir wollen mindestens einen Bereich haben, wo wir integrierte Hardware und Software entwickeln können."


tilmank 14. Aug 2012

Gebraucht ist sowieso oft günstiger :p

tilmank 14. Aug 2012

Tasten !

c0der 14. Aug 2012

*prust* der war gut, Nokia hat 50 Milliarden US-Dollar in Forschung & Entwicklung...

illuminant777 14. Aug 2012

Dazu kann ich nur sagen das Sie ziemlich beknackt sein müssen um den Sinn dahinter nicht...

El_Zorro_Loco 14. Aug 2012

... Metallurgie-Wissenschaftlern, Akustik-Ingenieuren und Experten für künstliche...

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