Google TV: Internet auf dem größten Bildschirm im Haushalt
Google TV: Fernsehen und Internet (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Google TV Internet auf dem größten Bildschirm im Haushalt

Internet und Apps auf dem Fernsehgerät: Google und Sony haben auf einer Veranstaltung in Hamburg Google TV und das dafür nötige Zusatzgerät vorgeführt. Sonys zweites Gerät wird sich um ein halbes Jahr verzögern.

Anzeige

Internet auf dem Fernseher - das versprechen Google und Sony mit Google TV und dem Internetplayer NSZ-GS7. Damit kämen Internet sowie die vom Smartphone und vom Tablet bekannten Apps auf den größten Bildschirm im Haushalt, sagten Vertreter der beiden Unternehmen bei einer Veranstaltung in Hamburg.

Zusatzgerät

Für Google TV braucht der Nutzer ein Zusatzgerät wie den von Sony entwickelten Internetplayer NSZ-GS7, der zwischen Set-Top-Box oder Kabelanschluss und dem Fernseher angeschlossen wird. Das Gerät sei mit jedem HDMI-fähigen Fernseher kompatibel, erklärte Michael Willenborg, Produktmanager für den Bereich Home Entertainment bei Sony. Als Schnittstelle dient HDMI. Mit dem Internet wird das Gerät per Kabel oder drahtlos (802.11n) verbunden.

  • Fernsehen und Internet: Golem.de auf Google TV mit Fernsehbild (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Sonys Internetplayer NSZ-GS7 (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Sonys Internetplayer NSZ-GS7 (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Fernbedienug mit Touchpad... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... und Tastatur (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Fernsehen und Internet: Golem.de auf Google TV mit Fernsehbild (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Sony habe sich bewusst für eine Lösung mit einem eigenen Gerät und gegen eine Integration in Fernseher entschieden, sagte Willenborg. So könne jeder Nutzer, der einen beliebigen kompatiblen Fernseher besitze, das Zusatzgerät kaufen, um das Angebot zu nutzen. Würde ein Fernseher mit der nötigen Rechenkapazität ausgestattet, die für die Google-TV-Anwendungen benötigt werde, würde das ein Gerät der oberen Preisklasse.

Fernbedienung mit Tastatur und Touchpad

Bedient wird der Internetplayer über eine Fernbedienung. Das Besondere daran: Sie hat auf der einen Seite eine QWERTZ-Tastatur für die Internetnutzung, mit der Seiten aufgerufen, Suchworte eingegeben oder E-Mails geschrieben werden können. Für die bessere Erkennung ist sie beleuchtet. Die Rückseite dient als Maus: Dort gibt es eine Vier-Wege-Taste und ein Touchpad für die Navigation auf dem Bildschirm. Über einen Lagesensor erkennt die Tastatur, wie sie gehalten wird.

Über eine bestimmte Taste springt der Nutzer vom Fernsehen in das Google-TV-Menü. Vorinstalliert sind dort unter anderem Youtube, Sonys Unterhaltungsangebote, der Browser Chrome sowie Googles App-Angebot Google Play. Der Nutzer kann aber auch eigene Apps oder Bookmarks dort positionieren. Von dort geht es zu praktisch jeder Website - fast jeder Webstandard wird unterstützt, auch Flash.

Gleichzeitig Fernsehen und Internet 

tingelchen 23. Aug 2012

Geht schon. Man muss nur das Ubuntu darunter aufsetzen :) Es gibt von KDE so eine schöne...

tingelchen 23. Aug 2012

Welche Filme sind das denn? Ich sehe irgendwie immer nur Filme wo Dolby drauf ist und als...

tingelchen 23. Aug 2012

Das kann man allerdings auch ohne Google TV haben ;) Wer ein bisschen Hirnschmalz...

.equaliser. 23. Aug 2012

ob das jetzt wirklich so praktisch ist. Mein Fernseher kann ich auch am Rechner anschlie...

Paykz0r 23. Aug 2012

So ein quatsch. HTML wird wohl nie fertig spezifiziert werden. Ja, flash hat seine...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler (m/w) für Testsysteme im Bereich Mobilgeräte
    AMS Software & Elektronik GmbH, Flensburg
  2. Senior Produkt Manager (m/w)
    Sophos Technology GmbH, Karlsruhe
  3. Entwicklungsingenieur (m/w) - Hardwarenahe Software-Entwicklung
    R. STAHL HMI Systems GmbH, Köln
  4. Entwicklungsingenieur Ethernet-Kommunikation (m/w)
    MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Sindelfingen bei Stuttgart (Home-Office möglich)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Echtzeit-Überwachung

    BND prüft angeblich Einsatz von SAPs Hana-Datenbank

  2. Xiaomi

    Design des Mi4 von Apple "inspiriert"

  3. Terrorabwehr

    Kriterien für Aufnahme in US-Terrordatenbank enthüllt

  4. Open Name System

    DNS mit Namecoin-Blockchain

  5. In eigener Sache

    Computec Media veröffentlicht Spielevideo-App Games TV 24

  6. Google-Suchergebnisse

    EU-Datenschützer verlangen weltweite Löschung

  7. Dating

    Parship darf Widerruf nicht mit hoher Rechnung verhindern

  8. O2

    Neue Prepaid-Tarife erlauben Datenmitnahme in den Folgemonat

  9. Freie .Net-Implementierung

    Mono soll schneller werden

  10. Oneplus One

    Eigenes ROM mit Stock Android 4.4.4 vorgestellt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Let's Player: "Es gibt Spiele, für die man bezahlt wird"
Let's Player
"Es gibt Spiele, für die man bezahlt wird"
  1. Transocean Handelssimulation mit Ozeanriesen
  2. Dieselstörmers angespielt Diablo plus Diesel
  3. Quo Vadis Computec Media übernimmt Mehrheit an Aruba Events

Oneplus One im Test: Unerreichbar gut
Oneplus One im Test
Unerreichbar gut
  1. Oneplus One-Update macht verkürzte Akkulaufzeit rückgängig
  2. Oneplus One könnte ab dem dritten Quartal vorbestellbar sein
  3. Cyanogenmod-Smartphone Weitere Käufer erhalten das Oneplus One

Android Wear: Pimp my watch
Android Wear
Pimp my watch
  1. Android Wear API für Watch Faces soll bald kommen
  2. Google Camera App Kamera-Fernbedienung für Android Wear
  3. Android Wear Erstes Custom-ROM für LGs G Watch erschienen

    •  / 
    Zum Artikel