Google TV Google plant sein eigenes Fernsehzentrum

Google hat bei der US-Behörde FCC die Genehmigung für einen Cluster von Satellitenantennen in der Nähe eines seiner Rechenzentren beantragt. Der Konzern will offenbar selbst Pay-TV anbieten, was mit Google TV und Youtube verbunden sein könnte.

Anzeige

Google will bei seinem Rechenzentrum in Council Bluffs im US-Bundesstaat Iowa einen Parabolantennencluster errichten. Dafür hat die Unternehmenstochter Google Fiber eine Zulassung bei der US-Behörde Federal Communications Commission (FCC) beantragt. Wie es in dem Formular heißt, werden die Parabolantennen einen Durchmesser von 4,5 Metern haben und sollen im C-Band und Ku-Band empfangen.

Ende 2007 erwarb Google in der Nähe seines 600-Millionen-US-Dollar-Rechenzentrums in Council Bluffs 1.000 Hektar Land, wo die Parabolantennen offenbar stehen sollen.

In Kansas City, einige hundert Kilometer von Council Bluffs entfernt, errichtet Google derzeit ein stadtweites Glasfasernetzwerk. Das Google-Projekt für 1-GBit/s-FTTH in Kansas City (Kansas) kämpfte Mitte Januar 2012 noch mit bürokratischen Hindernissen. Der Betriebsbeginn wurde auf die erste Jahreshälfte 2012 verlegt. Google Access General Manager Kevin Lo meldete nun aber im Unternehmensblog, dass das Verlegen der Kabel angelaufen sei.

Google will in Kansas City nicht nur Breitbandinternetzugänge aufbauen, sondern auch selbst Pay-TV anbieten, berichtete das Wall Street Journal aus Verhandlungskreisen. Google soll mit den Medienkonzernen Walt Disney, Time Warner und Discovery Communications über Partnerschaften sprechen. Eine Entscheidung soll aber noch nicht gefallen sein. Im September 2011 engagierte Google den früheren TV-Kabelmanager Jeremy Stern, der die Gespräche für den Internetkonzern führt.

Eine Google-Sprecherin sagte der Tageszeitung The Daily Nonpareil aus Council Bluffs zu dem Antrag bei der FCC: "Wir sind weiter dabei zu prüfen, welche Angebote wir mit dem Start von Google Fiber in Kansas City machen."

Im Dezember 2011 sagte Google-Aufsichtsratschef Eric Schmidt auf der Le Web Conference: "Bis Sommer 2012 wird die Mehrheit der Fernseher, die sie in den Geschäften finden, Google TV enthalten." Das Ziel des Produkts Google TV ist, Fernsehen und Webvideos über seine einheitliche Oberfläche zu verbinden und Inhalte on-demand verfügbar zu machen.


Casandro 23. Mär 2012

Warum zur Hölle in Iowa, das liegt in den USA, da gibts keinen (brauchbaren...

reh2ur 22. Feb 2012

Eii wie wär das schön :) Ein anpassbares Pay-TV Programm, in dem ich nur sehe, was ich...

s1ou 22. Feb 2012

Aha, ich hab jetzt zum testen mal bei mir auf dem Laptop und am Laptop meiner Freundin...

Kommentieren




Anzeige
  1. IT Ingenieur/-in Fachgebiet Desktop Basic
    ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen
  2. Mitarbeiter (m/w) IT-Helpdesk 1st- und 2nd-Level-Support
    SV Deutschland GmbH, Langenfeld
  3. Informatiker / Fachinformatiker IT Support (m/w)
    CROWN Gabelstapler GmbH & Co. KG, München
  4. Software Team Coordinator (m/w)
    Olympus Soft Imaging Solutions GmbH, Münster

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Blackberry

    RIM plant Massenentlassungen

  2. Libreoffice

    "Wir wollen Nutzer in die ODF-Welt ziehen"

  3. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten

  4. iPad 2 vs. iPad 3

    Manche Spielentwickler müssen die Effekte reduzieren

  5. Browser

    Kauft Facebook Opera?


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 110 | letzter Beitrag 15:19 Uhr

  2. Kommentare: 74 | letzter Beitrag 14:51 Uhr

  3. Kommentare: 74 | letzter Beitrag 09:15 Uhr

  4. Kommentare: 72 | letzter Beitrag 12:32 Uhr

  5. Kommentare: 53 | letzter Beitrag 15:20 Uhr

Mehr


  1. Windows Phone

    Angry Birds und Skype inkompatibel mit Nokias Lumia 610

  2. iPad 2 vs. iPad 3

    Manche Spielentwickler müssen die Effekte reduzieren

  3. Facebook

    Smartphone-Hardware mit Ex-Apple-Mitarbeitern bis 2013

  4. Renesas

    Chiphersteller will ein Drittel der Beschäftigten loswerden

  5. Blackberry

    RIM plant Massenentlassungen

  6. Browser

    Kauft Facebook Opera?

  7. Datenschutz

    Neue EU-Regeln zu Cookies treten in Kraft

  8. Libreoffice

    "Wir wollen Nutzer in die ODF-Welt ziehen"

  9. Golem.de guckt

    Freundesmassen

  10. SpaceX

    Dockingmanöver an der ISS abgeschlossen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Energy Harvesting: Strom aus dem Teelicht
Energy Harvesting
Strom aus dem Teelicht

T-Pod ist ein kleines Kraftwerk für unterwegs. Betrieben mit einer kleinen Kerze, erzeugt das Gerät Strom für eine Leselampe oder das Laden des Smartphone-Akkus.

  1. Energy Harvesting Viren in der Schuhsohle liefern Strom fürs Smartphone
  2. Saubere Energie In New York kommt Strom bald aus der Wasserleitung

F2, F8, F12: Windows 8 startet zu schnell
F2, F8, F12
Windows 8 startet zu schnell

Windows 8 kann auf entsprechender Hardware in weniger als 8 Sekunden booten. Dabei bleibt zu wenig Zeit, um den Bootvorgang zum Sprung ins Bios, ins UEFI-Menü oder in die Startauswahl von Windows zu unterbrechen.

  1. Dice Einige Frostbite-2-Spiele nur mit 64-Bit-Betriebssystem
  2. Windows RT Windows-Tablet-Lizenz soll angeblich 100 US-Dollar kosten
  3. Windows 8 Release Preview Microsoft verbessert Multi-Monitor-Unterstützung

Kim Dotcom: "Gebt mir meine Rechner zurück!"
Kim Dotcom
"Gebt mir meine Rechner zurück!"

Kim Schmitz will Zugriff auf seine 135 Computer und Festplatten, die die neuseeländischen Behörden im Januar 2012 beschlagnahmt haben. Das FBI halte das Material von der Justiz in Neuseeland zurück, um seine Verteidigung im Fall Megaupload zu erschweren, sagt er.

  1. Megaupload Kim Dotcom darf wieder das Internet benutzen
  2. Nach Megaupload Mediafire und weitere Filehoster im Fokus der Filmindustrie
  3. Megaupload Kim Schmitz muss mit monatlich 37.000 Euro zurechtkommen

Zum Artikel