Google Summer of Code Projekte der Studenten stehen fest

Etwas mehr als 1.200 Studenten programmieren beim Summer of Code 2012 von Google. Viele unterstützen ihre Organisationen damit bei langfristigen Strategien, etwa der GEGL-Portierung von Gimp-Funktionen.

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Bei Googles Summer of Code (GSoc) 2012 werden mehr als 1.200 Studenten unter der Obhut ihrer Mentoren Software entwickeln. In diesem Jahr nehmen 180 Organisationen daran teil. Der Konzern unterstützt dabei einen Teilnehmer mit einem Stipendium von 5.000 US-Dollar, die Organisation selbst erhält 500 US-Dollar.

Einige Studenten werden ihre Organisation bei Projekten unterstützen, die seit längerer Zeit auf der Agenda stehen oder auch nur teilweise umgesetzt sind. So sollen einige KDE-Anwendungen eine QML-Oberfläche erhalten, das Appstream-Software-Center von Opensuse soll fertiggestellt werden und die restlichen Gimp-Funktionen sollen zu GEGL portiert werden.

FreeBSD mit kompletter EFI-Unterstützung

Für Debian ist ein Tool geplant, das alte SysV-Init-Skripte zu Systemd portieren kann, damit die Migration einfacher gestaltet wird. Außerdem sollen letzte Gnome-Anwendungen an die Optik der Gnome-Shell angepasst und die Suchfunktion verbessert werden. Zudem versucht sich ein Student daran, FreeBSD das Booten auf EFI-Systemen einfach zu ermöglichen, was auch mit Linux bisher eher schwierig ist.

Des Weiteren sollen die noch in Wine fehlenden DirectX-9.0-Funktionen implementiert werden. Zudem soll der neue visuelle Editor der Wikipedia so erweitert werden, dass mehrere Personen gleichzeitig an einem Dokument arbeiten können, vergleichbar zu Etherpad.

In den kommenden Wochen werden sich die Studenten zusammen mit ihren Mentoren auf ihre Aufgaben vorbereiten. Ab dem 21. Mai wird offiziell der erste Code geschrieben. Danach haben die Studenten etwa drei Monaten Zeit zu programmieren, Ende August gibt Google die Ergebnisse bekannt. Eine Liste aller akzeptierten Projekte steht auf der Webseite des GSoC bereit.


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