Google Patent für mehrere Blitze im Smartphone

Google hat in den USA ein Patent zugesprochen bekommen, das eine Smartphone-Kamera mit mehreren Blitzlichtern beschreibt, die rund um das Objektiv herum angeordnet sind. Das soll für deutlich bessere Bilder sorgen.

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Die Motivausleuchtung mit kleinen Smartphone-LEDs ist bestenfalls ausreichend. Die kleinen Punktlichtquellen können Flächen nicht gleichmäßig beleuchten, was Google ändern will. In der dazugehörigen Patentschrift werden gleich mehrere der kleinen Lämpchen beschrieben, die rund um die Kamera des Smartphones herum angeordnet werden.

Das US-Patent 8,363,157 beschränkt sich nicht allein auf Smartphones, sondern schließt auch Tablet-Kameras mit ein. Die LEDs müssen nach der Patentbeschreibung nicht alle auf einmal eingeschaltet werden, sondern können auch selektiv zur Aufhellung einiger Partien des Motivs genutzt werden. Auch Serienaufnahmen mit alternierenden Blitzkonfigurationen seien denkbar.

Darüber hinaus lassen sich die Blitze auch zur Unterstützung von HDR-Aufnahmen verwenden. Dabei könnte die Smartphone-Kamera Aufnahmen mit unterschiedlichen künstlichen Beleuchtungen automatisch anfertigen und dann zu einem Bild verrechnen. Diese Bilder könnten nach Googles Ansicht farbenfroher, kontrastreicher und besser durchzeichnet sein als Einzelfotos.

Makrobilder, bei denen die Kamera sich so nahe am Motiv befindet, dass das natürliche Licht abgeblockt wird, könnten mit mehreren Blitzlichtern ebenfalls besser aufgehellt werden als mit einer Punktlichtquelle. In der professionellen Fotografie werden zur gleichmäßigeren Ausleuchtung vor allem bei Porträts und Makros Ringblitze oder Ringleuchten eingesetzt, die entweder aus Blitzröhren oder LEDs bestehen.

Nikon hatte 2012 in Japan ein Patent zugesprochen bekommen, das einen Ringblitz für eine Kompaktkamera beschreibt. Dabei wird das Licht des eingebauten Miniblitzes durch Lichtleiter um das Objektiv herumgeleitet und nach vorn abgestrahlt.

Bei der Outdoor-Kamera Pentax W90 und ihren Nachfolgern befinden sich mehrere LEDs kreisförmig in Objektivnähe. Im Makromodus liefern sie Dauerlicht, ähnlich wie ein Ringblitz für eine Spiegelreflexkamera.

Google hatte seinen US-Patentantrag schon Ende September 2011 eingereicht. Erst Ende Januar 2013 wurde das Patent erteilt.


San_Tropez 31. Jan 2013

Richtig! Wieso lesen wenn man auch einfach komplett unqualifizierten Blödsinn als...

FritzTheFrutz 31. Jan 2013

Das Patent geht um ringförmig angeordnete Blitze _zusammen_ mit einer...

ZeRoWaR 31. Jan 2013

Wenn du den Beitrag aufmerksam gelesen hättest, dann solltest du doch bemerkt haben, das...

ZeRoWaR 31. Jan 2013

Mal davon abgeshen, das es vor Google's Zeit geschah und mir nicht wirklich großartig...

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