Google: EU und USA geben Kauf von Motorola frei
Google-Aufsichtsratschef Eric Schmidt steckt Motorola in die Tasche. (Bild: Jo Yong hak/Reuters)

Google EU und USA geben Kauf von Motorola frei

Google darf Motorola kaufen. Es bestehe keine Gefahr, dass der Internetkonzern künftig Android nur noch für seine Smartphone-Tochter weiterentwickle.

Anzeige

Die EU-Kommission und das US-Justizministerium haben die Übernahme des Mobiltelefonherstellers Motorola Mobility durch Google freigegeben. Das gab EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia am 13. Februar 2012 bekannt. In den USA wurde erklärt, der Markt werde sich durch die 12,5-Milliarden-Dollar-Übernahme nicht wesentlich verändern. Die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden in China, Taiwan und Israel steht noch aus.

Almunia: "Wir haben für die Übernahme von Motorola Mobility durch Google grünes Licht gegeben, weil wir nach einer eingehenden Untersuchung zu dem Schluss gekommen sind, dass diese Übernahme keine wettbewerbsrechtlichen Probleme aufwirft."

Die EU-Kommission hatte geprüft, ob es wahrscheinlich wäre, dass Google die Konkurrenten von Motorola daran hindern würde, Android zu nutzen. Da Google ein Interesse daran habe, über Android die Verbreitung seiner Dienste voranzutreiben, sei es unwahrscheinlich, dass "Google den Einsatz von Android allein auf Motorola" beschränke, zudem sei der US-Hersteller im Vergleich zu Samsung und HTC in Europa verhältnismäßig unbedeutend. Doch Smartphone-Hersteller hatten befürchtet, dass Google künftig Motorola bei der Android-Entwicklung bevorzugen könne. Acer-Europa-Chef Walter Deppeler hatte gesagt: "Wir werden beobachten, was bei Google passiert."

Zudem wurde geprüft, ob Google über die Patente von Motorola Anreize schaffe, seine Internetdienste zu nutzen. "Die EU-Kommission kam zu dem Ergebnis, dass Google bereits auf vielen verschiedenen Wegen Anreize für Kunden schafft, seine Dienste zu nutzen und dass der Erwerb von Motorola hier keine größeren Veränderungen mit sich bringen würde." Weiter beobachtet werde "die zunehmend strategische Nutzung von Patenten" durch die Konzerne.

Google will integrierte Hardware und Software

Google erhält 17.000 Patente und 7.500 Patentanträge aus dem Pool Motorolas. Google-Aufsichtsratschef Eric Schmidt hatte gesagt, Google wolle mindestens einen Bereich haben, wo integrierte Hardware und Software entwickelt werden könne.

Im Dezember 2011 hatte die EU-Kommission die Prüfung der Übernahme ausgesetzt und mehr Informationen gefordert.


Somebody 15. Feb 2012

Auf Stock-Android hoffe ich auch... nachdem ich von der Software auf dem Milestone so...

ozelot012 14. Feb 2012

Äh Eric Schmidt? ;) http://vimeo.com/14612036

Kommentieren



Anzeige

  1. Support Mitarbeiter für das Prozessmanagement (m/w)
    dSPACE GmbH, Paderborn
  2. Partnermanager B2B Cloudportal (m/w)
    über HRM CONSULTING GmbH, Stuttgart
  3. Referent Servicemanagement Telefonie (m/w)
    CosmosDirekt, Saarbrücken
  4. Softwareentwickler (m/w) als Projektleiter
    Vector Informatik GmbH, Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Ofcom

    Briten schalten den Pornofilter ab

  2. Erstmal keine Integration

    iOS 8 und OS X Yosemite sollen nicht parallel erscheinen

  3. Privacy

    Unsichtbares Tracking mit Bildern statt Cookies

  4. Oberster Gerichtshof

    Österreichs Provider gegen Internetsperren zu Kino.to

  5. Eigene Cloud

    Owncloud 7 mit Server-to-Server-Sharing

  6. Electronic Arts

    Battlefield Hardline auf Anfang 2015 verschoben

  7. Schlafmonitor

    Besser schlafen mit Sense

  8. Videostreaming

    Youtube-Problem war ein Bug bei Google

  9. Prozessor inklusive Speicher

    Kommende APUs mit Stacked Memory und mehr Bandbreite

  10. Statt Codeplex

    Typescript mit neuem Compiler auf Github



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Luftfahrt: Die Rückkehr der Überschallflieger
Luftfahrt
Die Rückkehr der Überschallflieger
  1. Verkehr FBI sorgt sich um autonome Autos als "tödliche Waffen"
  2. Steampunk High Tech trifft auf Dampfmaschine
  3. Aerovelo Eta Kanadier wollen mit 134-km/h-Fahrrad Weltrekord aufstellen

Destiny angespielt: Schöne Grüße vom Master Chief
Destiny angespielt
Schöne Grüße vom Master Chief
  1. Bungie Drei Betakeys für Destiny
  2. Activison Destiny ungeschnitten "ab 16" und mit US-Tonspur
  3. Bungie Destiny läuft auch auf der Xbox One in 1080p mit 30 fps

Let's Player: "Es gibt Spiele, für die man bezahlt wird"
Let's Player
"Es gibt Spiele, für die man bezahlt wird"
  1. Transocean Handelssimulation mit Ozeanriesen
  2. Dieselstörmers angespielt Diablo plus Diesel
  3. Quo Vadis Computec Media übernimmt Mehrheit an Aruba Events

    •  / 
    Zum Artikel