Google Cultural Institute Google eröffnet Online-Geschichtsausstellungen

Das Google Cultural Institute hat eine Reihe von Onlineausstellungen über das 20. Jahrhundert ins Netz gestellt. Nutzer können sich anhand von Zeitzeugnissen unter anderem über die Entwicklung Südafrikas von einer Kolonie zur Demokratie informieren.

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Google hat 42 Ausstellungen zur Geschichte des 20. Jahrhunderts online veröffentlicht. Nutzer können an ihrem Computer das Material - Texte, Fotos und Videos - studieren.

Die frühesten Sammlungen stammen aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg und zeigen den Alltag im von den europäischen Mächten kolonisierten Asien. Andere beschäftigen sich mit dem Nationalsozialismus und dem Zweiten Weltkrieg. Weitere Sammlungen sind der Krönung der englischen Königin Elisabeth II. gewidmet, dem Italien der frühen 60er Jahre oder den Ereignissen im Mai 1968 in Paris. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung Südafrikas von der Kolonie über einen Apartheidstaat bis hin zu Nelson Mandela.

Gezeigt würden unter anderem Briefe, Manuskripte und Videozeugnisse aus erster Hand, schreibt Mark Yoshitake, Produktmanager vom Google Cultural Institute im Google-Blog. Die Sammlungen seien von 17 Partnern, darunter Museen und kulturelle Stiftungen, zusammengetragen worden. "Ein großer Teil des Materials ist sehr bewegend - und manches ist erstmalig im Internet zu sehen", berichtet Yoshitake weiter.

Das Google Cultural Institute hatte auch schon das Art Project und das World Wonders Project initiiert.


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