Chromium mit Do-not-Track
Chromium mit Do-not-Track (Bild: Google)

Google Chromium unterstützt künftig Do-not-Track

Als letzter großer Browserhersteller hat auch Google damit begonnen, den Do-not-Track-Header (DNT) zu unterstützen. In den aktuellen Nightly-Builds von Chromium ist die Funktion bereits vorhanden.

Anzeige

Mit dem HTTP-Header "DNT:1" können Nutzer Webseiten und Werbeanbietern signalisieren, dass sie nicht getrackt werden wollen. Ein entsprechender Standard wird derzeit von W3C entwickelt und mit Ausnahme von Google in einer vorläufigen Version bereits von allen großen Browserherstellern unterstützt.

Sowohl Firefox als auch Internet Explorer, Safari und Opera unterstützen Do-not-Track bereits, und auch Chrome soll demnächst nachziehen. Nachdem Google den von Mozilla und Microsoft vorangetriebenen Ansatz zunächst ablehnte, wurde nun mit der Integration von DNT in Chrome begonnen, die aktuellen Nightly Builds der Open-Source-Version Chromium unterstützen Do-not-Track bereits. Dort findet sich im Einstellungsdialog Datenschutz die Zeile "Send a 'Do Not Track' request with your browsing traffic".

Do-not-Track bietet allerdings keinen direkten Schutz vor Tracking, der entsprechende HTTP-Header signalisiert lediglich den Wunsch des Nutzers, nicht getrackt zu werden. Es ist Sache der Anbieter, die Tracking betreiben, diesem Wunsch nachzukommen. Sollte das aber nicht funktionieren, könnte es allerdings zu weitergehenden gesetzlichen Regelungen kommen. Dabei soll Do-not-Track ausdrücklich vom Nutzer manuell aktiviert werden müssen, da nur in diesem Fall davon auszugehen ist, dass der Ansatz für die Werbewirtschaft ein akzeptabler Kompromiss ist. Würden alle Browser automatisch Do-not-Track senden, käme dies einer Abschaffung von Tracking gleich. Das aber ist notwendig, um Werbung zielgerichtet auszuspielen und Nutzer nicht unnötig mit für sie irrelevanten Anzeigen zu nerven.


Spaghetticode 15. Sep 2012

Eigentlich braucht man mehrere Do-Not-Track-Einstellungen: 1. Do Not Track für...

Spaghetticode 14. Sep 2012

Mit der Robinsonliste würde sich die Werbewirtschaft ja selbst ins Knie schießen...

Seitan-Sushi-Fan 14. Sep 2012

Könnte mich vertun, aber ich meine mich zu erinnern, dass Google bereits angekündigt hat...

Kommentieren



Anzeige

  1. Referent Informationssicherheitsmanag- ement (m/w)
    EWE Aktiengesellschaft, Oldenburg
  2. System Engineers (m/w) im Bereich IT-Operations
    SVA System Vertrieb Alexander GmbH, verschiedene Standorte
  3. PHP / Javascript Entwickler (m/w) - für freenet Cloud Services
    freenet.de GmbH, Hamburg
  4. Software Tester / Testspezialist: Testmanagement / Senior Software Testmanager (m/w)
    imbus AG, Möhrendorf, Köln

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Staatsanwaltschaft Dresden

    Öffentliche Fahndung nach Kinox.to-Betreiber

  2. Sicherheit

    Nacktscanner jetzt doch für deutsche Flughäfen

  3. HDMI-Handshake

    Firmware 2.0 lässt manche Playstation 4 verstummen

  4. Motorola

    Lenovo übernimmt Googles Smartphone-Sparte

  5. Osquery

    Systemüberwachung per SQL von Facebook

  6. Sicherheitslücke

    Drupal-Team warnt erneut vor Folgen

  7. Spieldesign

    Kampf statt Chaos

  8. Techland

    Last-Gen-Konsolen zu schwach für Dying Light

  9. Passport im Test

    Blackberry beweist Format

  10. Streaming

    Sky als Online-Abo mit Live-TV und Einzelabruf



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Moore's Law: Totgesagte schrumpfen länger
Moore's Law
Totgesagte schrumpfen länger

Samsung Galaxy Note 4 im Test: Ausdauerndes Riesen-Smartphone mit Top-Hardware
Samsung Galaxy Note 4 im Test
Ausdauerndes Riesen-Smartphone mit Top-Hardware
  1. Galaxy Note 4 4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat
  2. Samsung Galaxy Note 4 wird teurer und kommt früher
  3. Gapgate Spalt im Samsung Galaxy Note 4 ist gewollt

iPad Air 2 im Test: Toll, aber kein Muss
iPad Air 2 im Test
Toll, aber kein Muss
  1. Tablet Apple verdient am iPad Air 2 weniger als am Vorgänger
  2. iFixit iPad Air 2 - wehe, wenn es kaputtgeht
  3. iPad Air 2 Benchmark Apples A8X überrascht mit drei Prozessor-Kernen

    •  / 
    Zum Artikel