Abo
  • Services:
Anzeige
Chrome 42 wird SHA-1-signierte Zertifikate als unsicher darstellen.
Chrome 42 wird SHA-1-signierte Zertifikate als unsicher darstellen. (Bild: Google)

Google: Chrome 42 wird vor Zertifikaten mit SHA-1-Signatur warnen

Chrome 42 wird SHA-1-signierte Zertifikate als unsicher darstellen.
Chrome 42 wird SHA-1-signierte Zertifikate als unsicher darstellen. (Bild: Google)

Die aktuelle Beta des Chrome-Browser warnt bereits vor einigen Zertifikaten, die mit SHA-1 signiert sind. Mit dem kommenden Chrome 42 wird dies wahrscheinlich auch in der stabilen Version umgesetzt. SHA-1 gilt schon seit einigen Jahren als potenziell unsicher.

Anzeige

Google setzt wie angekündigt seinen Plan um, in seinem Chrome-Browser vor Zertifikaten zu warnen, die mit dem Hashalgorithmus SHA-1 signiert sind. Darauf weist der Entwickler Mattias Geniar in seinem Blog hin. Das Chrome-Team hat dies bereits in der aktuellen Betaversion umgesetzt, so dass die Änderung wahrscheinlich mit der kommenden Version 42 erscheinen wird, die für Mitte April geplant ist.

Webseiten, deren Gültigkeit ihrer Zertifikate im Jahr 2016 endet, werden in Chrome zunächst noch als "sicher, aber mit einigen Fehlern" eingestuft. Zertifikate, die über das Jahr 2016 hinaus gültig sind, werden von Chrome mit einem in Rot durchkreuzten Schloss in der URL-Zeile als unsicher markiert.

Der Browser überprüft dabei nicht nur das Zertifikat für die Webseite selbst, sondern auch eventuelle Zwischenstellen in der Kette der Aussteller der Zertifikate. Davon nicht betroffen sind allerdings die Signaturen von Root-Zertifikaten, da TLS-Clients diesen anhand ihrer Identität vertrauen statt anhand der Signatur ihres Hashwertes, wie Google in der Ankündigung im September schrieb.

Seit 2004 ist bekannt, dass Kollisionsangriffe gegen SHA-1 prinzipiell möglich sind, auch wenn dies zurzeit wohl noch sehr teure Spezialhardware erfordert. Dennoch sollte der Algorithmus als potenziell unsicher angesehen und deshalb ersetzt werden. Eine entsprechende Empfehlung existiert im CA/Browser-Forum bereits seit 2011.

Doch trotz der jahrelangen Warnungen gibt es laut von Google gepflegten Statistiken immer noch Tausende Zertifikate sowie viele Zertifizierungsstellen, die auf SHA-1 als Algorithmus setzen. Dies will Google nun offenbar ändern, indem die Zertifikate als unsicher dargestellt und damit vermutlich von den Betreibern ausgetauscht werden. Vor eineinhalb Jahren hat Microsoft bereits angekündigt, ab 2017 die Unterstützung für SHA-1 einzustellen.


eye home zur Startseite
Schattenwerk 09. Apr 2015

Find ich vollkommen verständlich! Jegliche Warnung sollten in der Umwelt demontiert...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. matrix technology AG, München
  2. Bosch Software Innovations GmbH, Waiblingen bei Stuttgart, Immenstaad am Bodensee
  3. Landesbetrieb IT.Niedersachsen, Hannover
  4. über access KellyOCG GmbH, Köln


Anzeige
Top-Angebote
  1. 4,99€
  2. 299,90€ (UVP 649,90€)
  3. und bis zu 40 Euro Sofortrabatt erhalten

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Mehr dazu im aktuellen Whitepaper von IBM
  2. Mit digitalen Workflows Geschäftsprozesse agiler machen
  3. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing


  1. Iana-Transition

    US-Staaten wollen neue Internetaufsicht stoppen

  2. Tintenpatronensperre

    HP hält dem Druck nicht stand

  3. Generation EQ

    Mercedes stellt Elektro-SUV mit 500 km Reichweite vor

  4. Waipu TV im Hands on

    Das richtig flexible Internetfernsehen

  5. Twitch

    Amazon macht Streamer in Breakaway zu Matchmakern

  6. Autonomes Fahren

    Die Ethik der Vollbremsung

  7. Renault

    Elektroauto Zoe mit 41-kWh-Akku und 400 km Reichweite

  8. Leistungsschutzrecht

    Oettingers bizarre Nachhilfestunde

  9. Dating-Portal

    Ermittlungen gegen Lovoo werden eingestellt

  10. Huawei

    Mobilfunkbetreiber sollen bei GBit nicht die Preise erhöhen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Soziale Netzwerke: Wie ich einen Betrüger aufspürte und seine Mama kontaktierte
Soziale Netzwerke
Wie ich einen Betrüger aufspürte und seine Mama kontaktierte
  1. iOS 10 und WatchOS 3.0 Apple bringt geschwätzige Tastatur-App zum Schweigen
  2. Rio 2016 Fancybear veröffentlicht medizinische Daten von US-Sportlern
  3. Datenbanksoftware Kritische, ungepatchte Zeroday-Lücke in MySQL-Server

Canon vs. Nikon: Superzoomer für unter 250 Euro
Canon vs. Nikon
Superzoomer für unter 250 Euro
  1. Snap Spectacles Snapchat stellt Sonnenbrille mit Kamera vor
  2. MacOS 10.12 Fujitsu warnt vor der Nutzung von Scansnap unter Sierra
  3. Bildbearbeitungs-App Prisma offiziell für Android erhältlich

Swift Playgrounds im Test: Apple infiziert Kinder mit Programmiertalent
Swift Playgrounds im Test
Apple infiziert Kinder mit Programmiertalent
  1. Asus PG248Q im Test 180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt

  1. Re: Akkubetriebene Elektroautos sind zun Kotzen

    Trollversteher | 10:20

  2. Zu teuer, mit Fritzbox gibt es SD für Lau

    Asser | 10:18

  3. Re: "Macht fast alles anders"

    DxC | 10:17

  4. Re: Was soll ich auf dem Mars?

    Rudi Mental | 10:17

  5. Re: DAS kommt dabei heraus

    ibsi | 10:17


  1. 09:55

  2. 09:36

  3. 09:27

  4. 09:00

  5. 08:43

  6. 07:57

  7. 07:39

  8. 18:17


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel