Abo
  • Services:
Anzeige
Google auf der Frankfurter Buchmesse 2006: Autoren sind nicht beteiligt.
Google auf der Frankfurter Buchmesse 2006: Autoren sind nicht beteiligt. (Bild: Ralph Orlowski/Getty Images)

Google Book Settlement: Google einigt sich mit US-Verlegern

Google auf der Frankfurter Buchmesse 2006: Autoren sind nicht beteiligt.
Google auf der Frankfurter Buchmesse 2006: Autoren sind nicht beteiligt. (Bild: Ralph Orlowski/Getty Images)

Zumindest mit den Verlegern hat sich Google auf Bedingungen für die Nutzung digitalisierter Bücher geeinigt. Sie sollen über den Google Play Store zugänglich gemacht werden.

Der US-Verlegerverband Association of American Publishers (AAP) und Google haben eine Einigung über die Nutzung von Büchern erzielt, die Google gescannt hat. Über die digitalisierten Bücher wird seit sieben Jahren gestritten. Aber nicht alle Rechteinhaber sind an der Schlichtung beteiligt.

Anzeige

Das Abkommen erkenne die Rechte und Interessen der Rechteinhaber an, erklärte die AAP in einer Stellungnahme. US-Verlage hätten die Wahl, welche Bücher oder Zeitschriften sie über Googles digitales Buchangebot zugänglich machen wollten. Der Einigung müsse kein Gericht mehr zustimmen. Einzelheiten haben AAP und Google nicht bekanntgegeben.

E-Books bei Google Play

Die digitalen Bücher sollen über den Google Play Store zugänglich gemacht werden, über den Google bereits seit Anfang des Jahres auch E-Books anbietet. Bis zu 20 Prozent eines E-Books können die Nutzer dort kostenlos durchblättern. Die Konditionen, unter denen die E-Books veröffentlicht werden, können die Verlage individuell mit Google aushandeln.

2008 hatten sich Rechteinhaber und Google schon einmal auf Bedingungen zur Nutzung der digitalisierten Bücher geeinigt. Allerdings musste dem Abkommen noch ein Gericht zustimmen. Es folgte ein jahrelanges Hin und Her.

Kritik am Book Settlement

Das sogenannte Google Book Settlement erregte weltweit Widerspruch. Zu den Gegnern gehörten auch die Bundesregierung und die US-Regierung. Ein wichtiger Kritikpunkt war, dass Google das alleinige Recht über verwaiste Bücher erhalten sollte. Damit sind Bücher gemeint, deren Urheberrechtsschutz zwar noch nicht abgelaufen ist, deren Rechteinhaber aber nicht auffindbar sind. Ende 2009 legte Google daraufhin eine überarbeitete Fassung vor, die ein US-Gericht 2011 ablehnte.

Beide Parteien seien froh, dass der lange Rechtsstreit beigelegt sei, erklärte AAP-Chef Tom Allen. Das Abkommen zeige, dass es möglich sei, Inhalte digital anzubieten, ohne das Urheberrecht zu verletzen.

Allerdings bezieht die Einigung nur diese beiden Parteien ein. Andere, darunter die Autoren, die durch den Verband Authors Guild vertreten werden, sind daran nicht beteiligt. Autoren und Fotografen hatten im Sommer Sammelklagen gegen das Google Book Settlement eingereicht.


eye home zur Startseite
dabbes 05. Okt 2012

Kindle sei dank, da kann man sich sogar mit google einigen.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, München, Nürnberg, Wolfsburg
  2. T-Systems International GmbH, Darmstadt
  3. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt, Berlin
  4. T-Systems International GmbH, Frankfurt am Main, Bonn, Leinfelden-Echterdingen, München


Anzeige
Top-Angebote
  1. 13,50€
  2. 69,95€
  3. 44,00€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Ransomware

    Trojaner Fantom gaukelt kritisches Windows-Update vor

  2. Megaupload

    Gericht verhandelt über Dotcoms Auslieferung an die USA

  3. Observatory

    Mozilla bietet Sicherheitscheck für Websites

  4. Teilzeitarbeit

    Amazon probiert 30-Stunden-Woche aus

  5. Archos

    Neues Smartphone mit Fingerabdrucksensor für 150 Euro

  6. Sicherheit

    Operas Server wurden angegriffen

  7. Maru

    Quellcode von Desktop-Android als Open Source verfügbar

  8. Linux

    Kernel-Sicherheitsinitiative wächst "langsam aber stetig"

  9. VR-Handschuh

    Dexta Robotics' Exoskelett für Motion Capturing

  10. Dragonfly 44

    Eine Galaxie fast ganz aus dunkler Materie



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xfel: Riesenkamera nimmt Filme von Atomen auf
Xfel
Riesenkamera nimmt Filme von Atomen auf
  1. US Air Force Modifikation der Ionosphäre soll Funk verbessern
  2. Teilchenbeschleuniger Mögliches neues Boson weist auf fünfte Fundamentalkraft hin
  3. Materialforschung Glas wechselt zwischen durchsichtig und schwarz

Deus Ex Mankind Divided im Test: Der Agent aus dem Hardwarelabor
Deus Ex Mankind Divided im Test
Der Agent aus dem Hardwarelabor
  1. Summit Ridge AMDs Zen-Chip ist so schnell wie Intels 1.000-Euro-Core-i7
  2. Doom Denuvo schützt offenbar nicht mehr
  3. Deus Ex angespielt Eine Steuerung für fast jeden Agenten

Avegant Glyph aufgesetzt: Echtes Kopfkino
Avegant Glyph aufgesetzt
Echtes Kopfkino

  1. Re: Handzeichen ist trotzdem Pflicht

    oliver.n.h | 28.08. 23:59

  2. Re: PC von der Stange vs Selbstbau

    Neuro-Chef | 28.08. 23:56

  3. Re: Wenn wir jetzt noch den Faktor "bei gleicher...

    DrWatson | 28.08. 23:54

  4. Re: Ich mag Ihn...

    User_x | 28.08. 23:48

  5. Re: er hätte in Deutschland bleiben sollen ...

    burzum | 28.08. 23:48


  1. 13:49

  2. 12:46

  3. 11:34

  4. 15:59

  5. 15:18

  6. 13:51

  7. 12:59

  8. 15:33


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel