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Artwork des Goodgame-Spiels Legends of Honor
Artwork des Goodgame-Spiels Legends of Honor (Bild: Goodgame Studios)

Goodgame Studios: "Geht zur Betriebsversammlung, aber wählt nicht!"

Artwork des Goodgame-Spiels Legends of Honor
Artwork des Goodgame-Spiels Legends of Honor (Bild: Goodgame Studios)

Unmittelbar vor einer Abstimmung über die Gründung eines Betriebsrats versucht das Management des Hamburger Spielentwicklers Goodgame Studios laut Medienberichten, die Beschäftigten mit ungewöhnlichen Mitteln von der Wahl abzuhalten.

Unmittelbar vor einer entscheidenden Wahl über die Gründung eines Betriebsrats beim Hamburger Entwicklerstudio Goodgame ist das Verhältnis zwischen Firmenspitze und Belegschaft offenbar weiter gestört. "Wenn ihr eine eigene Vertretung wollt, geht zur Betriebsversammlung am 19. Januar, aber wählt nicht!", zitiert die Hamburger Morgenpost ein firmeninternes Info-Chart. Der Zeitung zufolge sei Verdi ein Foto davon zugespielt worden. Nach Angaben der Gewerkschaft verstoße das Unternehmen mit dieser Aktion gegen das Gesetz.

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Der Spiegel berichtet, dass auf Geheiß des Managements eine "Retention Working Group" ein Modell einer alternativen Mitarbeitervertretung ausarbeiten und den Mitarbeitern vorstellen musste. Das Ganze sei gedacht als Gegenentwurf zum Betriebsrat - der aber natürlich nicht so vergleichsweise unabhängig wie eben ein gesetzlich geschützter Betriebsrat wäre.

Laut dem Bericht habe die Firmenspitze Angst, dass ein echter Betriebsrat "mehr Transparenz bei den Gehältern fordert und ihnen bei ihrem Hire-and-Fire reinredet", so ein Mitarbeiter. Deshalb übe das Management massiv Druck aus: Viele Mitarbeiter befürchten offenbar, dass Kandidaten für einen Betriebsrat gekündigt werde, so ein an die Morgenpost gerichteter anonymer Brief aus der Belegschaft.

Nachtrag vom 19. Januar 2016, 18:30 Uhr

Laut einer Pressemitteilung von Goodgame Studios hat sich eine Mehrheit von 62,8 Prozent der bei einer Betriebsversammlung anwesenden 1.035 Mitarbeiter gegen die Gründung eines Betriebsrats ausgesprochen. Stattdessen solle es die im Artikel angesprochene "alternative Mitarbeitervertretung" geben, so die Firma. Verdi habe noch in der Versammlung mitgeteilt, das Wahlergebnis zu akzeptieren und keine weiteren Schritte einzuleiten.


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Captain 21. Jan 2016

-------------------------------------------------------------------------------- Das...

Prinzeumel 21. Jan 2016

Das heist also das du lieber für 1,30 euro die Stunde arbeitest anstatt für eine faire...

Prinzeumel 21. Jan 2016

Von vorraussetzung habe ich nichts gesagt. Aber oft sich schlechte Arbeitsbedingungen...

blariog 20. Jan 2016

Wer nicht mindestens einmal im Monat zur RWG geht, und einen tollen...

non_sense 20. Jan 2016

Meine Fresse, erst lesen, dann denken und dann schreiben! Wie kommst du auf so einen...

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