Abo
  • Services:
Anzeige
Guillaume Rambourg, Chef des Onlineportals Gog.com
Guillaume Rambourg, Chef des Onlineportals Gog.com (Bild: Golem.de)

Gog.com: "Die Spielebranche entscheidet auf Basis von Excel-Tabellen"

Guillaume Rambourg, Chef des Onlineportals Gog.com
Guillaume Rambourg, Chef des Onlineportals Gog.com (Bild: Golem.de)

Sorgen um die Zukunft der Spielebranche macht sich Guillaume Rambourg, Chef des Onlineportals Gog.com. Vor Entwicklern in Berlin wirbt er für DRM-freie Games und weist auf die Gefahren von Kickstarter hin.

Es ist keine ganz einfache Aufgabe, in einem Raum voller Spielentwickler dafür zu werben, Games ohne Kopierschutz zu veröffentlichen. Guillaume Rambourg, Chef des Onlineportals Gog.com, macht es auf seiner Keynote-Ansprache bei der Quo Vadis in Berlin trotzdem - wohl wissend, dass zwar viele seiner Zuhörer privat gegen DRM sein mögen, aber ein großer Teil aus beruflichen Gründen pro Kopierschutz sein dürfte.

Anzeige

"Es gibt immer mehr Spiele mit DRM, aber die Systeme schützen gar nichts", sagt Rambourg. "Schwarzkopierte Spiele sind bequem und sie fühlen sich frei an - sie gewinnen immer!" Ähnlich problematisch sieht er viele Exklusivspiele für bestimmte Plattformen. "Es zeigt, dass die Spielebranche ihre Entscheidungen mit Excel-Tabellen trifft. Jeder Versuch, den Markt zu fragmentieren und den Kunden zu etwas zu zwingen, wird langfristig scheitern."

Guillaume Rambourg befürchtet, dass viele der aktuellen Entwicklungen der Spielebranche langfristig schaden. Den Hang zur Finanzierung über Kickstarter findet er zwar grundsätzlich gut, weil das die großen Publisher aus dem Geschäft drängt. Aber er sieht auch Probleme: "Die ersten kleineren Projekte sind bereits eingestellt, und irgendwann wird es auch mittlere oder große Titel treffen." Kickstarter-Projekten rät er dazu, weniger zu versprechen, dann aber mehr abzuliefern, um den hohen emotionalen Vorschuss der Kundschaft nicht zu verspielen.

Auch über den Trend zum Casual Game äußert sich der Chef von Gog. Zwar interessieren sich etwa in den USA mittlerweile rund 80 Prozent aller Spieler nur für Casual Games - aber sie tragen nur gut 20 Prozent zu den Umsätzen bei. Die große Masse der Umsätze stammt von Hardcorespielern, deren Bedeutung für die Branche nach Rambourgs Ansicht eher zunehmen wird.


eye home zur Startseite
Atalanttore 09. Jul 2013

Mit dem gesparten Geld kann man schön zum Essen gehen.

__destruct() 28. Apr 2013

Das wohl nicht. Aber ist er sich in 100 Fällen so sicher wie in diesem, ist seine...

Atalanttore 27. Apr 2013

Und nebenbei auch einiges an gespartem Geld, dass man sinnvoller (z.B. in Essen...

oerpli 27. Apr 2013

Hab mir auf GOG Desperados gekauft. Läuft genau so wenig wie alle anderen Versionen die...

throgh 26. Apr 2013

Dabei war "System Shock 2" als Immersion genial und gehört heute noch zu meinem Standard...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Giesecke & Devrient 3S GmbH, München
  2. T-Systems International GmbH, Bonn
  3. MAHA Maschinenbau Haldenwang & Co. KG, Haldenwang
  4. Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Asus GTX 1070 Strix, MSI GTX 1070 Gaming X 8G, Inno3D GTX 1070 iChill)
  2. 94,90€ statt 109,90€
  3. ab 219,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Summit Ridge

    Das kann AMDs CPU-Architektur Zen

  2. Sandscout

    Angriff auf Apples Sandkasten

  3. Analogue Nt mini

    Neue NES-Famicom-Konsole kostet 450 US-Dollar

  4. Ministertreffen

    Kryptische Vorschläge zur Entschlüsselung von Kommunikation

  5. Microsoft

    Outlook 2016 versteht Ünicöde nicht so richtig

  6. Urheberrecht

    Der Abmahnerabmahner

  7. Raumfahrt

    Raketenstufen als Wohnung im Weltraum

  8. F1 2016 im Test

    Balsam für die Rennfahrer-Seele

  9. Anti-Tracking-Tool

    Mozilla beteiligt sich an Burdas Browser Cliqz

  10. Displays

    120 Hz für Notebooks, weniger Rand für Smartphones und TVs



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016: Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016
Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
  1. Huawei Matebook im Test Guter Laptop-Ersatz mit zu starker Konkurrenz
  2. iPad Pro Case Razer zeigt flache mechanische Switches
  3. Thinkpwn Lenovo warnt vor mysteriöser Bios-Schwachstelle

Asus PG248Q im Test: 180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
Asus PG248Q im Test
180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
  1. Raspberry Pi 3 Booten über USB oder per Ethernet
  2. Autonomes Fahren Mercedes stoppt Werbespot wegen überzogener Versprechen
  3. Radeon RX 480 Dank DX12 und Vulkan reicht auch eine Mittelklasse-CPU

Radeon RX 460: AMDs kleinste Polaris-Karte braucht mehr Speicher
Radeon RX 460
AMDs kleinste Polaris-Karte braucht mehr Speicher
  1. Polaris-Grafikkarten Neuer Treiber steigert Bildrate in Tomb Raider
  2. Polaris-Grafikkarten AMD stellt Radeon RX 470 und RX 460 vor
  3. Radeon Pro SSG AMD zeigt Profi-Karte mit SSDs für ein TByte Videospeicher

  1. Re: MS hat das Programmieren verlernt....

    blaub4r | 01:44

  2. Re: Golem als neue PC Action

    blaub4r | 01:43

  3. Re: Ich will das konservatie MS zurück

    blaub4r | 01:42

  4. der Mann macht sich nur lächerlich..

    Flexy | 01:32

  5. Re: wirkliche Innovationsideen ?

    pk_erchner | 01:23


  1. 02:45

  2. 17:30

  3. 17:15

  4. 17:04

  5. 16:55

  6. 14:52

  7. 14:26

  8. 14:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel