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Kaveri wird wie die Konsolen-SoCs bei Globalfoundries gefertigt.
Kaveri wird wie die Konsolen-SoCs bei Globalfoundries gefertigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Globalfoundries-Kooperation mit Samsung: AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte

Kaveri wird wie die Konsolen-SoCs bei Globalfoundries gefertigt.
Kaveri wird wie die Konsolen-SoCs bei Globalfoundries gefertigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Im ersten Quartal 2014 hat AMD den Umsatz stark gesteigert, unterm Strich steht aufgrund einer Strafzahlung an Globalfoundries ein leichter Verlust. Der Auftragsfertiger arbeitet künftig gemeinsam mit Samsung an der 14-Nanometer-FinFET-Produktion.

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AMD hat im ersten Quartal 2014 einen Umsatz von knapp 1,4 Milliarden US-Dollar erzielt, das sind 28 Prozent mehr als im Vorjahr. Im vierten Quartal 2013 hatte der Hersteller 1,59 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Nach einem Nettogewinn von 89 Millionen US-Dollar im vierten Quartal 2013 verliert AMD im ersten Quartal 2014 jedoch 20 Millionen US-Dollar.

Hintergrund ist die letzte Abschlagszahlung von 200 Millionen US-Dollar an Globalfoundries: AMD hätte Wafer für 1,15 Milliarden US-Dollar abnehmen sollen, jedoch nur 960 Millionen US-Dollar gezahlt. Der Nettogewinn ohne Strafzahlung beträgt 49 Millionen US-Dollar, ein neues Wafer Supply Agreement steht.

Starke Semi Custom Unit, schwache CPU-Sparte

Die sieben Millionen verkauften Playstation 4 und fünf Millionen Xbox One schlagen sich in AMDs Bilanz nieder: Die "Graphics and Visual Solutions" hat im ersten Quartal 734 Millionen umgesetzt und einen Gewinn von 91 Millionen US-Dollar erzielt, im vierten Quartal 2013 waren es 121 Millionen US-Dollar operativer Gewinn bei 865 Millionen Umsatz.

Die Prozessorsparte (CPUs sowie APUs für Notebooks und Desktops) wird für AMD immer mehr zu einem Minusgeschäft: 663 Millionen US-Dollar Umsatz bei drei Millionen Verlust statt 722 Millionen US-Dollar Umsatz bei sieben Millionen Verlust sind schwache Zahlen. Vor einigen Jahren setzte AMD noch über eine Milliarde US-Dollar um und fuhr Gewinne ein.

Das Ende für 14XM

Auftragsfertiger Globalfoundries kündigte gestern Abend zudem eine Kooperation mit Samsung an: Statt den 14XM-Prozess (20 nm mit FinFETs) voranzutreiben, konzentrieren sich beide Firmen auf Samsungs kommende 14-nm-FinFET-Fertigung.

Diese soll verglichen mit dem planaren 20-nm-Prozess bis zu 20 Prozent höhere Taktraten, eine um 35 Prozent verringerte Leistungsaufnahme und 15 Prozent kleinere Dies ermöglichen. Die Serienproduktion soll Ende 2014 starten, dabei ist der 20-nm-Prozess noch nicht angelaufen.


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pica 22. Apr 2014

Klar, Intel dürfte Golem mehr Werbeeinnahmen bringen als AMD. Einladungen zu Events...

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