HPs GPAS soll Kunden das Aufdecken von Produktfälschungen ermöglichen.
HPs GPAS soll Kunden das Aufdecken von Produktfälschungen ermöglichen. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Global Product Authentication Service Fälschungen mit Kundenhilfe aufdecken

HP will es Produktfälschern und dem Graumarkt schwerer machen. Kunden können die Echtheit der Produkte per QR-Code mit einem Cloud-Dienst überprüfen und Hersteller sehen auf ihrer Weltkarte durch eine Trackingfunktion, wo etwas Gefälschtes auftaucht oder beispielsweise unerwünschter Reimport stattfindet.

Anzeige

Mit dem Global Product Authentication Service (GPAS) will Hewlett-Packard eine Überprüfung praktisch aller Produkte auf dem Markt ermöglichen. Dazu generiert das System genug Seriennummern, um einzelne Packungen abzudecken. Ziel ist es, Produktfälschern das Leben schwerzumachen. Aber auch echte Produkte, die für einen anderen Zielmarkt bestimmt waren, sollen so aufgedeckt werden. Unerwünschter Import oder Export von Produkten könnte so besser entdeckt und anschließend unterbunden werden.

Das System funktioniert mit einer Seriennummer, die beispielsweise per QR-Code auf einer Packung aufgedruckt wird. Alternativ kann auch eine Seriennummer per SMS in einer Kurznachricht an den Authentifizierungsserver geschickt werden. Dieser bestätigt dann laut HP in Echtzeit, ob der Kunde ein gefälschtes oder ein echtes Produkt in den Händen hält. Das gilt für Autoteile, Kosmetika, elektronische Komponenten oder auch Tickets von Veranstaltungen.

HP sieht den Markt auch bei Medikamenten. Hier könnten gefälschte und manchmal auch gefährliche Präparate vom Kunden aufgedeckt werden, sofern er von dem System weiß und die entsprechende mobile Hardware besitzt.

Die Hersteller sehen mit GPAS, in welchem Markt der Scan durchgeführt wurde. Damit würden auch Lieferungen in falsche Länder beispielsweise aufgedeckt werden. Der Kunde kontrolliert dabei für die Firma, ob die Vertriebswege funktionieren und ob Produkte, die in einem Land gezielt besonders billig angeboten werden, plötzlich in einem Land landen, in dem der Hersteller mit einer höheren Marge arbeitet. Sei es, weil es sich dort eher lohnt oder weil die Marke des Produkts dort anders positioniert ist. HP geht davon aus, dass das System unerwünschte Importe und Produktfälschungen erschwert, da der Hersteller schneller auf solche Vorfälle reagieren kann. Zudem kann ein Hersteller besser kontrollieren, wie lange ein Produkt im Umlauf ist.

GPAS soll ab sofort verfügbar sein. Der Preis orientiert sich an der Anzahl der generierten Codes für das System. Weitere Informationen gibt es auf der GPAS-Webseite.


Levial 06. Dez 2012

Denke auch. Wäre so wie: Zuschauer sollen helfen GEZ-Präller zu entlarven.

Neuro-Chef 05. Dez 2012

das macht es wenigstens schwerer, unmöglich aber wohl kaum..

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior Software Developer (m/w)
    econda GmbH, Karlsruhe
  2. IT-Desk Agents (m/w)
    Landeshauptstadt München, München
  3. Senior Information Architect - Experte für Informationssicherheit (m/w)
    Enercon GmbH, Aurich
  4. Software-Entwickler/-in Kombiinstrumente
    Robert Bosch GmbH, Leonberg

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. NUR HEUTE: Saturn Super Sunday
    (alle Angebote versandkostenfrei, u. a. Samsung Galaxy Note 4 frost-white inkl. Samsung Gear VR...
  2. NUR BIS MONTAG 09:00 UHR: Sabotage (Steelbook Edition, Exklusiv Saturn Limited Uncut Edition mit Lentikularkarte) FSK 18
    12,99€ inkl. Versand
  3. TOPSELLER: Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere [Blu-ray]
    12,90€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Android-Tablet

    Google nimmt Nexus 7 aus dem Onlinestore

  2. Aerofoils

    Formel-1-Technik macht Supermarkt-Kühlregale effizienter

  3. Force Touch

    Apples Trackpad könnte künftig verschiedene Oberflächen simulieren

  4. Bodyprint

    Yahoo-Software verwandelt Touchscreen in Ohr-Scanner

  5. BKA

    Ab Herbst 2015 soll der Bundestrojaner einsetzbar sein

  6. Die Woche im Video

    Computerspiele, Whatsapp und Fire TV Stick

  7. Amtsgericht Hamburg

    Online-Partnervermittlungen dürfen kein Geld nehmen

  8. Elite Dangerous

    Powerplay im All

  9. Martin Gräßlin

    KDE Plasma läuft erstmals unter Wayland

  10. Canonical

    Ubuntus Desktop-Next soll auf DEB-Pakete verzichten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



The Ocean Cleanup: Ein Müllfänger für die Meere
The Ocean Cleanup
Ein Müllfänger für die Meere
  1. Vorbild Tintenfisch Tarnmaterial ändert seine Farbe
  2. Keine Science-Fiction Mit dem Laser gegen Weltraumschrott
  3. Maglev Magnetschwebebahn erreicht in Japan 590 km/h

GTA 5 im Technik-Test: So sieht eine famose PC-Umsetzung aus
GTA 5 im Technik-Test
So sieht eine famose PC-Umsetzung aus
  1. GTA 5 auf dem PC Erst beschränkter Zugriff, dann mehr Freiheit
  2. GTA 5 PC Rockstar Games gibt Systemanforderungen für Ultra-HD bekannt
  3. GTA 5 PC angespielt Los Santos ohne Staubschleier

Hello Firefox OS: Einfacher Einstieg in die App-Entwicklung mit Firefox OS
Hello Firefox OS
Einfacher Einstieg in die App-Entwicklung mit Firefox OS
  1. Biicode Abhängigkeitsverwaltung für C/C++ ist Open Source
  2. Freie Bürosoftware Libreoffice liegt im Rennen gegen Openoffice weit vorne
  3. ARM-SoC Allwinner verschleiert Lizenzverletzungen noch weiter

  1. Re: Völlig sinnlos

    SoniX | 11:37

  2. Re: Probleme mit dem Gerät

    TriTL | 11:31

  3. Re: Das ist auch gut so

    medium_quelle | 11:28

  4. Re: Plattformen

    robinx999 | 11:23

  5. WhattsAppCall / Skype aka Roaming-Kosten

    therealquartex | 11:22


  1. 09:56

  2. 15:17

  3. 10:05

  4. 09:50

  5. 09:34

  6. 09:01

  7. 18:41

  8. 16:27


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel