Global Impact Challenge Google lobt Technologiewettbewerb in Großbritannien aus

Google hat in Großbritannien einen Technologiewettbewerb ausgeschrieben. Wohltätige Organisationen sollen Konzepte einreichen, wie sie mit Technik die Welt verbessern wollen. Als Preisgeld sind über 2,3 Millionen Euro ausgesetzt.

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Wie kann Technologie die Welt ändern und besser machen? Das ist die Frage, die Google gemeinnützigen Organisationen in Großbritannien stellt. Diese sollen im Rahmen des Wettbewerbs Google Global Impact Challenge Ideen einreichen, wie mit moderner Technik die drängendsten Probleme der Welt gelöst werden können. Als Preisgeld hat das Unternehmen insgesamt zwei Millionen britische Pfund, umgerechnet über 2,3 Millionen Euro, ausgesetzt.

Bis zum 17. April können die Teilnehmer ihre Projekte einreichen. Aus den Einsendungen werden bis Mitte Mai die zehn interessantesten Projekte ausgewählt. Die Finalisten müssen ihre Idee Anfang Juni vor der prominent besetzten Jury vortragen. Die in deren Augen drei überzeugendsten Projekte werden mit einem Preisgeld von je 500.000 britischen Pfund, umgerechnet etwa 585.000 Euro, ausgezeichnet. Einen vierten Preisträger wählen Nutzer.

Tim Berners-Lee und Richard Branson

Die Jury besteht aus Tim Berners-Lee, dem Erfinder des World Wide Web, dem Unternehmer Richard Branson, Matt Brittin, Bereichsleiter bei Google für Nord- und Mitteleuropa, Jilly Forster, Gründerin der PR-Agentur Forster Communications, die häufig mit gemeinnützigen Organisationen zusammenarbeitet, sowie Jacquelline Fuller, Chefin von Google Giving - die Google-Abteilung organisiert den Wettbewerb.

"Der Beitrag des Webs zum wirtschaftlichen Fortschritt ist viel gerühmt worden", kommentierte Berners-Lee. "Aber ich glaube, dass wir sein Potenzial, soziale und politische Probleme zu lösen, gerade mal angekratzt haben." Er sei froh und stolz, in die Jury berufen worden zu sein.

Google hat auch früher schon Global Impact Challenges ausgeschrieben. In deren Rahmen wurden beispielsweise Echtzeitsensoren zur Trinkwasserüberwachung oder DNA-Barcode-Technologie entwickelt, mit der gefährdete Tierarten identifiziert werden können, um den illegalen Handel mit ihnen zu verhindern. Der neue Wettbewerb ist der erste, der nur in einem einzigen Land stattfindet. Die Teilnehmer müssen als wohltätige Organisationen registriert sein.


Nihilus 26. Mär 2013

Und immer dieses gejammer! kaum macht eine Firma was Wohltätiges schon gibt es keine...

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