Abo
  • Services:
Anzeige
First Look Media: eine Nachrichtenseite und mehrere digitale Magazine
First Look Media: eine Nachrichtenseite und mehrere digitale Magazine (Bild: First Look Media/Screenshot: Golem.de)

Glenn Greenwald: Omidyars erstes Magazin arbeitet NSA-Skandal auf

Pierre Omidyar lässt nicht locker: Sein erstes digitales Magazin wird sich der Aufarbeitung des NSA-Skandals widmen. Es startet in der kommenden Woche - unter der Leitung von Glenn Greenwald.

Anzeige

First Look Media, das Medienunternehmen von eBay-Gründer Pierre Omidyar, will Anfang der kommenden Woche seine erste Publikation herausbringen. Weitere sollen im Laufe des Jahres folgen. Das hat Omidyar im Unternehmensblog angekündigt.

First Looks erstes digitales Magazin soll sich mit der Aufarbeitung der Dokumente des US-Geheimdienstes National Security Agency (NSA) beschäftigen, die der ehemalige Mitarbeiter Edward Snowden im Juni vergangenen Jahres veröffentlicht hat. Geleitet wird das Magazin von Glenn Greenwald, Laura Poitras und Jeremy Scahill.

Skandalauslöser

Greenwald, Poitras und Scahill hatten zusammen mit Snowden den NSA-Skandal ausgelöst. Der Journalist hatte im Oktober 2013 angekündigt, dass er die britische Tageszeitung The Guardian verlasse und bei Omidyars First Look Media arbeiten werde.

Neben den drei habe er weitere bekannte investigative Journalisten, die alle über den Themenbereich Sicherheit arbeiten, gewinnen können, schreibt Omidyar. Der genaue Starttermin werde in den kommenden Tagen über die Twitter-Konten von Greenwald und Scahill bekanntgegeben.

Diverse digitale Publikationen

First Look will diverse digitale Publikationen herausbringen. Dazu gehören eine Nachrichtenseite, die alle Ressorts abdeckt, sowie eine Reihe von digitalen Magazinen, die sich jeweils einem bestimmten Themengebiet widmen. Jedes Objekt soll von einem erfahrenen Journalisten geleitet werden. First Look will seinen Journalisten freie Hand bei ihrer Arbeit lassen. Zudem sollen diese Unterstützung bekommen durch Dokumentare, Grafiker, Daten- und Videojournalisten.

Für die Finanzierung hat sich Omidyar ein besonderes Modell ausgedacht: First Look Media soll aus zwei Unternehmensteilen bestehen, dem Medienunternehmen und einem Unternehmen, das technische Werkzeuge für Medien entwickeln wird. Diese sollen First Look Media selbst zur Verfügung stehen, aber auch vermarktet werden.

Gemeinnütziger Journalismus

Die Einnahmen aus diesem Unternehmensteil sollen die journalistischen Aktivitäten von First Look finanzieren. Die sollen nämlich eine gemeinnützige Einrichtung werden, die nicht auf Gewinn ausgerichtet ist. So will Omidyar sicherstellen, dass der Journalismus unabhängig und im Sinne des Gemeinwohls ist.

Omidyar hatte das Konzept im Dezember angekündigt und für die Anschubfinanzierung 50 Millionen US-Dollar bereitgestellt. Insgesamt will er First Look Media mit 250 Millionen US-Dollar unterstützen.


eye home zur Startseite
ikhaya 07. Feb 2014

das war der der sich damit anfangs schwer getan hat ja. Was mich eher schockiert hat...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt
  2. Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR), Berlin
  3. Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden (OTH), Amberg
  4. Schwarz IT Infrastructure & Operations Services GmbH & Co. KG, Neckarsulm


Anzeige
Top-Angebote
  1. 55,99€ inkl. Versand (alter Preis: 65,00€)
  2. 44,00€ inkl. Versand (alter Preis: 59,99€)
  3. 1169,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Erotik-Abo-Falle

    Verdienen Mobilfunkbetreiber an WAP-Billing-Betrug mit?

  2. Final Fantasy 15

    Square Enix will die Story patchen

  3. TU Dresden

    5G-Forschung der Telekom geht in Entertain und Hybrid ein

  4. Petya-Variante

    Goldeneye-Ransomware verschickt überzeugende Bewerbungen

  5. Sony

    Mehr als 50 Millionen Playstation 4 verkauft

  6. Weltraumroboter

    Ein R2D2 für Satelliten

  7. 300 MBit/s

    Warum Super Vectoring bei der Telekom noch so lange dauert

  8. Verkehrssteuerung

    Audi vernetzt Autos mit Ampeln in Las Vegas

  9. Centriq 2400

    Qualcomm zeigt eigene Server-CPU mit 48 ARM-Kernen

  10. VG Wort Rahmenvertrag

    Unis starten in die Post-Urheberrecht-Ära



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Seoul-Incheon Ecobee ausprobiert: Eine sanfte Magnetbahnfahrt im Nirgendwo
Seoul-Incheon Ecobee ausprobiert
Eine sanfte Magnetbahnfahrt im Nirgendwo
  1. Transport Hyperloop One plant Trasse in Dubai

Astrohaus Freewrite im Test: Schreibmaschine mit Cloud-Anschluss und GPL-Verstoß
Astrohaus Freewrite im Test
Schreibmaschine mit Cloud-Anschluss und GPL-Verstoß
  1. Cisco Global Cloud Index Bald sind 90 Prozent der Workloads in Cloud-Rechenzentren
  2. Cloud Computing Hyperkonvergenz packt das ganze Rechenzentrum in eine Kiste
  3. Cloud Computing Was ist eigentlich Software Defined Storage?

Final Fantasy 15 im Test: Weltenrettung mit der Boyband des Wahnsinns
Final Fantasy 15 im Test
Weltenrettung mit der Boyband des Wahnsinns
  1. Square Enix Koop-Modus von Final Fantasy 15 folgt kostenpflichtig

  1. Re: Meistwerk?

    Spiritogre | 21:00

  2. Re: ich finde das erstaunlich wenig.

    Augenstern | 20:58

  3. Re: Es gibt dann eben keine geschützten PDFs!

    HorkheimerAnders | 20:56

  4. Re: Urheberrecht in jetziger Form ist Schwachsinn

    mackes | 20:56

  5. Re: Tja...

    McWiesel | 20:56


  1. 18:47

  2. 17:47

  3. 17:34

  4. 17:04

  5. 16:33

  6. 16:10

  7. 15:54

  8. 15:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel