Anzeige
Mit Glass Chair können elektrische Rollstühle mit der Google Glass gesteuert werden.
Mit Glass Chair können elektrische Rollstühle mit der Google Glass gesteuert werden. (Bild: Glass Chair)

Glass Chair: Mit der Google Glass den Rollstuhl steuern

Mit Glass Chair können elektrische Rollstühle mit der Google Glass gesteuert werden.
Mit Glass Chair können elektrische Rollstühle mit der Google Glass gesteuert werden. (Bild: Glass Chair)

Studenten der TU München haben eine App für die Google Glass entwickelt, über die körperlich eingeschränkte Menschen ihren Elektro-Rollstuhl ausschließlich über Kopfbewegungen steuern können. Die Lösung soll mit den gängigen Rollstuhlmodellen funktionieren.

Ganzkörperlich gelähmten Menschen bleibt häufig keine andere Möglichkeit, als ihren Rollstuhl mit dem Kopf zu steuern. Dies kann etwa durch einen entsprechend platzierten Joystick oder eine andere am Kopf angebrachte Steuerung erfolgen.

Anzeige

Studenten der TU München haben mit Glass Chair jetzt ihre Idee einer Rollstuhlsteuerung per Google Glass vorgestellt. Körperlich eingeschränkte Menschen können mit der von Dominik Schniertshauer, Shady Yacoub und Claudiu Leverenz entwickelten Glass-App ihren elektrischen Rollstuhl komplett mit Kopfbewegungen steuern.

Steuerungsadapter kann an viele Rollstühle angeschlossen werden

Die Steuerkommandos werden dabei per Bluetooth an einen Adapter übertragen, der an den externen Steuerport gängiger Rollstuhlsysteme angeschlossen werden kann. Aus Sicherheitsgründen fährt der Rollstuhl nur, wenn diese Steuereinheit mit der Glass des Nutzers verbunden ist - bricht die Bluetooth-Verbindung zum registrierten Gerät ab, bleibt der Rollstuhl stehen. Diese Funktion muss in der Realität perfekt umgesetzt sein, auch um den unberechtigten Zugriff anderer per Bluetooth zu unterbinden.

Gesteuert wird der Rollstuhl mit Nickbewegungen und durch Kopfneigen, wie die Macher in einem Video zeigen. Die Steuerung kann individuell angepasst werden. Die Navigation durch die App selbst erfolgt per Sprachkommandos. Zusätzlich ermöglicht es die Glass-Chair-App dem Nutzer, im Ernstfall auf ein Sprachkommando hin eine Notnachricht an einen ausgewählten Kontakt zu versenden, in dem die aktuellen Koordinaten angegeben sind.

Uni-Projekt als Startup ausgegliedert

Die drei Entwickler haben das Universitätsprojekt mittlerweile als eigenes Startup ausgelagert. Einen finalen Prototyp gibt es bereits, Interessenten können Glass Chair bei den Entwicklern in München ausprobieren. Aktuell sind die Entwickler auf der Suche nach Geschäftspartnern. Der Preis für die App und die zugehörige Hardware soll unter dem anderer Bedienlösungen liegen - ob eine Google Glass mit zum Lieferumfang gehört, ist allerdings nach Aussagen der Entwickler eher nicht wahrscheinlich.

Jedoch ist das Projekt auch nicht zwingend nur an die Google Glass gebunden: Dominik Schniertshauer spricht davon, dass die App einfach an Android-Geräte und andere Smart Glasses angepasst werden könne. Langfristig wollen sich die Entwickler nicht an die Google Glass binden.


eye home zur Startseite
JouMxyzptlk 25. Apr 2015

Das Finale Produkt solle via Kabel verbindbar sein. Ist dann nicht mehr über Funk hackbar...

Anonymer Nutzer 24. Apr 2015

mit Ladekabel im Stuhl verbaut? Glass ist ja nicht sonderlich ausdauernd ;)



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Technikum GmbH, Möns­heim bei Weiss­ach
  2. T-Systems International GmbH, Münster, Erfurt
  3. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  4. Camelot ITLab GmbH, Mannheim


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (täglich neue Deals)

Folgen Sie uns
       


  1. Netzausbau

    Telekom will ihre Mobilfunkmasten verkaufen

  2. Bruno Kahl

    Neuer BND-Chef soll den Dienst reformieren

  3. Onlinehandel

    Amazon sperrt Konten angeblich nur in seltenen Fällen

  4. The Assembly angespielt

    Verschwörung im Labor

  5. Kreditkarten

    Number26 wird Betrug mit Standortdaten verhindern

  6. Dobrindt

    1,3 Milliarden Euro mehr für Breitbandausbau in Deutschland

  7. Mini ITX OC

    Gigabyte bringt eine 17 cm kurze Geforce GTX 1070

  8. Autonomes Fahren

    Teslas Autopilot war an tödlichem Unfall beteiligt

  9. Tolino Page

    Günstiger Kindle-Konkurrent hat eine bessere Ausstattung

  10. Nexus

    Erste Nougat-Smartphones sollen von HTC kommen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Star Wars Lego im Test: Das Erwachen der Lustigkeit
Star Wars Lego im Test
Das Erwachen der Lustigkeit
  1. Mixed Reality Lucasfilm und Magic Leap bringen Star Wars ins Wohnzimmer
  2. Playstation Kriegsgott statt neuer Konsolenhardware
  3. Trials on Tatooine Wie Lucasfilm Star Wars in die Virtual Reality gebracht hat

Axon 7 im Hands on: Oneplus bekommt starke Konkurrenz
Axon 7 im Hands on
Oneplus bekommt starke Konkurrenz
  1. Axon 7 ZTEs Topsmartphone kommt für 450 Euro nach Deutschland

Bargeld nervt: Startups und Kryptowährungen mischen die Finanzbranche auf
Bargeld nervt
Startups und Kryptowährungen mischen die Finanzbranche auf
  1. BND-Gesetzreform Voller Zugriff auf die Kabel der Telekom
  2. Faster Googles Seekabel ist fertig
  3. Onlinehandel Amazon droht nach vier Rücksendungen mit Kontensperrung

  1. Re: Kurzfristig! Jetzt! Geld!

    DetlevCM | 00:15

  2. Re: Dafür gibts 700.000¤? Wo muss ich mich bewerben?

    Netspy | 00:14

  3. Re: Mal ein paar Infos von einem FBA Verkäufer.

    mino | 00:11

  4. Re: Geht immer noch nicht (überall)

    Sath | 00:07

  5. Re: Steuervermeidung

    x2k | 01.07. 23:58


  1. 20:04

  2. 17:04

  3. 16:53

  4. 16:22

  5. 14:58

  6. 14:33

  7. 14:22

  8. 13:56


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel