Gigabyte Haswell-Mainboards mit 4K für HD Graphics

Nicht nur für Übertakter und Gamer hat Gigabyte seine Boards für Intels kommende Haswell-CPUs vorgesehen. Es gibt auch sehr kompakte ITX-Geräte und eine eigenwillige Lösung für 4K-Auflösung.

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Zwar ist Gigabyte, wie auch der Mainboard-Konkurrent Asus, diesmal auf der Cebit nicht mit einem eigenen Stand vertreten. Zeigen wollte das Unternehmen seine neuen Produkte den Journalisten aber dann doch. Dabei gab es unter anderem die beiden Mainboards Z87X-D3H und GA-Z87X-OC zu sehen.

Wie die Modellnummern schon andeuten, basieren beide Geräte auf Intels Chipsatz Z87, der High-End-Komponente für die Mitte 2013 erwarteten Prozessoren mit Haswell-Architektur. Inoffizielle Daten der Core-i-CPUs der vierten Generation sind bereits bekannt.

Da Intel mit Haswell den neuen Sockel LGA 1150 einführt, sind anders als beim Wechsel von Sandy Bridge zu Ivy Bridge neue Mainboards fällig. Mit dem Z87X-D3H will Gigabyte vor allem High-End-Fans ansprechen, die Wert auf ansprechendes Design legen und bis zu drei Grafikkarten einsetzen.

  • Gigabytes erste Haswell-Mainboards
  • Flache ITX-Boards, aber nur für Ivy Bridge
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Gigabytes erste Haswell-Mainboards

Das GA-Z87X-OC ist auf das Overclocking des Prozessors ausgelegt und bietet dazu die passenden Messpunkte für Spannungen und andere Parameter sowie Taster zum Erhöhen von Takten ohne Software. Auch Rekorde beim Grafik-Benchmark sollen sich damit erzielen lassen, dafür gibt es gleich vier PCIe-Slots.

Beide Mainboards verfügen über zwei Speicherbausteine für je ein UEFI-Bios. Hat der Anwender Werte eingetragen, die einen Start verhindern, springt automatisch das andere Bios ein. Auch von Intels Thunderbolt-Technik macht Gigabyte auf eigene Weise Gebrauch, was das Unternehmen "4K" nennt.

Gemeint ist damit eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln, die durch Zusammenschalten von vier Full-HD-Monitoren erreicht wird. Dafür ist keine gesteckte Grafikkarte nötig. Das in die CPU integrierte HD Graphics reicht. Die kann zwar sonst nur zwei Monitore ansprechen, Gigabyte verdoppelt die Displayzahl aber durch Thunderbolt.

Der Aufwand dafür ist erheblich: Zwei Thunderbolt-Bausteine von Intel sitzen auf den Boards - die bezahlt der Kunde ohnehin mit. Für 60 Euro will Gigabyte für jeden Port einen Adapter anbieten, der zwei Monitore per DVI ansteuern kann. Immerhin: Die sonst teuren Thunderbolt-Kabel werden dabei mitgeliefert. Neben den Displays sind aber allein für die Anbindung der vier Monitore 120 Euro zu bezahlen. Dafür gibt es auch schon eine Grafikkarte von AMD, die per Eyefinity ebenfalls 4K-Auflösung auf vier Displays verteilt erreicht.

Neben den beiden Haswell-Boards zeigte Gigabyte auch noch drei kleine ITX-Mainboards für den Vorgänger Ivy Bridge (Core-i-3000). Sie zeichnen sich durch viele Erweiterungsmöglichkeiten auch mit SO-DIMM-Speichern und flache Bauhöhe aus: Nur 2,5 Zentimeter stark sind die Geräte inklusive vorspringender Teile. Gepaart mit einem flachen CPU-Kühler könnte man sich so beispielsweise sehr kompakte HTPCs bauen.

Einen Termin und endgültige Preise für die Mainboards konnte Gigabyte noch nicht nennen - vor allem das Datum hängt maßgeblich von Intel ab, das Haswell und die nötige Infrastruktur wohl erst im Juni 2013 zur Computex vorstellen will. Auch die Ausstattung und das Design der Z87-Boards ist noch nicht final, wie sich auf einem Gerät schon an der Revisionsnummer 0.1 zeigt. Gigabyte zufolge sind unter anderem die Gestaltung und Farbe der Kühlkörper inzwischen ein so wichtiges Merkmal für die angepeilte Zielgruppe, dass man Konkurrenten noch etwas über das endgültige Design rätseln lassen will.


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