Giada i35G und i53 Nettop mit Atom oder mobilem Core-i-3000

Der chinesische Hersteller Giada hat neue Nettop-Rechner angekündigt. Die Serie i35G gibt es wahlweise mit Intels Cedar-Trail-Atom oder einem Ivy-Bridge-Prozessor. Das Atom-Modell wird bereits in Deutschland vertrieben.

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Mit 192 x 155 x 26 Millimetern sind die neuen Giada-PCs sehr kompakt. Der Formfaktor entspricht dem der klassischen Nettops, die in einem sehr flachen Gehäuse hochkant aufgestellt oder über Vesa-Halterungen an die Rückseite eines Monitors geschraubt werden können.

Die geringe Gehäusegröße bedingt den Einsatz von Mobilprozessoren und der zugehörigen Chipsätze. Zur Wahl stehen Intels Atom D2700 (2,13 GHz) oder eine Mobil-CPU der Serie Core i3/5/7 mit Ivy-Bridge-Architektur. Beim genauen Typ des Core-Prozessors legt sich Giada noch nicht fest, denn diese Version des Mini-PCs ist noch nicht verfügbar.

Im deutschen Giada-Shop ist aber schon die Version i35G mit Atom-CPU erhältlich, sie kostet rund 370 Euro. Dafür gibt es 2 GByte DDR3-Speicher, eine 500-GByte-Festplatte und Nvidias Einstiegs-GPU GF119, die nur für OEMs zu haben ist und bisweilen auch Geforce GT610 genannt wird. Der Grafikprozessor basiert noch auf dem GT520 und kann auf 512 MByte eigenen Speicher zugreifen.

Das Netzwerk ist mit Gigabit-Ethernet und 802.11n auf der Höhe der Zeit, eSata gibt es ebenfalls. Die USB-2.0-Ports - mehr beherrscht der NM10-Chipsatz für Atoms nicht - sind jedoch veraltet, mangels interner Erweiterungsmöglichkeiten lässt sich USB 3.0 auch nicht nachrüsten. Für schnelle Speichersticks gibt es immerhin noch eine kombinierte eSata- und USB-Buchse. Monitore finden über VGA oder HDMI Anschluss.

Über USB 3.0 durch den HM67-Chipsatz und ab Werk 4 GByte RAM soll die Core-i-Version namens Giada i53 verfügen, die aber noch nicht lieferbar ist. Laut einer früheren Ankündigung des Herstellers soll der Rechner in den USA rund 520 US-Dollar kosten, wann er auf den Markt kommt, steht noch nicht fest.


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