Gewerkschaft: T-Mobile-Callcenter-Mitarbeiter müssen Eselsmützen tragen
CWA-Protestaktion im April 2012 (Bild: CWA)

Gewerkschaft T-Mobile-Callcenter-Mitarbeiter müssen Eselsmützen tragen

CWA und Verdi haben systematische Verstöße gegen die Menschenrechte von Callcenter-Beschäftigten bei T-Mobile dokumentiert. Konzernchef Obermann nennt dies eine Kampagne der Gewerkschaften.

Anzeige

Die US-Gewerkschaft CWA und Verdi werfen der Deutschen Telekom in den USA "brutalen Psychoterror" gegen Beschäftigte vor. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. So hätten Callcenter-Beschäftigte, die Fehler gemacht hätten, als sichtbares Zeichen Eselsmützen tragen müssen oder wie Schulkinder Strafarbeiten schreiben, wenn sie ihre Leistungsvorgaben nicht erfüllten. Auch willkürliche Kündigungen seien dokumentiert, so Verdi-Vizechef Lothar Schröder und CWA-Chef Larry Cohen.

Das geht aus einem Dossier der Communications Workers of America (CWA) hervor, das zusammen mit Verdi in den vergangenen Monaten erarbeitet wurde.

Laut CWA und Verdi handelt es sich nicht um Einzelfälle, sondern um eine systematische Unterdrückung von Beschäftigten. In den kommenden Wochen soll eine globale Kampagne gegen die Telekom gestartet werden.

Die Telekom weist die Vorwürfe zurück. Vorstandschef René Obermann sagte dem Spiegel: "Wir nehmen jeden Einzelfall ernst, untersuchen ihn und stellen Missstände ab, sollten sie vorhanden sein." Obermann glaubt aber an eine "offensichtliche" Kampagne der Gewerkschaften, um ihren "Einfluss und ihre Machtstellung in den USA zu vergrößern". Die CWA hat nach eigenen Angaben 700.000 Mitglieder.

Die T-Mobile-Personalabteilung erklärt, es gebe kein systematisches Vorgehen gegen Beschäftigte. Sie räumt jedoch ein, dass bei einigen älteren Fällen die Vorgehensweise der Vorgesetzten bereits abgestellt worden sei.

Der Mobilfunkbetreiber habe in den USA schon diverse Auszeichnungen für seine Qualitäten als Arbeitgeber erhalten. Eine aktuelle Mitarbeiterbefragung belege zudem, dass die Beschäftigten in dem Konzern höchst zufrieden seien.


LibertaS 19. Nov 2012

Du machst also die oxt Angebote für vorzeitige VVL, deren Reklamationen ich später ab...

Registrierungsz... 19. Nov 2012

Zumindest in meinem geschilderten Fall sind die beiden nach der Verhandlung mit genug...

Bouncy 19. Nov 2012

Nunja, zum Einen stimmt das, zum Anderen ist jeder Erwachsene eben doch ein mündiger...

Bouncy 19. Nov 2012

Nur ist gerade die Telekom um genau das bemüht: deutlich höhere Preise verlangen mit dem...

Endwickler 19. Nov 2012

die folgenden Passagen bilden irgendwie einen witzigen Zusammenhang: "Laut CWA und Verdi...

Kommentieren



Anzeige

  1. Systembetreuer/-in IT-Operations (Solaris, Oracle)
    Deutsche Bundesbank, Düsseldorf
  2. Planungsingenieurin / Planungsingenieur
    Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Berlin
  3. Berater für ERP-Software (m/w)
    MACH AG, Berlin, Lübeck, Düsseldorf, München
  4. IT-Spezialist (m/w) Schwerpunkt Support
    medienfabrik Gütersloh GmbH, Gütersloh

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. iFixit

    Amazon Fire Phone ist nur schlecht zu reparieren

  2. Entwicklerstudio

    Crytek räumt finanzielle Probleme ein

  3. M-net

    Über 390 Kilometer Glasfaserkabel verlegt

  4. Bioelektronik

    Pilze sind die besten Zellschnittstellen

  5. Deanonymisierung

    Russland bietet 83.000 Euro für Enttarnung von Tor-Nutzern

  6. MyGlass

    Google-Glass-App offiziell in Deutschland verfügbar

  7. Google

    Youtube und der falsche Zeitstempel

  8. Western Digital

    Erste günstige 6-TByte-Festplatten sind verfügbar

  9. Projekt Baseline

    Google misst den menschlichen Körper aus

  10. IMHO

    Share Economy regulieren, nicht verbieten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Destiny angespielt: Schöne Grüße vom Master Chief
Destiny angespielt
Schöne Grüße vom Master Chief
  1. Bungie Drei Betakeys für Destiny
  2. Activison Destiny ungeschnitten "ab 16" und mit US-Tonspur
  3. Bungie Destiny läuft auch auf der Xbox One in 1080p mit 30 fps

Let's Player: "Es gibt Spiele, für die man bezahlt wird"
Let's Player
"Es gibt Spiele, für die man bezahlt wird"
  1. Transocean Handelssimulation mit Ozeanriesen
  2. Dieselstörmers angespielt Diablo plus Diesel
  3. Quo Vadis Computec Media übernimmt Mehrheit an Aruba Events

Quantencomputer: Die Fast-alles-Rechner
Quantencomputer
Die Fast-alles-Rechner
  1. Quantencomputer Der Wundercomputer, der wohl keiner ist
  2. Das A-Z der NSA-Affäre Fantastigabyte, Kühlschrank und Trennschleifer
  3. Quantencomputer Schlüssel knacken mit Quanten-Diamanten

    •  / 
    Zum Artikel