Abo
  • Services:
Anzeige
Call of Duty: Black Ops 2
Call of Duty: Black Ops 2 (Bild: Activision)

Gesetze: US-Senatoren fordern Forschung über gewalthaltige Medien

Welche Folgen haben Computerspiele wie Call of Duty und werden Kinder und Jugendliche durch sie aggressiver? US-Senatoren fordern nach dem Schulmassaker in Newton per Gesetzesvorlage, die Wirkung gewalthaltiger Medien zu erforschen.

US-Senator Jay Rockefeller aus West Virginia fordert, dass die National Academy of Sciences - eine hoch angesehene Gesellschaft aus führenden Wissenschafltern verschiedener Disziplinen - untersucht, welche Auswirkungen gewalthaltige Computerspiele, aber auch andere Medien wie Filme, auf Kinder und Jugendliche haben. "Konzerne, unter anderem aus der Computerspielebranche, machen Milliarden damit, gewalthaltige Inhalte an Kinder zu vermarkten und zu verkaufen", begründet der demokratische Politiker die Gesetzesvorlage, die er am 19. Dezember 2012 im US-Senat eingebracht hat. Ergebnisse sollen in 18 Monaten vorliegen. Sowohl die Federal Trade Commission (FTC) als auch die Federal Communications Commission(FCC) sollen den Forschern helfen.

Anzeige

Die Gesetzesvorlage ist eine Reaktion auf das Schulmassaker von Newton am 14. Dezember 2012, bei dem der 20-jährige Todesschütze Adam Lanza 20 Kinder und sechs Erwachsene getötet hat. In den Medien gibt es Berichte, nach denen sich Lanza intensiv mit Spielen wie Call of Duty und Dynasty Warriors beschäftigt habe. Bestätigt ist das allerdings nicht.

Der 75-jährige Rockefeller selbst gibt sich in einer Presseerklärung überzeugt, dass gewalthaltige Computerspielen negative Auswirkungen hätten. Viele Leute glaubten, "dass Krawallspiele nicht gefährlicher für junge Gemüter sind als klassische Literatur oder Cartoons. Eltern, Kinderärzte und Psychologen wissen es besser", so der Politiker.

Rockefeller hat Bloomberg erklärt, dass die US-Politik durchaus stärker regulierend in den Markt für Computerspiele eingreifen könnte. Falls die Hersteller ihrer Verantwortung zum Schutz von Kindern nicht nachkämen, "kann man sich auf den Kongress verlassen, eine aggressivere Rolle einzunehmen." Der Vorstoß findet Unterstützung bei Kollegen wie dem unabhängigen Senator Joe Lieberman und dem Demokraten Richard Blumenthal aus Connecticut, dem Tatort des Massakers.

Der amerikanische Branchenverband Entertainment Software Association (ESA) verweist in einer Reaktion auf die Resultate jahrelanger Forschung, die keine schädlichen Auswirkungen von gewalthaltigen Computerspielen gezeigt hätten.


eye home zur Startseite
ten-th 31. Dez 2012

Dies ist wohl nur bedingt in Verbindung zu bringen ... Ich habe seit vielen Jahren unter...

throgh 24. Dez 2012

Wenn ich den Artikel soweit lese, bekomme ich automatisch den Eindruck, dass man wieder...

MrX. 21. Dez 2012

Tagesordnung? Auf welcher Schule warst du denn? Wenn einer nicht so einfach an eine Waffe...

Pinata 21. Dez 2012

.... Zubehör 1 x Mensch 1 x 5 Liter brennbare Flüssigkeit wie Benzin/Lampenöl 10 x...

dadampa 21. Dez 2012

blödsinn Gebrauchte waffen kriegt man ohne Backround Check bei jeder Messe



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Vodafone Kabel Deutschland GmbH, Berlin
  2. gkv informatik, Wuppertal
  3. QSC AG, Hamburg
  4. T-Systems International GmbH, Bonn, Berlin


Anzeige
Top-Angebote
  1. 189,00€ + 4,99€ Versand (Vergleichspreis 224€)
  2. (ohne Prime bzw. unter 29€-Einkauf zzgl. 3€ Versand)

Folgen Sie uns
       


  1. Gulp-Umfrage

    Welche Kenntnisse IT-Freiberufler brauchen

  2. HPE

    650 Millionen Dollar für den Einstieg in die Hyperkonvergenz

  3. Begnadigung

    Danke, Chelsea Manning!

  4. Android 7

    Nougat für Smartphones von Sony, Oneplus, LG und Huawei

  5. Simplygon

    Microsoft reduziert 3D-Details

  6. Nach Begnadigung Mannings

    Assange weiter zu Auslieferung in die USA bereit

  7. Startups

    Rocket will 2017 drei Firmen in Gewinnzone bringen

  8. XMPP

    Chatsecure bringt OMEMO-Verschlüsselung fürs iPhone

  9. Special N.N.V.

    Nanoxias Lüfter sollen keinerlei Vibrationen übertragen

  10. Intel

    Internet-of-Things-Plattform auf x86-Basis angekündigt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Intel Core i7-7700K im Test: Kaby Lake = Skylake + HEVC + Overclocking
Intel Core i7-7700K im Test
Kaby Lake = Skylake + HEVC + Overclocking
  1. Kaby Lake Intel macht den Pentium dank HT fast zum Core i3
  2. Kaby Lake Refresh Intel plant weitere 14-nm-CPU-Generation
  3. Intel Kaby Lake Vor der Vorstellung schon im Handel

Dienste, Programme und Unternehmen: Was 2016 eingestellt und geschlossen wurde
Dienste, Programme und Unternehmen
Was 2016 eingestellt und geschlossen wurde
  1. Kabel Mietminderung wegen defektem Internetkabel zulässig
  2. Grundversorgung Kanada macht Drosselung illegal
  3. Internetzugänge 50 MBit/s günstiger als 16 MBit/s

GPD Win im Test: Crysis in der Hosentasche
GPD Win im Test
Crysis in der Hosentasche
  1. Steadicam Volt Steadicam-Halterung für die Hosentasche
  2. Android Wear 2.0 Erste neue Smartwatches kommen von LG
  3. Tastaturhülle Canopy hält Magic Keyboard und iPad zum Arbeiten zusammen

  1. Re: Traurig

    Moe479 | 03:00

  2. Re: Begnadigung, bei positiver Wertung vieler...

    teenriot* | 02:55

  3. Re: Schutzmaßnahmen?

    Rulf | 02:48

  4. Re: Youtube Videos bei Focus, Welt, Bild etc.

    Rulf | 02:37

  5. Still waiting for S7....kwt

    mcmrc1 | 02:11


  1. 19:06

  2. 17:37

  3. 17:23

  4. 17:07

  5. 16:53

  6. 16:39

  7. 16:27

  8. 16:13


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel